Eishockey

Kahun gewinnt mit Pittsburgh nach Penaltyschießen

NHL am Sonntag: Shero muss die Devils verlassen

Kahun gewinnt mit Pittsburgh nach Penaltyschießen

Dominik Kahun im Zweikampf

Dominik Kahun (2.v.l.) im Kampf um den Puck. imago images

Kahun stand für den Stanley-Cup-Sieger von 2016 und 2017, der nach wie vor ohne Superstar Sidney Crosby auskommen muss, 17 Minuten auf dem Eis, erwischte aber keinen guten Tag. Der 24-jährige Angreifer blieb ohne Torbeteiligung, stand dafür bei allen drei Gegentreffern auf dem Eis und vergab auch im Penaltyschießen. Zuletzt hatte Kahun bei den 4:3-Siegen gegen die Vegas Golden Knights und Colorado Avalanche mit insgesamt einem Treffer und vier Torvorlagen geglänzt.

Die Partie der Florida Panthers gegen die Toronto Maple Leafs hielt, was sie versprach: einen wilden Schlagabtausch der beiden NHL-Teams, bei deren Spielen in dieser Saison die meisten Treffer fallen. Die Panthers gewannen mit 8:4 (3:0, 4:3, 1:1) - obwohl die Leafs 47 Torschüsse und damit 18 mehr abgaben.

Die Tampa Bay Lightning haben derweil nach zehn Siegen in Serie mal wieder verloren. Bei den New Jersey Devils unterlagen sie mit 1:3 (0:0, 1:2, 0:1).

Shero muss die Verantwortung übernehmen

Bei den New Jersey Devils hat General Manager Ray Shero die Verantwortung für die schwache Saison übernehmen müssen. Der dreimalige Stanley-Cup-Sieger trennte sich nach knapp fünfjähriger Zusammenarbeit vom 57-Jährigen, dessen Nachfolge der bisherige Assistent Tom Fitzgerald im Team mit Devils-Legende Martin Brodeur übernimmt.

New Jersey hatte schon vor rund einem Monat Headcoach John Hynes entlassen, der inzwischen von den Nashville Predators angeheuert wurde. Die Devils liegen im Osten fernab der Play-off-Ränge.

Weitere Ergebnisse vom Sonntag, 12. Januar

Winnipeg Jets - Nashville Predators 0:1
Minnesota Wild - Vancouver Canucks 1:4
Detroit Red Wings - Buffalo Sabres 1:5
Arizona Coyotes - Pittsburgh Penguins 3:4 n.P.
Florida Panthers - Toronto Maple Leafs 8:4
New Jersey Devils - Tampa Bay Lightning 3:1

dpa/sid