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Ferdinand wegen beleidigenden Tweets gesperrt

Geldstrafe und drei Spiele Sperre für QPR-Verteidiger

Ferdinand wegen beleidigenden Tweets gesperrt

Leistete sich bei Twitter eine Entgleisung und muss nun drei Spiele zusehen: QPRs Rio Ferdinand.

Leistete sich bei Twitter eine Entgleisung und muss nun drei Spiele zusehen: QPRs Rio Ferdinand. Getty Images

Der 35-Jährige muss drei Spiele zusehen und eine Geldstrafe von umgerechnet rund 32.000 Euro zahlen, weil er auf Twitter die Mutter eines Fans beleidigt hatte. Auf die an ihn gerichtete Nachricht "vielleicht verpflichtet QPR einen guten Innenverteidiger, sie brauchen einen", entgegnete Ferdinand: "Bring deine Mutter vorbei, sie bespielt das Feld gut #Sket". Der Hashtag ist ein in England umgangssprachlicher Kraftausdruck zur Herabwürdigung von Frauen.

Bereits 2012 war der frühere Abwehrspieler von Manchester United wegen eines beleidigenden Tweets zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Die Rangers hatten Ferdinand vor der Saison ablösefrei von den Red Devils verpflichtet, wo der 35-Jährige zwölf Jahre unter Vertrag stand. Vor wenigen Tagen hatte Ferdinand im englischen Fernsehen angekündigt, seine Karriere nach dieser Saison beenden zu wollen.

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01.01.1882