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FIFA enthüllt Neuerungen zur anstehenden eSport-Saison

Mehr Preisgeld und neue Qualifikationswege

FIFA enthüllt Neuerungen zur anstehenden eSport-Saison

Der FIFA-eSport präsentiert sich in einem neuen Gewand.


Der FIFA-eSport präsentiert sich in einem neuen Gewand. EA SPORTS

Der Weltfußballverband FIFA hat am 14. Oktober offiziell angekündigt, wie er den kompetitiven eFootball in der FIFA 21-Saison zu organisieren gedenkt. Neben einem neuen Internetauftritt und der Etablierung der Marke "FIFAe" bedeutet das konkret: mehr Preisgeld und neue Qualifikationswege.

Zunächst zum Finanziellen: 4,35 Millionen US-Dollar schütten EA SPORTS und die FIFA über die kommende Spielzeit aus. Das sind 1,35 Millionen mehr als die ursprünglich für 2019/2020 geplanten drei Millionen US-Dollar. Dieser Anstieg hat vor allem Auswirkungen auf den eClub World Cup und eNations Cup - umbenannt in FIFAe Club Series und FIFAe Nations Series. Im vergangenen Jahr waren jeweils 100.000 US-Dollar für die Turniere veranschlagt. Dieser Wert steigt bei der Club Series auf 350.000 US-Dollar und bei der Nations Series auf 500.000 US-Dollar. Eine halbe Million gibt es - wie bereits in den letzten Jahren - auch bei der Weltmeisterschaft, dem FIFAe World Cup, zu holen. Die restlichen drei Millionen werden auf die von EA SPORTS organisierten Turniere der Global Series verteilt.

Die Wege zum Weltmeistertitel

Wer 2021 am FIFAe World Cup teilnehmen möchte, muss sich auf leicht veränderte Bedingungen einstellen. Das liegt zum einen an der umstrukturierten regionalen Global Series - aber auch die FIFA hat Anpassungen vorgenommen. Eine hohe Ranglisten-Position garantiert nur noch einen Platz in den Playoffs, dort werden die WM-Spieler bestimmt. Entsprechend müssen auch die erfolgreichsten Punktesammler noch bis zum Schluss zittern.

Bei der Club Series wird die Qualifikation geringfügig angepasst: Die Spieler eines Teams, die an der Online-Phase bis zum 22. Januar teilnehmen wollen, müssen alle aus derselben Region kommen und dort auch zugegen sein. Mit dieser Regeländerung reagiert die FIFA auf ein Problem aus dem Vorjahr, als Spieler teils über Kontinente hinweg gegeneinander antreten mussten, worunter die Verbindung erheblich litt.

Vollkommen neu ist die Qualifikationsphase für die Nations Series. Anstatt erneut Einladungen für das Finalturnier an ausgewählte Fußballverbände auszustellen, lässt die FIFA diese Saison alle Nationalmannschaften in Qualifikationsturnieren und Playoffs gegeneinander antreten. Diese Änderung überrascht kaum, da die Anzahl der Nationen mit eigenem eFootball-Team in den vergangenen Jahren stark zugenommen hat.

Grundvoraussetzung für alle Turniere der Global Series ist außerdem auch in diesem Jahr die Registrierung auf futchampions.com und Verifizierung über FUT Champions mit mindestens 27 Siegen in einer einzelnen Weekend League.

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Christian Mittweg

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