3. Liga Analyse

3. Liga 2012/13, 34. Spieltag
15:30 - 30. Spielminute

Gelbe Karte
Ziebig
Halle

14:39 - 41. Spielminute

Tor 1:0
Ziegenbein
Rechtsschuss
Vorbereitung Leistner
Halle

14:41 - 43. Spielminute

Tor 1:1
Staffeldt
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Zoller
Osnabrück

15:01 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Jula
für Manno
Osnabrück

15:05 - 55. Spielminute

Gelbe Karte
Kanitz
Halle

15:17 - 60. Spielminute

Foulelfmeter
Wagefeld
verschossen
Halle

15:17 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
Nagy
für Thiel
Osnabrück

15:18 - 63. Spielminute

Tor 1:2
Zoller
Rechtsschuss
Vorbereitung Jula
Osnabrück

15:19 - 64. Spielminute

Gelbe Karte
Costa
Osnabrück

15:40 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Preuß
für Ziegenbein
Halle

15:44 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
S. Neumann
für Zoller
Osnabrück

15:45 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Hauk
für Kojola
Halle

HFC

OSN

Ziebig sieht 5. Gelbe

Zoller lässt den VfL weiter hoffen

Halles Trainer Sven Köhler veränderte seine Truppe gegenüber dem 0:0 gegen Heidenheim auf zwei Positionen: Benes und Ziegenbein ersetzten Eismann und Müller. VfL-Coach Claus-Dieter Wollitz nahm im Vergleich zum 2:2 gegen Heidenheim keine Wechsel vor und schickte die gleiche Startformation wie in der Vorwoche auf den Rasen.

Die Partie im Erdgas-Sportpark begann mit einem Paukenschlag: Einen Ziebig-Freistoss aus dem rechten Halbfeld verlängerte Kojola in die Maschen des Osnabrücker Gehäuses (2.). Schiedsrichter Daniel Siebert versagte dem Treffer aufgrund einer vermeintlichen Abseitsstellung allerdings die Anerkennung. Diese frühe Möglichkeit gab den Gastgebern Aufwind. Der HFC erarbeitete sich ein optisches Übergewicht und konnte in der Anfangsphase auch mehr Ballbesitz für sich verzeichnen. Furuholm (6.) besaß die nächste Möglichkeit für die Gastgeber, wohingegen Staffeldt für den VfL ein erstes Offensivausrufzeichen setzte (8.). Die Wollitz-Elf brauchte die Weile, um sich in die Partie zu beißen. Obwohl das Kombinationsspiel des VfL noch nicht reibungslos lief, konnten die Niedersachsen das Spiel nun offen gestalten. Pech hatte Osnabrück, als Costa nach einem schwachen Klärungsversuch nicht entschlossen genug agierte (18.). Die Partie blieb umkämpft, verlagerte sich aber immer mehr ins Mittelfeld, sodass Torraumszenen rar wurden.

Das Spielgeschehen verflachte, ehe Ziegenbein einen Hammer auspackte und die Kugel aus 25 Metern halbrechter Position ins linke Eck jagte (41.). Im Gegenzug gelang dem VfL aber der schnelle Ausgleich, als Leistner im eigenen Strafraum Zoller zu Fall brachte und Schiedsrichter Daniel Siebert auf den Elfmeterpunkt zeigte (42.). Staffeldt zeigte sich nervenstarkt, verlud Horvat und netzte in das linke untere Ecke ein (43.). Allerdings hatte die Wollitz-Elf Momente vor der Pause Glück, dass Costa nach einem HFC-Konter gerade noch vor dem einschussbereiten Mast klären konnte (45.).

Der 34. Spieltag

Während der HFC den zweiten Durchgang ohne Wechsel begann, ersetzte bei Osnbrück Jula Manno. Die Köhler-Truppe verbuchte die erste Tormöglichkeit, als Furuholm nach einem Eckball aus kurzer Tordistanz genau auf Riemann köpfte und der VfL-Keeper reflexartig klärte (52.). Die Niedersachsen konnten ihrerseits kaum Druck auf die Hallenser Hintermannschaft aufbauen und hatten eine gehörige Portion Glück, dass Riemann einen Wagefeld-Foulelfmeter parierte (60.). Zuvor hatte Krük im eigenen Strafraum Ziegenbein von den Beinen geholt. Claus-Dieter Wollitz reagierte abermals auf die bis dato durchwachsene Offensivdarbietung seiner Schützlinge und brachte Nagy für Thiel (62). Momente darauf hatten die Niedersachsen das Spiel endgültig gedreht, als Zoller die Kugel nach einem schönen Jula-Zuspiel in das lange Eck schlenzte (62.). Die Köhler-Elf benötigte einige Minuten, um sich vom Rückstand zu erholen und hatte Glück, dass Jula seine Chance nicht nutze (65.).

Danach besann sich der HFC wieder und drängte auf den Ausgleich: Erst parierte Riemann gegen Furuholm (72.), dann köpfte der Finne über das Osnabrücker Gehäuse (74.). Halles Coach Sven Köhler reagierte und läutete mit Preuß für Ziegenbein (82.) die Schlussoffensive ein. Weil die Wollitz-Elf in den Schlussminuten aber kompromisslos fertigte und in der Nachspielzeit Riemann und Neumann jeweils auf der Linie retten konnten, blieb es am Ende beim durchaus schmeichelhaften Dreier für die Gäste.

Halle gastiert am kommenden Samstag (14 Uhr) auf der Bielefelder Alm, während der VfL zeitgleich die U23 des VfB empfängt.