Thiele lässt Frust nach Niederlage gegen Braunschweig freien Lauf

Lauterns Pokallaune verflogen: "Haben uns selbst geschlagen"

Unzufrieden: Kaiserslauterns Coach Sascha Hildmann nach dem 0:3 gegen Braunschweig.

Unzufrieden: Kaiserslauterns Coach Sascha Hildmann nach dem 0:3 gegen Braunschweig. imago images

Er konnte es selbst kaum glauben. Aus der Nahdistanz schob Kaiserslauterns Christian Kühlwetter nach 50 Spielminuten den Ball am leeren Tor vorbei. Es wäre das 1:0 für den FCK gewesen. War es aber nicht. "Natürlich musst du deine Torchancen reinmachen. Das war eine glasklare", erklärte Lauterns Coach Sascha Hildmann nach Abpfiff bei "Magenta Sport". Der Rest des Spiels ist schnell erzählt: Innerhalb von neun Minuten traf Braunschweig dreimal und entführte dadurch die volle Punktzahl vom Betzenberg.

"Wenn du nicht deinen besten Tag hast, wie wir heute, dann wirst du bestraft", resümierte Hildmann. Das deutliche Ergebnis führt der gebürtige Kaiserslauterer nicht auf einen starken Gegner zurück, sondern auf die Mängel im eigenen Spiel: "Ich glaube, Braunschweig musste sich gar nicht so sehr anstrengen, wir haben es denen zu leicht gemacht."

Ähnlich interpretierte auch Angreifer Timmy Thiele die 90 Minuten: "Wir haben uns heute selber geschlagen. Mit wenig Aufwand, den sie heute betrieben haben, haben sie uns 3:0 geschlagen." Die Art und Weise der Niederlage brachte den 28-Jährigen in Rage: "Es ist wichtig für uns, das aufzuarbeiten, weil wir verdammt nochmal verloren haben. Das ist absolute Kacke."

mxb

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