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Bayer 04 Leverkusen

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Rapid Wien

 
Bayer 04 Leverkusen

3:0 (1:0)

Rapid Wien
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Bayer 04 Leverkusen
Rapid Wien
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.








Bayer-Elf in der Zwischenrunde - Rapids Europa-Tour endet

Hegeler und Schürrle stellen zweimal die Weichen

Bayer Leverkusen erreicht dank eines 3:0 gegen Rapid Wien und des gleichzeitigen Erfolges von Charkiw über Trondheim vorzeitig die Zwischenrunde der Europa League. Die Werkself profitierte von zwei frühen Toren in beiden Halbzeiten und hatte speziell im ersten Abschnitt etwas Glück, als die Wiener drei gute Chancen liegen ließen.

Die Torschützen des 1:0 und 2:0: Die Leverkusener Jens Hegeler und André Schürrle.
Die Torschützen des 1:0 und 2:0: Die Leverkusener Jens Hegeler und André Schürrle.
© Getty ImagesZoomansicht

Leverkusens Trainerduo Sascha Lewandowski und Sami Hyypiä änderte im Vergleich zum 3:2 gegen Fortuna Düsseldorf die Startformation wie folgt: Bender und Kießling standen gar nicht im Aufgebot, Castro nahm zu Spielbeginn auf der Bank Platz. Für das Trio spielte Fernandes im Sturm, Rolfes und Hegeler im Mittelfeld. Im Vergleich zum 4:0 im Hinspiel in Wien fehlten auch Leno, Schwaab, Wollscheid, Kadlec und Bellarabi verletzungs- oder krankheitsbedingt.

Rapid-Coach Peter Schöttel verlor mit seinem Team in der österreichischen Liga zuletzt mit 1:2 bei Verfolger Sturm Graz. Im Tableau rangieren die Hauptstädter auf Platz drei, doch zum Führungsduo RB Salzburg und Austria Wien mussten die Rapidler schon abreißen lassen - vier bzw. sechs Zähler Rückstand.

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Bayer Leverkusen erwischte einen Traumstart. Obwohl die Westdeutschen nicht vom Anpfiff weg die stark ersatzgeschwächten Österreicher attackierten, konnten sie schon nach dem ersten Angriff jubeln. Nach der ersten Ecke flankte Sam den Ball erneut in den Strafraum, Fernandes köpfte das Leder an die Latte und Hegeler setzte ebenfalls per Kopf unbedrängt nach (4.).

Mit der Führung im Rücken versuchte der Bundesliga-Vierte, das Spiel zu kontrollieren. Weil sie es aber nicht schafften, weiterhin Druck aufzubauen, kippte das Spiel zugunsten der Österreicher Mitte der ersten Halbzeit. Zwar strahlten die Wiener zunächst noch nicht die ganz große Torgefahr aus, doch dies schien nur eine Frage der Zeit zu sein. Nach einer halben Stunde war es soweit: Die einzige Spitze Boyd versuchte es mit einem Distanzschuss (32.), kurz darauf war Kulovits nach einem gut-getimten Zuspiel von Boyd durch, aber alleine vor Bayer-Schlussmann Rensing zielte der Rapid-Kapitän am langen Eck knapp vorbei (35.). Die dritte Gelegenheit der Gäste hatte Trimmel auf dem Kopf, als er in der 42. Minute nach Schrammels Flanke die Kugel an den Pfosten köpfte.

Insofern war die 1:0-Halbzeitführung für Leverkusen etwas schmeichelhaft, immerhin hatte die Bayer-Elf im ersten Durchgang eine fast hundertprozentige Chancenverwertung.

Auch im zweiten Durchgang, den die Leverkusener mit Castro für Sam begannen, durften die Lewamdowski-Elf früh jubeln. Castro hatte die Freistoßflanke auf Friedrich geschlagen, der den Ball vom Strafraumeck nach innen Richtung Fünfer köpfte. Die Rapid-Abwehr klärte den Ball durch Boyd genau in die Mitte zu Schürrle, der am Sechzehner per Volleyschuss das 2:0 besorgte (53.).

Obwohl die Österreicher weiterhin von ihren bemerkenswerten Fans nach vorne getrieben wurden, war das Spiel mit diesem 2:0 schon früh entschieden. Die Wiener versuchten zwar weiterhin, Druck auf die Bayer-Defensive aufzubauen, doch diese stand einigermaßen sicher. Zudem hatte die Bayer-Elf mit dem eingewechselten Castro einen Aktivposten in ihren Reihen.

Nach etwas mehr als einer Stunde verließ Schürrle das Feld und machte Platz für Renato Augusto, der in der bisherigen Spielzeit wegen Muskelverletzungen nur zu Kurzeinsätzen kam. Mit Renato Augusto bekam das Offensivspiel neue Impulse, auch wenn er am dritten Treffer nicht beteiligt war. Nach einer Castro-Ecke konnte Toprak unbedrängt aufs Tor köpfen, im Fünfer stand Friedrich ebenso alleine und nickte die Kugel ins Netz (66.).

In der Folge mühte sich vor allem der Kießling-Ersatz Fernandes um seinen Treffer, doch der eifrige Chilene traf aus 18 Metern nur das Außennetz. Die Gäste aus der österreichischen Hauptstadt dagegen hatten nach dem 2:0 durch Schürrle in der restlichen Spielzeit nur zwei nennenswerte Offensivaktionen (Boyd, 82. und Trimmel, 90.+2) und verlor letztlich auch in dieser Höhe verdient - Rapid ist damit aus der Europa League ohne Punktgewinn ausgeschieden und kann in den beiden ausstehenden Partien versuchen zumindest seine Fans zu versöhnen.

Die Werkself aus Leverkusen reist am Sonntag (15.30 Uhr) in der Liga zum VfL Wolfsburg. In der Europa League gastieren die Leverkusener am 5. Spieltag (Do. 22. November, 19 Uhr) bei Metalist Charkiw. Dieses Spiel dürfte über Platz 1 oder 2 in der Gruppe K entscheiden.

Rapid Wien empfängt am Sonntag (16 Uhr) den Wolfsberger AC. Am 5. Spieltag (Do. 22. November, 19 Uhr) der Europa League schlagen die Wiener ihre Zelte bei Rosenborg Trondheim auf.

08.11.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bayer 04 Leverkusen
Aufstellung:
Rensing (2,5) - 
Carvajal (3)        
M. Friedrich (2)    
Toprak (2,5) , 
Hosogai (3,5) - 
Reinartz (4)    
Rolfes (3)    
Hegeler (3,5)    
Sam (4)    
Schürrle (2,5)        

Einwechslungen:
46. Castro (2,5) für Sam
62. Renato Augusto für Schürrle
74. Carlinhos für Carvajal

Trainer:
Lewandowski
Rapid Wien
Aufstellung:
Königshofer (4,5) - 
Schimpelsberger (4,5) , 
Sonnleitner (5) , 
Gerson (5) , 
Schrammel (4) - 
Kulovits (4)        
Pichler (4) - 
Trimmel (2,5) , 
Wydra (3,5) , 
Grozurek (4,5) - 
Boyd (4,5)        

Einwechslungen:
86. Prokopic für Boyd

Trainer:
Schöttel

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Hegeler (4., Kopfball, Junior Fernandes)
2:0
Schürrle (53., Rechtsschuss)
3:0
M. Friedrich (66., Kopfball, Toprak)
Gelbe Karten
Leverkusen:
Carvajal
(1. Gelbe Karte)
,
Reinartz
(1.)
Rapid Wien:
Kulovits
(1. Gelbe Karte)
,
Boyd
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
08.11.2012 21:05 Uhr
Stadion:
BayArena, Leverkusen
Zuschauer:
19842
Spielnote:  3,5
Rapid zeigte eine respektable erste Hälfte, Bayer agierte zu fahrig, um wirklich gut zu sein.
Chancenverhältnis:
7:5
Eckenverhältnis:
6:4
Schiedsrichter:
Libor Kovarik (Tschechien)   Note 2
starke Leistung in einem allerdings sehr fairen Spiel.
Spieler des Spiels:
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