19:08 - 12. Spielminute

Tor 1:0
Kamada
Rechtsschuss
Vorbereitung Toure
Frankfurt

19:39 - 43. Spielminute

Tor 2:0
Kamada
Linksschuss
Vorbereitung Sow
Frankfurt

19:58 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Salzburg)
Adeyemi
für Okugawa
Salzburg

19:59 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Salzburg)
S. Koita
für Daka
Salzburg

20:06 - 53. Spielminute

Tor 3:0
Kamada
Kopfball
Vorbereitung Ndicka
Frankfurt

20:07 - 54. Spielminute

Gelbe Karte (Salzburg)
Adeyemi
Salzburg

20:09 - 56. Spielminute

Tor 4:0
Kostic
Linksschuss
Vorbereitung Silva
Frankfurt

20:23 - 71. Spielminute

Spielerwechsel (Salzburg)
Camara
für Szoboszlai
Salzburg

20:28 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Paciencia
für Silva
Frankfurt

20:34 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
da Costa
für Kamada
Frankfurt

20:37 - 84. Spielminute

Gelbe Karte (Frankfurt)
Sow
Frankfurt

20:38 - 85. Spielminute

Tor 4:1
H.-C. Hwang
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Ulmer
Salzburg

20:39 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Durm
für Ilsanker
Frankfurt

SGE

RBS

Europa League

Kamadas Dreierpack bringt Eintracht auf Achtelfinalkurs

Salzburger Ehrentreffer fällt erst spät

Kamadas Dreierpack bringt Eintracht auf Achtelfinalkurs

Daichi Kamada

Erzielte gegen Salzburg drei Tore: Frankfurts Daichi Kamada. Getty Images

Frankfurts Trainer Adi Hütter nach nach dem 0:4 gegen Borussia Dortmund in der Bundesliga drei Umstellungen vor: Statt Hinteregger (Gelbsperre), Gacinovic (krank) und Chandler (Bank) begannen Hasebe, Sow und Kamada.

Salzburgs Coach Jesse Marsch tauschte im Vergleich zur 2:3-Niederlage gegen den Linzer ASK einmal: Der Ex-Leverkusener Ramalho wurde durch Szoboszlai ersetzt. Damit einher ging die Umstellung von einer defensiven Dreier- auf eine Viererkette.

Salzburg bemüht, Eintracht cleverer

Die Salzburger starteten schwungvoll in die Partie und hatten in der Anfangsphase mehr vom Spiel. Die Eintracht lauerte auf schnelles Umschalten auf Offensive. Nach einem Einwurf war es die SGE, die etwas überraschend früh in Führung ging: Toure spielte Kamada durch zwei Salzburger hindurch frei und der Japaner überwand Keeper Stankovic mit einem trockenen Schuss (12.). In der Folge kamen die Hessen besser ins Spiel und präsentierten sich immer wieder gedankenschneller als RB. Erneut Kamada verzog in der 21. Minute aus spitzem Winkel knapp. Nach einer guten halben Stunde verfehlte auch Kostic das Tor nur um rund einen Meter (33.).

EL-Zwischenrunde

Die Salzburger suchten immer wieder spielerische Lösungen, präsentierten sich dabei indes wenig durchschlagskräftig. Nach ein paar Halbchancen zuvor tauchte Mwepu in der 35. Minute plötzlich sehr frei im Strafraum auf. Seinen Abschluss entschärfte Abraham jedoch aufmerksam. Kurz vor der Pause zeigte sich dann wieder die Eintracht effektiv und schnörkellos. Sow schickte Kamada von der Mittellinie aus steil, und der Japaner brachte sich im Strafraum anschließend clever in Position, ehe er den Ball gefühlvoll über Stankovic in die Tormitte zum 2:0-Halbzeitstand hob (43.).

Kamadas Dreierpack, Kostics kurioser Treffer

Nach dem Seitenwechsel reagierte Marsch und brachte bei Salzburg das 18-jährige deutsche Talent Adeyemi (kam 2018 aus Unterhaching) und Koita für Okugawa und Daka. Doch außer mehreren leichten Fallern im Sechzehner - Adeyemi sah die Gelbe Karte für eine Schwalbe - ließ Salzburg nach Wiederbeginn noch weniger Durchschlagskraft erkennen als vor der Pause. Die SGE nutzte derweil weiterhin effizient ihre Chancen und entschied die Partie früh: Schon in der 53. Minute gelang Kamada per Kopf sein Dreierpack.

Nur drei Minuten später stand es sogar 4:0. Silva wurde von der Mittellinie aus steil geschickt und legte dann zu Kostic, der Stankovic aus spitzem Winkel per Heber überwand (56.). Ein zunächst umstrittener Treffer, denn Silva war aus Abseitsposition gestartet. Das Unparteiischen-Gespann wertete aber offenbar einen Klärungsversuch von Onguené, der den Ball dabei berührte hatte, als gezielte Abwehraktion. Danach war Salzburg stark angezählt. Rode und Paciencia verpassten das 5:0 knapp (62., 78.).

Erst in der Schlussphase fing sich Salzburg wieder und hatte seine beste Phase nach der Pause. Adeyemi zwang Trapp zum Eingreifen (80.). Wenig später kam RB per Foulelfmeter von Hwang sogar zum Ehrentreffer (83.). Sow hatte im Duell mit Ulmer zwar zunächst den Ball, dann aber auch den Gegenspieler getroffen. Am Ende blieb es beim klaren 4:1-Erfolg der Frankfurter.

Spieler des Spiels

Daichi Kamada Mittelfeld

1
Spielnote

Ein temporeiches, umkämpftes Spiel, in dem Frankfurt einige spielerische Glanzlichter setzte. Fünf Tore und viele Chancen sorgten für einen guten Unterhaltungswert, die Spannung war indes früh raus.

2
Tore und Karten

1:0 Kamada (12', Rechtsschuss, Toure)

2:0 Kamada (43', Linksschuss, Sow)

3:0 Kamada (53', Kopfball, Ndicka)

4:0 Kostic (56', Linksschuss, Silva)

4:1 H.-C. Hwang (85', Foulelfmeter, Rechtsschuss, Ulmer)

Frankfurt

Trapp 3 - Toure 2, Ilsanker 3 , Abraham 2,5, Ndicka 2,5 - Hasebe 2, Sow 2 , Rode 2,5, Kamada 1 , Kostic 1,5 - Silva 2,5

Salzburg

Stankovic 4 - Farkas 6, Onguené 6, Wöber 5, Ulmer 5,5 - Junuzovic 5, Mwepu 5, Szoboszlai 5 , Okugawa 5,5 - Daka 5 , H.-C. Hwang 4,5

Schiedsrichter-Team

Ali Palabiyik Türkei

3,5
Spielinfo

Stadion

Commerzbank-Arena

Zuschauer

47.000 (ausverkauft)

Die Eintracht beschließt am kommenden Montag (20.30 Uhr) mit einem Heimspiel gegen Union Berlin den 23. Spieltag der Bundesliga. Für Salzburg geht es in der Liga am Sonntag um 17 Uhr gegen Austria Wien weiter. Das Rückspiel zwischen beiden Teams findet am Donnerstag (21 Uhr) statt.

Bilder zur Partie Eintracht Frankfurt - RB Salzburg