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FC Schalke 04

FC Schalke 04

1
:
1

Halbzeitstand
1:0
TSG Hoffenheim

TSG Hoffenheim


FC SCHALKE 04
TSG HOFFENHEIM
15.
30.
45.

60.
75.
90.









Schalke bringt den Vorsprung erneut nicht ins Ziel

Rudy trifft beim Jubiläum und beendet eine Serie

Schalke 04 verpasste es zum zweiten Mal in Folge, aus einer frühen Führung heraus Kapital zu schlagen. Wie bereits in der Vorwoche in Köln lautete das Endresultat nur 1:1. Nach Schöpfs Führungstreffer stellte Königsblau seine Offensive nahezu komplett ein, die Quittung gab es jedoch erst in der Schlussphase. Zugleich endete damit auch das Gesetz des Duells.

Oliver Baumann
Nichts zu halten: Oliver Baumann streckt sich vergebens gegen Alessandro Schöpfs Schuss.
© ImagoZoomansicht

Schalke-Trainer Markus Weinzierl wechselte nach dem 1:1 in der Europa League gegen PAOK Saloniki auf seine Stammformation zurück. Stambouli, Goretzka, Caligiuri und Burgstaller ersetzten Geis, Meyer, Huntelaar und Choupo-Moting. Außerdem spielte Badstuber in der Dreierkette anstelle von Naldo, für den aufgrund eines Muskelabrisses die Saison beendet ist.

Hoffenheims Coach Julian Nagelsmann musste im Vergleich zum 2:0-Sieg gegen Schlusslicht Darmstadt kurzfristig auf Rechtsverteidiger Kaderabek (Wadenverletzung) verzichten. Für ihn übernahm Innenverteidiger Bicakcic auf der Außenbahn.

Ohne großes Abtasten sorgten die Akteure gleich für die ersten Torraumszenen. Hoffenheims Amiri prüfte Fährmann, der bei der Abwehr des Distanzschusses durchaus Mühe hatte (4.). Keine Abwehrchance hatte auf der anderen Seite TSG-Keeper Baumann. Nach energischer Vorarbeit von Burgstaller beförderte Schöpf die Kugel entgegen der Laufrichtung des Torwarts den Ball in die Maschen (5.).

Schalke passiv - Hoffenheim nähert sich an

Schalke, das bereits in Köln früh durch Schöpf in Führung gegangen war, nutzte den Vorteil aber nicht wirklich aus, sondern zog sich zumeist zurück. Statt für Torgefahr zu sorgen, spulten Burgstaller und Caligiuri ein enormes Laufpensum ab, um die Hoffenheimer früh im Spielaufbau zu stören. Nach vorne aber verfiel S04 in die Passivität. Hoffenheim hatte zwar noch Probleme, sich durch die Hälfte der Schalker zu kombinieren, präsentierte sich ab und an dennoch gefährlich vor Fährmanns Kasten: Wagner erreichte einen Bicakcic-Ball am Fünfer nicht (16.), Zubers Distanzschuss wurde von Höwedes über das Tor hinweg abgefälscht (19.).

Es blieb dabei: Die Königsblauen rissen offensiv keine Bäume aus und taten nur das Nötigste. Bei den Kraichgauern klappten unterdessen die Kombinationen zusehends besser. So erspielten sich die Nagelsmänner bis zur Pause Vorteile im Ballbesitz (61 Prozent) und auch bei den Torschüssen (8:3). Die beste Möglichkeit hatten Demirbay und Bicakcic (36.), bei Kolasinacs Handspiel auf Strafraumhöhe hatte S04 durchaus Glück (42.). So aber ging "Königsblau" mit einer schmeichelhaften Führung in die Kabine.

Deutlich aktiver kamen die Hausherren aus der Halbzeit. Abschlüsse gab es zwar weiterhin nur selten, dafür aber hielten die Weinzierl-Schützlinge die TSG deutlich besser in Schach. Chancen gab es nur selten, und wenn, dann wurde Fährmanns Tor nicht wirklich in Gefahr gebracht (Wagner, 51.; Rudy, 63.).

Neue Offensivkräfte für die TSG

Nagelsmann reagierte mit zwei Veränderungen: Szalai und Kramaric ersetzten Amiri und Terrazzino. Doch nach wie vor lief es nicht wirklich rund. Dadurch, dass Schalke aber auch sehr harmlos im Angriff agierte und seine wenigen Vorträge nicht sauber zu Ende spielte, blieb es in der Arena spannend.

Tabellenrechner 1.Bundesliga

In der 79. Minute dann fiel der insgesamt verdiente, wenngleich zu diesem Zeitpunkt auch leicht überraschende Ausgleich: Vogt überbrückte mit seiner weiten Spieleröffnung das komplette Mittelfeld, Zuber ging bis zur Grundlinie durch und flankte daraufhin maßgenau zu Jubilar Rudy. Der TSG-Kapitän köpfte in seinem 200. Pflichtspiel für die TSG zum 1:1 ein.

In den Schlussminuten waren es die Kraichgauer, die auf Sieg spielten. Dieser gelang nicht mehr. Und weil Schalke ebenfalls nicht mehr traf, endete das Gesetz des Duells: Bisher hatten alle Partien auf Schalke mit einem Sieg für die Mannschaft geendet, die mit 1:0 in Führung gegangen war.

Beim FC Schalke startet nun die Vorbereitung auf den Pokalkracher in München (Mittwoch, 20.45 Uhr). Der nächste Gegner der Hoffenheimer ist am kommenden Samstag um 15.30 Uhr der FC Ingolstadt.

1. Bundesliga, 2016/17, 22. Spieltag
FC Schalke 04 - TSG Hoffenheim 1:1
FC Schalke 04 - TSG Hoffenheim 1:1
Nachdenklich

Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann vor dem Anpfiff in Schalke.
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Schalke 04
Aufstellung:
Fährmann (3) - 
Höwedes (4)    
Badstuber (3) , 
Nastasic (3) - 
Schöpf (3)    
Stambouli (4) , 
Kolasinac (3)    
Goretzka (4) , 
Bentaleb (4) - 
D. Caligiuri (4,5)    
G. Burgstaller (3,5)    

Einwechslungen:
57. M. Meyer (4) für D. Caligiuri
82. Aogo für Kolasinac
84. Choupo-Moting für G. Burgstaller

Trainer:
Weinzierl
TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Baumann (3) - 
Süle (3)    
Vogt (3,5) , 
B. Hübner (4)    
Bicakcic (3,5)    
Rudy (2,5)        
Zuber (3) - 
Nad. Amiri (3)    
Demirbay (3) - 
Terrazzino (4,5)    
Wagner (3,5)

Einwechslungen:
60. Schwegler (4) für Bicakcic
63. Szalai für Nad. Amiri
70. Kramaric für Terrazzino

Trainer:
Nagelsmann

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Schöpf (5., Linksschuss, G. Burgstaller)
1:1
Rudy (79., Kopfball, Zuber)
Gelbe Karten
Schalke:
-
Hoffenheim:
Süle
(3. Gelbe Karte)
,
B. Hübner
(6.)

Spieldaten

FC Schalke 04       TSG Hoffenheim
Tore 1 : 1 Tore
 
Torschüsse 7 : 14 Torschüsse
 
gespielte Pässe 413 : 619 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 341 : 535 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 72 : 84 Fehlpässe
 
Passquote 83% : 86% Passquote
 
Ballbesitz 41% : 59% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 49% : 51% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 20 : 13 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 12 : 18 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 2 Abseits
 
Ecken 6 : 3 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
26.02.2017 17:30 Uhr
Zuschauer:
58839
Spielnote:  3,5
taktisch geprägte und intensiv geführte Partie mit wenigen Torraumszenen.
Chancenverhältnis:
3:6
Eckenverhältnis:
6:3
Schiedsrichter:
Deniz Aytekin (Oberasbach)   Note 4
Kolasinacs Rempler gegen Bicakcic (21.) war ebenso am Rande der Legalität wie der von Hübner gegen Goretzka (28.). Kolasinacs Handspiel hätte einen Freistoß nach sich ziehen müssen (42.), Burgstallers Schlag gegen Vogt war grenzwertig (75.). Blieb bei der Zweikampfbewertung nicht durchgängig seiner Linie treu.
Spieler des Spiels:
Sebastian Rudy
Zunächst gefiel Hoffenheims Sebastian Rudy im Spielaufbau und als Ballverteiler, nach seinem Wechsel auf die rechte Bahn rettete er seinem Team den Punkt.

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