Bundestrainer reagiert auf die Verletzung vom Abwehrchef

Löw nach Süle-Ausfall: "Wir werden überhaupt keinen Druck aufbauen"

Niklas Süle und Joachim Löw

Mitleid mit dem Verletzten: Joachim Löw über Niklas Süle. Getty Images

Im November trifft sich die deutsche Nationalmannschaft zum letzten Mal im Kalenderjahr 2019, um gegen Weißrussland (16.11.) und Nordirland (19.11.) möglichst die EM-Qualifikation perfekt zu machen. Niklas Süle wird dann sicher nicht dabei sein, der 24-Jährige fällt mit einem Kreuzbandriss monatelang aus.

Bundestrainer Joachim Löw reagierte umgehend nach der Diagnose auf die "ganz bittere Nachricht". Ähnlich wie FCB-Coach Niko Kovac muss auch Löw nun auf seinen Chef im Abwehrverbund verzichten. "Sein Ausfall", sagt Löw, "ist auch für uns schmerzlich und beeinträchtigt die Entwicklung unserer im Umbruch befindlichen jungen Mannschaft."

Süle sei das "Gesicht der jungen Spieler-Generation, der wir im Rahmen des Neuaufbaus viel Raum geben, er war ein Fixpunkt in unseren Planungen und hatte sowohl im Klub als auch bei uns seine regelmäßigen Einsätze. Ich bin sicher, dass er sich wieder herankämpfen wird. Aber jetzt werden wir überhaupt keinen Druck aufbauen und ihn weiter bestmöglich unterstützen, das weiß er. Jetzt ist erst einmal das Wichtigste, dass die Operation gut verläuft."

Ob und wie Löw personell auf den Ausfall reagiert, teilte er rund vier Wochen vor dem Weißrussland-Spiel nicht mit.

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mkr