Junioren

FCN kassiert erste Saisonniederlage

B-Junioren: HSV siegt im Stadtderby

FCN kassiert erste Saisonniederlage

Wieder für die U 17 des HSV aktiv: Levin Öztunali, der im Sommer zu Bayer 04 Leverkusen wechselt.

Wieder für die U 17 des HSV aktiv: Levin Öztunali, der im Sommer zu Bayer 04 Leverkusen wechselt. imago

Hertha mit Kantersieg, HSV mit Derbysieg

Im Norden ließ Spitzenreiter Hertha BSC bei RB Leipzig nichts anbrennen. Nach dem 6:0-Erfolg über Norderstedt gab es mit dem 4:0 gleich den nächsten hohen Sieg. In Abwesenheit von Torhüter Körber, der sich in der Vorbereitung einen Finger brach, kann Ersatzkeeper Aulig damit schon das zweite "Zu null" verbuchen. Kamarieh brachte die Berliner schon in der 7. Minute in Führung, Sucsuz (26.), Abderrahmane (52.) und Joker Mirbach (70.) erzielten die weiteren Treffer.

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Unterdessen rückte der Hamburger SV mit einem 2:1-Erfolg im Derby gegen St. Pauli auf den zweiten Rang vor. Branco (21.) und Kroiß (33.) brachten den Rothosen eine 2:0-Pausenführung. Windhoffs Anschlusstreffer eine Minute vor Schluss kam zu spät. Bei den Hamburgern wurde Öztunali, der in der Winterpause mit seiner Entscheidung, im Sommer zu Bayer 04 Leverkusen zu wechseln für einigen Wirbel gesorgt hatte, erneut nur eingewechselt. Der Enkel von Uwe Seeler, der in der Hinrunde bereits für die A-Junioren spielte, bekleidet seit seiner Ankündigung nur noch eine Reservistenrolle bei den B-Junioren.

Das 2:1 reichte den Hamburgern zum Sprung auf Platz zwei, weil Werder Bremen gegen den VfL Osnabrück nicht über ein 2:2 hinaus kam. Zwar brachte Sahin Bremen nach 12 Minuten in Führung, doch Zeising (24., Foulelfmeter) und Richter (31.) drehten die Partie. Käuper markierte im zweiten Durchgang per Foulelfmeter den Ausgleich. Die Freude der Osnabrücker über das Remis gegen Werder wurde in der Schlussphase geschmälert: Welkener sah nach grobem Foulspiel die Rote Karte (79.).

Schalke pausiert, die Verfolger patzen

Im Westen sorgte das Winterwetter erneut für einen dezimierten Spielplan. So konnte Spitzenreiter Schalke genauso wenig in Duisburg antreten, wie der Tabellendritte Leverkusen bei Rot-Weiss Essen. Nur drei Partien fanden statt. Die zweitplatzierten Gladbacher hatten den VfL Bochum zu Gast und kassierten die erste Niederlage seit dem ersten Spieltag. Bereits nach acht Minuten markierte Karazor den einzigen Treffer der Partie und brachte Bochum den 1:0-Erfolg.

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Und auch die viertplatzierten Dortmunder mussten sich geschlagen geben: Bei Fortuna Düsseldorf verlor der BVB in letzter Sekunde mit 0:1 – und das durch einen Foulelfmeter. Ucar war allein auf Keeper Siegemeyer zugelaufen und von dem Dortmunder Schlussmann von den Beinen geholt worden. Krone trat an und markierte in der ersten Minute der Nachspielzeit den Siegtreffer. Die Fortuna vergrößert damit den Abstand auf die Abstiegsränge auf vier Punkte, Dortmund liegt bereits 14 Zähler hinter Spitzenreiter Schalke zurück.

Spitzenreiter Nürnberg kassiert erste Niederlage

Rico Preißinger (li., U 17 1. FC Nürnberg) beim Antritt

Mit Volldampf voraus: Rico Preißinger (li.) unterschrieb für weitere drei Jahre beim Club. imago

Im Süden hat der Tabellenzweite Freiburg am Sonntag das Verfolgerduell gegen die drittplatzierte SpVgg Greuther Fürth mit 2:1 gewonnen. Das Spitzenspiel hatte es in sich, denn die Breisgauer hätten bereits nach fünf Minuten die Zeichen auf Sieg stellen können. Kayaroglu musste nach einem Handspiel mit Roter Karte vom Platz, doch Polzer scheiterte per Elfmeter an Lerch. Fünf Minuten später gerieten die Gastgeber dann sogar durch ein Tor von Maderer in Rückstand. Letztlich spielte Freiburg aber die Überzahl aus und drehte die Partie durch Fiore Tapia (25.) und Sattelberger (71.).

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Bereits am Samstag musste Tabellenführer Nürnberg einen Rückschlag hinnehmen. Die Freude über die Vertragsverlängerung von Kapitän Preißinger und Hercher war mit der 0:1-Pleite bei Hoffenheim schnell dahin. Amiri markierte das entscheidende Tor in der 58. Minute und sorgte damit für die erste Saisonniederlage des Club. Der FCN schließt den Spieltag allerdings trotz der Niederlage als Tabellenführer ab: Dank des besseren Torverhältnisses liegen die Franken vor Freiburg.