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We Are Football - Vereinsmitglieder rücken in den Mittelpunkt

Gerald Köhler zu Vereinsmitgliedern in WAF

We Are Football - Vereinsmitglieder rücken in den Mittelpunkt

We Are Football wird als erstes Managerspiel Vereinsmitglieder integrieren.

We Are Football wird als erstes Managerspiel Vereinsmitglieder integrieren. THQ Nordic

Wenn die letzte Corona-Saison im Fußball eins demonstriert hat, dann das: Die Fans sind für den Sport extrem wichtig. Leere Stadien und hitzige Diskussionen um eine Super League haben dies immer wieder in Erinnerung gerufen. Besonders Vereinsmitglieder gehören zu den leidenschaftlichsten Unterstützern von Fußballklubs. Diese sollen in "We Are Football" gezielt angesprochen werden und finden sich daher, zum ersten Mal in einem Managerspiel, vollständig integriert wieder.

Vereinsmitglieder als wichtiger Teil des Managerspiels

Gerald Köhler hat im Gespräch mit kicker eSport gezeigt, wie das System funktionieren soll. Er betont dabei, dass dies "ganz neu" sei für Videospiele dieser Art und dass an das Thema zuvor "keiner so richtig herangegangen" sei. Besonders in Deutschland spielen Fangruppierungen und Mitgliederräte eine große Rolle im Vereinsfußball, fanden in Fußballspielen jedoch bisher eher wenig Beachtung.

Die Rekrutierung von und der Umgang mit Mitgliedern soll ein ebenso wichtiger Teil des Manageralltags sein, wie die Entwicklung der Mannschaft selbst. Daher haben Köhler und sein Team im Spiel bestimmte Systeme eingebaut, mithilfe derer "man besondere Regeln festlegen" kann, wie Mitglieder geworben werden sollen. Als Manager müsst Ihr auch hier ein Auge darauf haben und auf die Mitgliederzahlen des Klubs einwirken. "Man kann dann sehen, ob es mehr oder weniger Zugänge gibt und wie es sich entwickelt."

Durch dieses System soll eine noch stärkere Verbindung zwischen dem jeweiligen Verein und seinen Mitgliedern gefördert werden. Natürlich sind Fans und Mitglieder auch für den wirtschaftlichen Erfolg eines Vereins besonders wichtig, in "We Are Football" genauso wie im Realsport. Dementsprechend "kann man auch Anteile des Vereins verkaufen", wodurch man sich von den Fans "natürlich auch Zustimmung einholen muss", was bestimmte Entscheidungen des Vereins angeht.

Vereinsstrukturen nach realen Vorbildern

Die Integration von Vereinsmitgliedern im Spiel basiert dabei auf realen Vorbildern, die Köhler selbst intensiv recherchiert hat: "Wir haben nachgeschaut, was einzelne Vereine anbieten. Von Rabattangeboten über Namen auf dem Mannschaftsbus." In seiner Arbeit entdeckte der langjährige Fußballfan dabei allerhand skurriler Geschichten, die auch ihren Weg in das Spiel finden sollen.

Es gibt auch Städte, die dann an alle Neugeborenen Strampler verteilen.

Gerald Köhler

So gibt es, als ein Beispiel, beim 1. FC Köln "Rabatte, wenn man ganz weit weg wohnt." Man soll jedoch auch aufwendigere Aktionen durchführen können, wie ein Beispiel von Vereinen wie Atalanta Bergamo aus Italien zeigt: "Es gibt auch Städte, die dann an alle Neugeborenen Strampler verteilen." Um Vereinsmitglieder anzuwerben und zufrieden zu stellen, soll man sich auch in "We Are Football" einiges einfallen lassen können.

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Faris Delalic