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Hertha BSC

Hertha BSC

3
:
0

Halbzeitstand
0:0
Hamburger SV

Hamburger SV


HERTHA BSC
HAMBURGER SV
15.
30.
45.






60.
75.
90.












Glücklose Lasogga-Rückkehr

Ben-Hatira belohnt Berlin

Hertha BSC bezwang den Hamburger SV klar und verdient mit 3:0. Zwei Tore binnen sechs Minuten brachten die Alte Dame in der Mitte des zweiten Durchgangs auf die Siegerstraße. Schon in der ersten Hälfte hatten die Berliner die besseren Möglichkeiten gegen schwache Hamburger. Gerade in der Offensive lahmte es beim HSV gewaltig. Der Ex-Herthaner Lasogga blieb ebenso blass wie van der Vaart, Müller und Co. Dafür avancierte ein ehemaliger Hamburger zum Matchwinner.

Im Griff: Der Ex-Herthaner Pierre-Michel Lasogga gegen den John Heitinga.
Im Griff: Der Ex-Herthaner Pierre-Michel Lasogga gegen den John Heitinga.
© Getty ImagesZoomansicht

Berlins Trainer Jos Luhukay sah trotz der jüngsten 0:2-Niederlage bei Schalke 04 keinen Grund für einen Wechsel. Anders Joe Zinnbauer, Coach des HSV, der im Vergleich zum 1:1 gegen Hoffenheim zweimal Personal tauschte. Der verletzte Diekmeier wurde erneut von Götz vertreten, außerdem spielte Jansen für Holtby.

Der HSV, zuletzt zweimal in Folge ungeschlagen, trat zumindest in der Anfangsphase mit breiter Brust auf und versteckte sich keineswegs. So musste Kraft schon nach 26 Sekunden erstmals eingreifen. Die Norddeutschen zeigten sich mutig, hatten mehr Ballbesitz und gewannen auch die Mehrzahl der Zweikämpfe. Berlin hingegen stand erst einmal tief und lauerte auf Konter, so wie nach einem Behrami-Ballverlust, der zwar eine Ben-Hatira-Chance einleitete, letztlich aber ohne Folgen für die Hanseaten blieb (10.).

Für die Hertha war es dennoch eine Art Initialzündung, denn fortan spielte der Hauptstadtklub besser, stringenter nach vorne. So boten sich Kalou gleich zwei große Chancen: Erst parierte Drobny glänzend (22.), wenig später setzte der Ivorer einen Kopfball hauchzart neben das Tor (30.). Und der HSV? Der hatte in puncto Offensivspiel den Faden verloren und tauchte nur noch ganz selten vor Kraft auf: Ostrzolek feuerte aus zehn Metern über den Querbalken (23.).

Bis auf einen weiteren Hertha-Konter, den Ben-Hatira letztlich zu unpräzise abschloss (34.), boten beide Klubs nur noch wenig an. Gerade die Offensivabteilung des HSV wirkte in den Schlussminuten sehr bieder und leistete sich unnötige Fehler. Bestes Beispiel: In guter Schussposition verstolperte Nationalspieler Müller 25 Meter vor dem Tor freistehend und unbedrängt.

Ben-Hatira trifft doppelt

Beide Trainer entschieden sich für einen Wechsel zur Pause: Holtby ersetzte Arslan auf Seiten des HSV, bei den Gastgebern kam Ndjeng für Schulz, der wegen Oberschenkelproblemen zur Aufgabe gezwungen wurde (46.). Die Leistung beider Mannschaften auf dem Rasen glich derweil einem Nichtangriffspakt.

Gerade als das Publikum drohte einzuschlafen, weckte Ndjeng die Zuschauer mit einem fulminanten Lattenkracher aus der Distanz (58.). Es war der Aufgalopp für spektakuläre 120 Sekunden, in denen erst Jansen frei vor Kraft scheiterte und die Hertha im Anschluss einen blitzsauberen Konter in das 1:0 durch Ben-Hatira ummünzte (59.). Der Tunesier behielt dabei komplett die Ruhe im Abschluss und verlud Drobny eiskalt.

Beim HSV wollte Zinnbauer reagieren und die Bayern-Leihgabe Green für den blassen van der Vaart bringen. Doch vorher gab es noch einmal Ecke für die Hertha und diese führte zum 2:0. Hosogai traf am langen Pfosten nur Aluminium, doch Heitinga stand goldrichtig und drückte die Kugel über die Torlinie (66.).

Mit dem ersten Bundesligatreffer des Niederländers war der Widerstand des Liga-Dino gebrochen. Von der Zinnbauer-Elf war kein Aufbäumen zu spüren, vielmehr ergab sie sich dem Schicksal und der Niederlage bei der Alten Dame, die schlussendlich noch höher ausfiel: Ben-Hatira veredelte ein feines Zuspiel von Skjelbred und schob fünf Minuten vor dem Ende zum 3:0 ein.

Hertha BSC trifft am Dienstag im DFB-Pokal auf Drittligist Arminia Bielefeld (19 Uhr), der HSV bekommt es am Mittwoch mit Titelverteidiger Bayern München zu tun (20.30 Uhr).

Bundesliga, 2014/15, 9. Spieltag
Hertha BSC - Hamburger SV 3:0
Hertha BSC - Hamburger SV 3:0
Der Jos

Hertha-Coach Jos Luhukay freut sich vor dem Anpfiff auf die Begegnung mit dem HSV.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hertha BSC
Aufstellung:
Kraft (2,5) - 
Pekarik (3) , 
Heitinga (2,5)    
Lustenberger (3)    
N. Schulz (3,5)    
Skjelbred (3) , 
Hosogai (2) - 
Beerens (3,5) , 
Stocker (2,5)    
Ben-Hatira (2)        
Kalou (3)    

Einwechslungen:
46. M. Ndjeng (3) für N. Schulz
75. Wagner für Kalou
84. Brooks für Stocker

Trainer:
Luhukay
Hamburger SV
Aufstellung:
Drobny (3,5) - 
Götz (6) , 
Djourou (5) , 
Westermann (4) , 
Ostrzolek (4,5) - 
Behrami (5) , 
Arslan (5)    
N. Müller (4,5)    
van der Vaart (5)            
Jansen (4) - 
Lasogga (5)    

Einwechslungen:
46. Holtby (4,5) für Arslan
66. Green für van der Vaart
74. Nafiu für Lasogga

Trainer:
Zinnbauer

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Ben-Hatira (59., Rechtsschuss, Stocker)
2:0
Heitinga (65., Rechtsschuss, Hosogai)
3:0
Ben-Hatira (85., Linksschuss, Skjelbred)
Gelbe Karten
Hertha:
-
HSV:
N. Müller
(3. Gelbe Karte)
,
van der Vaart
(2.)

Spieldaten

Hertha BSC       Hamburger SV
Tore 3 : 0 Tore
 
Torschüsse 15 : 10 Torschüsse
 
gespielte Pässe 320 : 463 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 193 : 332 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 127 : 131 Fehlpässe
 
Passquote 60% : 72% Passquote
 
Ballbesitz 42% : 58% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 49% : 51% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 15 : 21 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 21 : 15 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 2 Abseits
 
Ecken 4 : 1 Ecken
 
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3.
Jarstein, Rune
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Hertha BSC
14
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Bürki, Roman
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Borussia Dortmund
14
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5.
Hradecky, Lukas
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Bayer 04 Leverkusen
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Spielinfo

Anstoß:
25.10.2014 15:30 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, Berlin
Zuschauer:
58768
Spielnote:  3,5
die erste Halbzeit hatte Längen, danach nahm die Partie Fahrt auf. Fußballerisch aber vonseiten des HSV schwach.
Chancenverhältnis:
8:2
Eckenverhältnis:
4:1
Schiedsrichter:
Thorsten Kinhöfer (Herne)   Note 2
souveräne, unaufgeregte Spielführung. Gut in der Zweikampfbewertung.
Spieler des Spiels:
Änis Ben-Hatira
In der ersten Halbzeit ließ er zwei gute Chancen zur Führung ungenutzt, dann aber wurde Änis Ben-Hatira doch noch zum umjubelten Matchwinner.

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