Neuzugang Hrgota noch keine Option

Fürth: Ohne Ernst gegen das "schwere Los"

Sebastian Ernst

"Der Fuß hat reagiert": Fürths Sebastian Ernst fällt für das DFB-Pokal-Spiel in Duisburg aus. imago images

"Für uns ein sehr schweres Los. Wir fahren nicht als der Favorit dahin", sagte Kleeblatt-Coach Stefan Leitl vor dem Pokalspiel beim MSV. "Es ist eine Mannschaft, die sehr gut in die Drittliga-Saison gestartet ist, erst ein Spiel verloren hat, was sie nicht hätten verlieren müssen. Sie haben mit Moritz Stoppelkamp einen Spieler, der momentan herausragend gut performt. Wir sind vorgewarnt und erwarten eine sehr sehr schwere Aufgabe. Unser Ziel ist es trotzdem, in die nächste Runde einzuziehen."

Die Aufgabe muss Fürth allerdings ohne Sebastian Ernst angehen. Der gerade von einer Mittelfußfraktur genesene Kilometerfresser (10,46 Kilometer bis zu seiner Auswechslung in der 80. Minute) muss nach seinem Comeback auf St. Pauli (3:1) schon wieder passen. "Der Fuß hat auf die große Belastung reagiert", berichtete Leitl, der noch keine konkrete Diagnose hatte. "Wir haben ihn aus dem Training rausgenommen und müssen die nächsten Tage abwarten. Am Wochenende wird er uns nicht zur Verfügung stehen. Unser Kader ist in der Breite aber so gut besetzt, dass wir diesen Ausfall kompensieren können."

Leitl schwärmt von Hrgota

Mit Julian Green und Tobias Mohr können zwei Stammspieler auch im zentralen Mittelfeld agieren. Zudem könnten Hans-Nunoo Sarpei oder Paul Jaeckel auf dieser Position einspringen. Im Sturm ist der kürzlich verpflichtete Branimir Hrgota noch keine Option für das Duisburg Spiel. "Er hatte bislang keine Vorbereitung. Wir werden ihn in aller Ruhe aufbauen und müssen uns in Geduld üben", erklärte Leitl, der angesichts des Wechsels regelrecht ins Schwärmen geriet: "Für die SpVgg ist es ein herausragender Transfer, den es in den letzten Jahren so nicht gegeben hat. Wir haben viel investiert, um diesen Transfer zu realisieren."

Déjà-vu mit "DRK"?

Im Angriff wird daher erneut Daniel Keita-Ruel beginnen. Der 29-Jährige glänzte auf St. Pauli mit enormer Laufleistung (11,78 Kilometer) und belohnte sich mit einem Doppelpack. "Ich messe Stürmer nicht nur an Toren, sondern an der Arbeit im Kollektiv. Er war immer für die Mannschaft da, hat für sie gekämpft", hob Leitl lobend hervor. "DKR" war es übrigens auch, der vor ziemlich genau einem halben Jahr das Tor des Tages gegen die Zebras schoss und somit für einen perfekten Einstand von Leitl sorgte.

cru

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