20:51 - 21. Spielminute

Tor 0:1
Lewandowski
Kopfball
Vorbereitung Kimmich
Bayern

20:56 - 26. Spielminute

Tor 0:2
Lewandowski
Kopfball
Vorbereitung Robben
Bayern

21:15 - 45. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
Hummels
Bayern

21:42 - 54. Spielminute

Tor 0:3
Lewandowski
Linksschuss
Vorbereitung T. Müller
Bayern

21:46 - 58. Spielminute

Spielerwechsel (Bayern)
Coman
für Robben
Bayern

21:50 - 63. Spielminute

Tor 0:4
Coman
Rechtsschuss
Vorbereitung Alaba
Bayern

21:52 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Bayern)
Goretzka
für T. Müller
Bayern

21:52 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Rebic
für de Guzman
Frankfurt

21:52 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
D. Blum
für Fabian
Frankfurt

21:58 - 70. Spielminute

Gelbe Karte
Abraham
Frankfurt

22:00 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Bayern)
Wagner
für Lewandowski
Bayern

22:04 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Jovic
für Haller
Frankfurt

22:13 - 85. Spielminute

Tor 0:5
Thiago
Rechtsschuss
Vorbereitung Coman
Bayern

SGE

FCB

Alaba verletzt, Bayern beendet Spiel zu zehnt

FCB gewinnt Supercup - Lewandowski macht den Unterschied

Robert Lewandowski

Erzielte drei Tore in Frankfurt: Robert Lewandowski. picture alliance

Der neue Frankfurter Trainer Adi Hütter setzte in seinem ersten Pflichtspiel mit Rönnow und Torro auf zwei Neuzugänge in seiner Startelf. Vize-Weltmeister Rebic, der seinen Kontrakt unter der Woche vorzeitig bis 2022 verlängert hatte , saß zunächst auf der Bank.

Ohne vier Spieler reiste der FC Bayern an die alte Wirkungsstätte seines neuen Coaches Niko Kovac: Boateng (Patellasehnen-Probleme), James (Schlag auf den Knöchel), Renato Sanches (Probleme im Lendenwirbelbereich) und der angeschlagene Gnabry, der im Abschlusstraining hatte passen müssen, blieben zu Hause in München. Mit Ausnahme von Ulreich (Bank) und James, für die Neuer und Robben begannen, setzte Kovac damit auf jene Akteure, die am 19. Mai im Pokalfinale in Berlin gegen die Eintracht mit 1:3 unterlegen gewesen waren.

Lewandowski ganz effektiv

Die Eintracht erwischte einen guten Start und erzeugte in der Anfangsphase bei hohen Bällen mehrfach ein wenig Gefahr (Abraham 7., Torro und de Guzman jeweils 15.). Die Münchner hatten zwar mehr Spielanteile, kamen gegen die insbesondere im defensiven Zentrum zunächst gut postierten Hessen nicht zu Abschlüssen. Doch die Effektivität eines Lewandowski machte dann innerhalb von fünf Minuten gleich zweimal den Unterschied zugunsten des Rekordmeisters aus: Zunächst löste sich der Pole nach einer akkuraten Kimmich-Flanke geschickt von Gegenspieler Abraham und überwand Rönnow per Kopfballaufsetzer (21.).

Wenige Minuten später geriet Lewandowski bei einer Standardsituation zunächst mit Abraham und Fabian aneinander, wobei der Mexikaner dem Münchner eine kleine Ohrfeige verpasste. Der Stürmer des FC Bayern antwortete nach dem Eckball, den Rönnow unterlief, mit seinem zweiten Kopfballtreffer (26.). Danach dominierten die Münchner das Spiel, ehe Hummels kurz vor der Pause bei einem nun rar gewordenen SGE-Angriff Gacinovic, der frei vor Neuer aufgetaucht wäre, vor dem Strafraum von den Beinen holte. Marco Fritz entschied auf Gelbe Karte und Freistoß für die Hausherren. De Guzman scheiterte in der Mauer (45.+2). So ging es mit dem 2:0 für die Münchner in die Halbzeit.

Lewandowski in Torlaune, Alaba verletzt

Mats Hummels (li.), Mijat Gacinovic

Knifflige Szene: Mats Hummels (li.) holt Mijat Gacinovic von den Beinen. imago

Die Münchner starteten offensiv in die zweite Hälfte, Kimmich per direktem Eckball und Robben per Direktschuss zwangen Rönnow zu Paraden (jeweils 48.). Der sich immer wieder Zweikampfscharmützel mit dem robusten SGE-Kapitän Abraham liefernde Lewandowski krönte seine starke Vorstellung in der 54. Minute mit dem 3:0 vom Strafraumrand - die Vorentscheidung. Keine zehn Minuten später traf Joker Coman nach Vorarbeit von Alaba aus kurzer Distanz sogar zum 4:0 (63.).

Die Eintracht, bei der nach dem 0:4 mit viel Applaus Rebic für de Guzman ins Spiel kam (64.), steckte trotz des großen Rückstands nicht auf und fiel immer wieder durch resolute Zweikampfführung auf. Abraham sah nach einem Ellbogenschlag gegen Lewandowski die Gelbe Karte (70.). Alaba musste nach hartem Einsteigen von da Costa humpelnd in die Kabine begleitet werden, sodass die Münchner die Schlussviertelstunde zu zehnt bestreiten mussten, da Kovac bereits dreimal getauscht hatte. Den Schlusspunkt der offensiven Bayern-Gala setzte der von Coman gekonnt freigespielte Thiago in der 85. Minute. Einen noch höheren Erfolg verhinderte Wagner kurz darauf, der den Ball nach Kimmich-Vorlage am leeren Tor vorbeistolperte (89.).

Spieler des Spiels

Robert Lewandowski Sturm

1
Spielnote

Spätestens nach Bayerns 2:0 nur noch eine einseitige Partie ohne jegliche Spannung.

3
Tore und Karten

0:1 Lewandowski (21', Kopfball, Kimmich)

0:2 Lewandowski (26', Kopfball, Robben)

0:3 Lewandowski (54', Linksschuss, T. Müller)

0:4 Coman (63', Rechtsschuss, Alaba)

0:5 Thiago (85', Rechtsschuss, Coman)

Frankfurt

Rönnow 6 - Abraham 6 , Hasebe 4,5, Salcedo 4,5 - da Costa 4, Torro 4,5, de Guzman 4,5 , Willems 4,5, Fabian 5 , Gacinovic 4 - Haller 5

Bayern

Neuer 3 - Kimmich 2,5, Süle 3, Hummels 3,5 , Alaba 2,5 - Javi Martinez 3, T. Müller 3,5 , Thiago 2,5 , Robben 2,5 , Ribery 3,5 - Lewandowski 1

Schiedsrichter-Team

Marco Fritz Korb

4,5
Spielinfo

Stadion

Commerzbank-Arena

Zuschauer

51.500 (ausverkauft)

In der kommenden Woche sind beide Mannschaften in der ersten Runde des DFB-Pokals gefordert. Die Eintracht tritt am Samstag (15.30 Uhr) beim SSV Ulm 1846 an, der FC Bayern spielt zur gleichen Zeit beim SV Drochtersen/Assel.