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Oberliga NOFV Nord & Süd: Saison soll abgebrochen werden

Aufsteiger TeBe Berlin und Luckenwalde?

Oberliga NOFV Nord & Süd: Saison soll abgebrochen werden

Der FSV Luckenwalde steuerte in Staffel Süd ohnehin hart auf Kurs Regionalliga - nun scheint der Aufstieg am grünen Tisch nahe.

Der FSV Luckenwalde steuerte in Staffel Süd ohnehin hart auf Kurs Regionalliga - nun scheint der Aufstieg am grünen Tisch nahe. imago images / Jan Huebner

Der Verband wollte sich von den Vereinen ein Meinungsbild zu seinen Plänen abholen: Vorgeschlagen wurde dabei, die aktuelle Saison zum 30.06.2020 auslaufen zu lassen. Aus der Oberliga soll je Staffel durch die Anwendung der Quotientenregelung ein Aufsteiger gestellt werden, während es keine Absteiger geben soll. Auch ein Fair-Play-Sieger soll nicht gekürt werden.

Sollte dieser Vorschlag am 27.05.2020 auf einem außerordentlichen Verbandstag beschlossen werden, würde das für den FSV Luckenwalde und Tennis Borussia Berlin den Aufstieg bedeuten. Beide Teams haben die Regionalliga-Lizenz beantragt. Während die Sache in der Staffel Süd klar ist - Luckenwalde hatte mit der nicht aufstiegsberechtigten Zweitvertretung von Carl Zeiss Jena nur einen Kontrahenten im Titelkampf - stellt sich die Situation in der Staffel Nord enger dar: TeBe Berlin (19 Spiele, 47 Punkte = Quotient 2,47) steht nur knapp vor dem Greifswalder FC (18 Spiele, 42 Punkte = Quotient 2,33). Doch nach Angaben beteiligter Vereine steht hier auch eine andere Lösung im Raum - etwa ein Ausspielen der Aufstiegsplätze unter den Vereinen, die Ambitionen auf die Regionalliga angemeldet hatten.

Bliebe noch die offene Frage, wie es an den Schnittstellen darunter aussieht: Denn während Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg einen Saisonabbruch beschlossen haben, soll in Thüringen die Saison möglichst zum 01.09. fortgesetzt werden. Mögliche Aufsteiger hier würden also noch in der Spielzeit 2019/20 "feststecken". In Sachsen-Anhalt ist noch keine Entscheidung gefallen.

jam