Im Rahmen der Council-Sitzung der FIFA am Dienstag wurden Eckpunkte im Zeitplan der Frauen-WM 2027 abgesteckt. Demnach soll der Ausrichter im zweiten Quartal des kommenden Jahres ernannt werden. Zuvor, im März 2023, werden die genauen Regularien für eine Bewerbung bekannt gegeben.
An der Austragung des Turniers ist auch der Deutsche Fußball-Bund interessiert. Falls es zu einer Bewerbung kommen sollte, dann gemeinsam mit den Niederlanden und Belgien, das Motto soll "Three Nations. One Goal" (Drei Nationen. Ein Ziel) lauten. Bei der Wahl der deutschen Spielorte würde man sich auf Städte in Nordrhein-Westfalen konzentrieren: Dortmund, Duisburg, Düsseldorf und Köln sind eingeplant.
Ein Konkurrenzkampf um die Austragung scheint sich anzubahnen: Neben den Niederlanden, Belgien und Deutschland haben unter anderem Südafrika, die USA, Mexiko und Chile Interesse bekundet.
Ausrichter der Männer-WM 2030 wird 2024 bekannt gegeben
Auch der Zeitplan für die Vergabe der übernächsten Männer-WM (2030) ist nun abgesteckt: Im kommenden Juni werden die Bewerbungsrichtlinien bekannt gegeben, ehe im dritten Quartal 2024 der Ausrichter verkündet werden soll. Interessenten an der Austragung des Jubiläumsturniers - 100 Jahre nach der ersten Weltmeisterschaft - sind unter anderem Argentinien, Chile, Uruguay und Paraguay, die eine gemeinsame Bewerbung angekündigt haben. Weitere mögliche Bewerber sind Saudi-Arabien, wohl zusammen mit Ägypten und Griechenland, sowie das Trio aus Spanien, Portugal und der Ukraine, über dessen Bewerbung zuletzt spekuliert wurde.


