Schalker freut sich über die Nominierung für die A-Nationalmannschaft

Serdar: "Dann war Jogi dran..."

Suat Serdar

Konnte es kaum fassen: Suat Serdar ist bei der A-Nationalmannschaft dabei. imago images

"Es ist was ganz Besonderes, es ist mir eine Ehre, hier zu spielen", äußerte sich Serdar bei seiner Ankunft am Montag im Teamquartier der DFB-Auswahl in Dortmund. Der 22-Jährige, der für Mainz und Schalke insgesamt 76 Bundesliga-, vier Europa-League- und sieben Champions-League-Spiele absolviert hat, "kann es kaum abwarten", in der Elf von Joachim Löw anzukommen. In den U-Nationalteams war Serdar ab der U 16 eine feste Größe, mit der U 21 ist er 2019 Vize-Europameister geworden (drei Einsätze, nur im Finale von Beginn an).

Nun also das A-Team. Löw hatte ihn am Sonntag angerufen, doch der Mittelfeldspieler hatte den Anruf des Bundestrainers verpasst, er war noch auf dem Trainingsplatz. "Ich habe zurückgerufen. Dann war Jogi dran und hat mir die glückliche Nachricht überbracht. Das war unbeschreiblich. Ich kann es immer noch nicht realisieren."

Entsprechend ist auch seine Gemütslage. "Ich war sehr nervös - und bin es immer noch", sagte Serdar, der erstmal seine Eltern informiert hatte. "Sie haben sich sehr gefreut." So wie er selbst. Am Mittwoch nun könnte er Neuling Nummer 102 in der Ära Löw werden. Darauf hoffen aber auch Nadiem Amiri (Bayer Leverkusen), der ebenfalls erstmals eingeladen wurde, sowie Luca Waldschmidt (SC Freiburg) und Niklas Stark (Hertha BSC), die schon im Kader standen, aber noch nicht von Löw eingesetzt wurden.

nik