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Die Komoren und ihre Premiere beim Afrika-Cup

Inselstaat geht an den Start

Die Komoren und ihre Premiere beim Afrika-Cup

Hat mit zur überraschenden Afrika-Cup-Teilnahme der Komoren beigetragen: Ahmed Mogni.

Hat mit zur überraschenden Afrika-Cup-Teilnahme der Komoren beigetragen: Ahmed Mogni. imago images

Ein Inselstaat aus dem indischen Ozean auf der großen Bühne: Die Nationalmannschaft der Komoren hat sich erstmals für den Afrika-Cup qualifiziert und damit ein kleines Märchen geschrieben. Das Team kam am Donnerstag zu einem 0:0 gegen Togo und hat somit vorzeitig das Ticket für das Turnier im Januar und Februar 2022 in Kamerun sicher.

Für die Komoren, die knapp 850.000 Einwohner haben und deren Verband erst seit 2005 FIFA-Mitglied ist, ist es der mit Abstand größte Erfolg in ihrer Fußball-Geschichte. Zum Abschluss der Qualifikation am Montag in Kairo gegen Ägypten könnte der große Underdog, der 130. der Weltrangliste ist, das Ganze sogar noch mit dem Gruppensieg krönen.

Das Team der Komoren setzt größtenteils auf Spieler, die im Ausland geboren sind, aber ihre Wurzeln in dem südostafrikanischen Inselstaat haben. Einer von ihnen, Stürmer Ahmed Mogni, spielt für den französischen Amateurklub FC Annecy. Gegen Togo standen nur drei Spieler in der Startelf, die in einer ersten Liga in Europa aktiv sind. Derweil löste auch der siebenmalige Afrikameister Ägypten sein Turnierticket. Der Mannschaft um Superstar Mo Salah vom FC Liverpool genügte dafür ein 1:1 (1:0) in Kenia.

mag/sid