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"Nie weggewesen": Wiese verliert beim Comeback

Ehemaliger Nationaltorhüter debütiert in der Kreisliga

"Nie weggewesen": Wiese verliert beim Comeback

Tim "The Machine" Wiese bei der Arbeit: Der Ex-Bremer gibt alles und kennt auf dem Spielfeld keine Verwandten.

Tim "The Machine" Wiese bei der Arbeit: Der Ex-Bremer gibt alles und kennt auf dem Spielfeld keine Verwandten. Imago

"Es war, als wenn ich nie weggewesen wäre", analysierte Wiese sein erstes Spiel seit 26. Januar 2013, für das extra sein altes rosa Trikot, ein Kultobjekt aus seiner ersten Bremer Saison, angefertigt worden war. Trotz der 1:2-Niederlage seines SSV Dillingen im Derby gegen den TSV Haunsheim war Wiese, der eine ordentliche Leistung zeigte und an den Toren schuldlos war, von sich überzeugt: "Ich habe mich sicher gefühlt und schon im ersten Training gedacht: Wieso habe ich so früh aufgehört?"

Nach seiner aktiven Karriere, die in der Bundesliga einst in Kaiserslautern begann, in Bremen ihren Höhepunkt erlebte und abschließend in Hoffenheim unrühmlich zu Ende ging, versuchte sich Wiese als Wrestler und legte in dieser Zeit auch kräftig an Muskelmasse zu. Nun gab er auf dem grünen Rasen sein Comeback.

Der mittlerweile 35-Jährige ist mit dem Vereinsvorsitzenden der Dillinger befreundet, so kam der Kontakt zum Kreisligisten und das Comeback überhaupt erst zustande. Und eigentlich sollte es auch eine einmalige Sache werden. "Ich sag mal so", kommentierte Wiese in seiner rheinländischen Art, "man soll ja niemals nie sagen. Bundesliga könnte ich ja locker noch spielen."

ssc

Wiese: "Bundesliga könnte ich locker spielen"

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