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DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius bietet Abschied indirekt an

Nach dem Misstrauensvotum der Landesfürsten

DFB-Generalsekretär Curtius bietet seinen Abschied indirekt an

Er hat am Montag sein Schweigen gebrochen: DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius.

Er hat am Montag sein Schweigen gebrochen: DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius. imago images

"Ich respektiere das Votum der Konferenz der Regional- und Landesverbände und nehme dieses sehr ernst", begann Curtius sein auf der Verbandsseite veröffentlichtes Statement: "Mit ihrer sehr klaren Haltung zur inakzeptablen Freisler-Äußerung von Fritz Keller und ihrer Aufforderung zum Rücktritt hat die Konferenz ein deutliches Signal gegeben, wie sie sich einen Neuanfang an der Spitze des DFB vorstellt."

Curtius bot daraufhin indirekt seinen Abschied an. "Ich stehe für Gespräche zu konstruktiven Lösungen für den DFB jederzeit zur Verfügung, dies umfasst selbstverständlich auch meine Funktion", schloss der 45-Jährige sein Statement.

Die Präsidenten der Landes- und Regionalverbände hatten ihm ebenso wie Präsident Fritz Keller auf ihrem Krisengipfel am Wochenende das Vertrauen entzogen. Seinem Rivalen Keller legte Curtius mit seinen Äußerungen ebenfalls einen Abschied nahe.

msc

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