DFB-Pokal 2013/14, Halbfinale
20:55 - 24. Spielminute

Tor 1:0
Schweinsteiger
Kopfball
Vorbereitung Robben
Bayern

21:04 - 32. Spielminute

Tor 2:0
Kroos
Rechtsschuss
Vorbereitung Robben
Bayern

21:39 - 50. Spielminute

Tor 3:0
T. Müller
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Robben
Bayern

21:45 - 56. Spielminute

Gelbe Karte
Dick
K'lautern

21:49 - 60. Spielminute

Tor 3:1
Zoller
Kopfball
Vorbereitung Dick
K'lautern

21:49 - 61. Spielminute

Spielerwechsel
M. Götze
für Robben
Bayern

21:57 - 68. Spielminute

Spielerwechsel
Fortounis
für C. Löwe
K'lautern

22:04 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Javi Martinez
für Schweinsteiger
Bayern

22:05 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Idrissou
für Jenssen
K'lautern

22:07 - 78. Spielminute

Tor 4:1
Mandzukic
Rechtsschuss
Vorbereitung M. Götze
Bayern

22:09 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Lakic
für Zoller
K'lautern

22:09 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Rafinha
für Alaba
Bayern

22:19 - 90. + 1 Spielminute

Tor 5:1
M. Götze
Rechtsschuss
Vorbereitung Ribéry
Bayern

FCB

FCK

Lautern trotz Zoller-Tor zu harmlos

Robben bringt den FCB auf Kurs Berlin

Bastian Schweinsteiger

Bastian Schweinsteiger köpft hier unbedrängt zum 1:0 ein. Getty Images

Münchens Coach Pep Guardiola nahm nach der 0:3-Heimpleite gegen Dortmund vier Wechsel vor: Neuer (Wadenprobleme) konnte nicht spielen und wurde durch Raeder ersetzt. Statt Rafinha, Javi Martinez und Götze standen obendrein, Boateng, Kroos und Müller in der Anfangsformation.

Lauterns Trainer Kosta Runjaic setzte nach dem 3:2-Sieg beim FC St. Pauli auf drei Umstellungen. Dick kehrte nach Gelb-Rot-Sperre in der Liga zurück. Auch Heintz und Ring spielten von Anfang an. Karl, Idrissou und Lakic mussten daher zunächst auf der Bank Platz nehmen.

In den ersten Minuten präsentierte sich der Zweitligist couragiert und suchte selbst den Weg nach vorne. Doch die erste Großchance hatte trotzdem der FC Bayern. Ein von Dick noch entscheidend abgefälschter Kopfball von Müller prallte von der Querlatte zurück ins Spielfeld (9.). Mit zunehmender Spieldauer zog der Rekordmeister in der Folge sein gewohntes Ballbesitzspiel immer konsequenter auf, gewährte gleichzeitig den Pfälzern allerdings hin und wieder erstaunlich viele Räume. So verpasste Zoller nach einer Hereingabe von der rechten Seite einen Abschluss nur knapp (13.).

Das Halbfinale im Überblick

Mitte der ersten Hälfte plätscherte die Partie mit bis dahin wenig zielstrebigen Bayern und wacker früh störenden, aber im Angriff im Endeffekt harmlosen Lauterern weitgehend ereignislos dahin. Bis eine Standardsituation dem Favoriten die Führung bescherte: Nach Robbens Eckball köpfte Schweinsteiger unbedrängt ein (24.). Keine zehn Minuten später brachte sich der FC Bayern bereits vorzeitig weiter auf die Siegerstraße. Robben konnte über die rechte Seite spazieren und rechts im Strafraum schließlich zurück zu Kroos legen, der per Direktabnahme maßgenau ins rechte Toreck einschoss - 2:0 (32.).

Müller vorentscheidend, Zoller ehrenhalber

Weil der FCK trotz der ihm gewährten Freiheiten im Angriff deutlich zu harmlos agierte und die Münchner aufgrund der Führung ein wenig Zug raus nahmen, plätscherte die Partie danach dem Halbzeitpfiff entgegen.

Tobias Sippel

Toni Kroos (im Hintergrund) trifft zum 2:0. Tobias Sippel ist machtlos. Getty Images

Nach dem Seitenwechsel startete der FCB mit etwas mehr Schwung. Die Folge war das frühe 3:0: Robben wurde von Löwe rechts im Strafraum zu Fall gebracht. Müller verwandelte den fälligen Strafstoß souverän (50.). Wenige Minuten später hätte Ribery - mustergültig bedient von Robben und Müller - weiter erhöhen können. Doch der Franzose schoss aus zentraler Position deutlich über, statt in das halbleere Lauterer Gehäuse (54.).

Zumindest einmal gelang es der Runjaic-Elf in der 60. Minute dann, die immer wieder nur halbherzig attackierende Hintermannschaft des FC Bayern zu bestrafen: Dick fand mit seiner Flanke Zoller, der gekonnt ins linke Toreck am machtlosen Raeder vorbei ins Tor köpfte. Auch nach dem Treffer verzichtete die Guardiola-Elf nicht selten darauf, die Pfälzer bei ihren Offensivbemühungen ernsthaft zu attackieren. Allein, den Runjaic-Schützlingen fehlten Tempo, Ideen und Durchsetzungskraft, um die Nachlässigkeiten richtig ausnutzen zu können.

Wirkliche Spannung mochte in der Schlussphase nicht mehr aufkommen, zumal Mandzukic nach Zuspiel des eingewechselten Götze den Drei-Tore-Abstand mit einem Schuss aus halbrechter Position wieder herstellte (78.). Vier Minuten später blieb dem Kroaten, der am Fünfmeterraum völlig frei hochgestiegen war, das 5:1 allerdings knapp verwehrt. Dieses war schließlich fast mit dem Schlusspfiff Götze vorbehalten, der nach Absatzkick von Ribery aus kurzer Distanz vollendete (90.+1).

Am kommenden Samstag (15.30 Uhr) muss der FC Bayern in der Bundesliga in Braunschweig antreten. Die Lauterer empfangen tags darauf (13.30 Uhr) den FSV Frankfurt.

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Bilder zur Partie Bayern München - 1. FC Kaiserslautern