Champions League

Ilkay Gündogan im kicker: "Dafür bewundere ich Max Eberl"

Der Nationalspieler sieht Gladbach keineswegs chancenlos

Gündogan: "Dafür bewundere ich Eberl"

Mit Manchester City derzeit nur auf der Überholspur unterwegs: Ilkay Gündogan.

Mit Manchester City derzeit nur auf der Überholspur unterwegs: Ilkay Gündogan. imago images

Ilkay Gündogan gehört zu den Schlüsselspielern bei ManCity. Seit einigen Monaten glänzt er auch als Torjäger und hat bereits elf Treffer in der Premier League auf seinem Konto. Im Januar wurde Gündogan als erst dritter Deutscher zum "Spieler des Monats" der Premier League gewählt. Nach kurzer Verletzungspause ist er jetzt auch rechtzeitig fit für das Duell in der Champions League am Mittwoch (21 Uhr, LIVE! bei kicker). Am Sonntag feierte der 30-Jährige beim 1:0-Sieg bei Arsenal sein Comeback und mit City den 18. Pflichtspiel-Sieg in Serie.

Der gegenseitige Respekt ist groß, auch wenn das Team von Pep Guardiola in der Favoritenrolle ist. "Ich sehe keine Mannschaft in Europa, gegen die Gladbach chancenlos wäre", sagt Gündogan im Interview mit dem kicker (Montagsausgabe). Einen einzelnen Spieler hebt der ehemalige Dortmunder dabei nicht hervor, Gladbach komme vielmehr "sehr stark über das Kollektiv".

Ich bewundere ihn dafür, dass er auch mal gegen den Strom schwimmt, keine populistischen Antworten gibt, aber dennoch den Finger in die Wunde legt.

Ilkay Gündogan über Max Eberl

Zusammengestellt wurde dieses Kollektiv von Sportdirektor Max Eberl und den schätzt Gündogan dann doch ganz besonders. "Er findet immer die richtigen Worte. Ich bewundere ihn dafür, dass er auch mal gegen den Strom schwimmt, keine populistischen Antworten gibt, aber dennoch den Finger - wenn nötig - in die Wunde legt. Er wirkt immer sehr menschlich auf mich", schwärmt Gündogan regelrecht von Eberl.

Gündogan von Bayern-Interesse nicht überrascht

"Mich hat nicht überrascht, dass sich vor ein paar Jahren auch der FC Bayern nach ihm erkundigt hatte, wie zu lesen war", sagt der 30-jährige Mittelfeldspieler über den Gladbacher Kaderplaner. "Vor allem vor der Kamera gibt es kaum einen Besseren."

Zuletzt musste Eberl die schwierige Aufgabe übernehmen, den Abgang von Coach Marco Rose zu moderieren (PK-Highlights im Video: Eberl räumt emotional mit den Lügen auf). "Es ist sicher keine schöne Situation für alle Beteiligten", sagt Gündogan, mag aber nicht an einen Wettbewerbsnachteil glauben. "Letztendlich sprechen wir von der Champions League. Spätestens wenn die Hymne läuft, wird jeder 100 Prozent konzentriert und motiviert sein. Von daher kann ich mir nicht vorstellen, dass sich das in irgendeiner Art und Weise auf unser Duell auswirken wird."

tru

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