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Afrika-Cup-Nachwirkungen: Aus für Seedorf bei Kamerun

Guinea trennt sich von Put

Afrika-Cup-Nachwirkungen: Aus für Seedorf bei Kamerun

Clarence Seedorf

Hat Kamerun nicht mehr im Griff: Clarence Seedorf. picture alliance

Der deutsche Trainer Gernot Rohr hat mit Nigeria noch das Spiel um Platz drei gegen Tunesien vor der Brust, ehe er sich mit dem Verband zusammensetzen wird, um über die Zukunft zu reden. Über die haben sich die Verantwortlichen von Kamerun, das im Achtelfinale an Rohrs "Super Eagles" gescheitert war, schon Gedanken gemacht. Mit dem Ergebnis, dass Seedorf nicht weiter Coach der "unbezähmbaren Löwen" ist.

Am Dienstag gab der nationale Verband Fecafoot die Beurlaubung des Niederländers bekannt, der einst als Spieler mit Ajax Amsterdam, Real Madrid und AC Mailand die Champions League gewonnen hatte. Mit dem 43-Jährigen, der am 4. August 2018 seinen Dienst angetreten hatte, muss auch sein Assistent, der ehemalige niederländische Weltklassestürmer Patrick Kluivert (43) beim Titelverteidiger und fünfmaligen Turniersieger gehen.

Neben Kamerun, Gastgeber des nächsten Afrika-Cups im Jahr 2021, hat auch Guinea am Dienstag seinen Trainer entlassen. Auch Guinea war im Achtelfinale gescheitert, gegen Finalist Algerien gab es ein 0:3. Das kostete dem Franzosen Paul Put (63) seinen Job beim westafrikanischen Land.

Zuvor hatten sich schon Uganda von Trainer Sebastien Desabre getrennt und Gastgeber Ägypten nach dem überraschenden Achtelfinal-Aus gegen Südafrika (0:1) Nationalcoach Javier Aguirre gefeuert.

nik