Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

FC Schalke 04

 - 

Eintracht Frankfurt

 

1:1 (1:1)

Seite versenden

FC Schalke 04
Eintracht Frankfurt
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.







Erst patzt Aigner, dann gleicht er aus

Huntelaar trifft wieder

Die erste Halbzeit dominierten die Gäste trotz eines frühen Rückstands gegen in der Abwehr instabil wirkende Schalker und hatten Pech, nur mit einem 1:1 in die Pause zu müssen. Im zweiten Durchgang gaben dann die Schalker Gas, schnürten die Eintracht förmlich ein, konnten den Siegtreffer aber auch nicht setzen.

Harter Kampf um die Kugel: Jones und Schwegler.
Harter Kampf um die Kugel: Jones und Schwegler.
© picture-allianceZoomansicht

Huub Stevens auf Seiten von Schalke ließ seine Stammelf nach dem 0:2 in Leverkusen und dem 1:0 gegen Olympiakos Piräus in der Champions-League nahezu unverändert. Lediglich der Gelb-Rot gesperrte Papadopoulos wurde von Uchida vertreten. Dafür rückte Höwedes von der rechten Seite in die Innenverteidigung. Frankfurts-Trainer Armin Veh sah nach dem 4:2 gegen den FC Augsburg überhaupt keine Veranlassung, seine Startelf umzukrempeln und schickte kurzerhand dieselbe Elf auf das Feld.

Die Eintracht hielt sich nicht lange mit Abtasten auf, sondern spielte von Anpfiff an nach vorne. Jung (3.) und Meier (4.) hatten sofort kleine Möglichkeiten, brachten ihre jeweiligen Abschlüsse nicht auf das Tor.

- Anzeige -

Nach fünf Minuten waren auch die Schalker in der Partie angekommen, die sich dadurch zu einem offenen Schlagabtausch entwickelte. Eine erste gute Szene entwickelte sich nach einem Zuspiel von Neustädter auf Farfan. Huntelaar brachte den Querpass des Peruaners aber nicht auf das Tor von Trapp (9.).

Kurze Zeit später war die Führung für die "Königsblauen" fällig. Die Frankfurter verloren in Person von Aigner im Spielaufbau den Ball. Dann ging es ganz schnell. Holtby wurde angespielt und leitete sofort weiter zu Huntelaar. Der Starstürmer tauchte frei vor Trapp auf und ließ dem Eintracht-Keeper keine Chance (11.).

Die Eintracht schüttelte sich kurz und schlug sofort zurück. Oczipka flankte in der 14. Minute von der linken Seite. Vor dem Tor herrschte eine böse Unordnung in der Schalker Abwehr. Diese nutzte Aigner, der seinen Bewachern entschlüpft war und unbedrängt zum 1:1 einköpfte.

Die Schalker zeigten sich von dem schnellen Ausgleich beeindruckt. Nach vorne ging in der Folgezeit wenig und in der Defensive taten sich einige Löcher auf. Rode verzog in der 20. Minute von der Strafraumgrenze allerdings deutlich. Eine Minute später hatten die Hausherren noch mehr Glück. Inui hatte sich durch den Strafraum gedribbelt und wurde schließlich von Matip von den Beinen geholt. Schiedsrichter Günter Perl ließ zum Entsetzen der Gäste aber weiterspielen (21.).

Auch in der Folgezeit hatte die Eintracht die besseren Chancen in einem temporeichen Spiel. Immer wieder musste die Abwehr der "Königsblauen" den Frankfurtern hinterher laufen. Die Hausherren hatten Glück, dass die Stürmer der Veh-Elf die Verwirrungen nicht zum Führungstreffer nutzen konnten und es zur Halbzeit "nur" 1:1 stand.

Nach dem Wiederanpfiff hatten die Schalker den besseren Start. Das Spiel war gerade einmal wenige Sekunden frei gegeben, als Farfan vom rechten Strafraumeck abzog, das Leder aber knapp am linken Pfosten vorbei beförderte.

Die Schalker setzten in der Folgezeit nach, konnten den ganz großen Druck auf die solide Eintracht-Abwehr aber nicht entwickeln. Die Frankfurter klärten gegen die oft umständlich angreifenden Schalker meist schon vor dem Strafraum.

Die Gäste fanden in der Vorwärtsbewegung im zweiten Durchgang fast gar nicht mehr statt. Die "Knappen" erhöhten den Druck immer weiter, so dass die Defensive der Gäste weit zurückgedrängt wurde. Gute Einschussmöglichkeiten für das Heimteam waren allerdings trotz großer Überlegenheit selten. Lediglich ein Distanzschuss von Jones (65.), sowie zwei Möglichkeiten von Huntelaar (68. und 75.) waren zu verzeichnen.

Hektisch wurde es noch einmal in der Schlussphase. Zunächst beförderte Höwedes einen Kopfball nach Farfan-Freistoß über das Tor (85.), dann rettete Torhüter Trapp den Gästen in der Nachspielzeit den Punkt gegen Pukki, dessen Schuss er von der Linie angelte (90.+1.)

In der kommenden englischen Woche spielt am Dienstag (20 Uhr) Schalke 04 in Hamburg, zur selben Zeit hat Eintracht Frankfurt den FSV Mainz zu Gast.

24.11.12
 
- Anzeige -

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Schalke 04
Aufstellung:
Unnerstall (3) - 
Uchida (3,5) , 
Höwedes (2,5)    
Matip (4,5) , 
Fuchs (3) - 
J. Jones (3)    
Neustädter (3) - 
Farfan (3) , 
Holtby (3,5)    
Draxler (4) - 
Huntelaar (3)    

Einwechslungen:
72. Pukki für Holtby

Trainer:
Stevens
Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Trapp (2,5) - 
S. Jung (2,5) , 
Zambrano (3) , 
Anderson (3,5)    
Oczipka (2,5) - 
Schwegler (2,5)    
Rode (2,5)    
Aigner (3,5)        
Meier (3,5) , 
Inui (3)    
Matmour (4,5)    

Einwechslungen:
61. Celozzi für Anderson
64. Occean für Aigner
84. Köhler für Inui

Trainer:
Veh

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Huntelaar (11., Linksschuss, Holtby)
1:1
Aigner (13., Kopfball, Oczipka)
Gelb-Rote Karten
Schalke:
-
Frankfurt:
Matmour
(87.)

Gelbe Karten
Schalke:
J. Jones
(3. Gelbe Karte)
Frankfurt:
Rode
(2. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
24.11.2012 15:30 Uhr
Stadion:
Veltins-Arena, Gelsenkirchen
Zuschauer:
61673 (ausverkauft)
Spielnote:  2
intensive, rassige und temporeiche Partie, in der vor allem die Eintracht vor der Pause spielerische Glanzlichter setzte.
Chancenverhältnis:
7:5
Eckenverhältnis:
9:1
Schiedsrichter:
Günter Perl (Pullach)   Note 5,5
mit gravierenden Fehlentscheidungen auf beiden Seiten: hätte Matips Foul an Inui (19.) ebenso mit Strafstoß ahnden müssen wie Zambranos Einsteigen gegen Höwedes (65.). Zudem ohne klare Linie bei persönlichen Strafen. Krassestes Beispiel: Rode erhielt für ein taktisches Foul an Farfan Gelb (39.), Holtby nur zwei Minuten zuvor in einem noch klareren Fall (gegen Oczipka) nicht.
Spieler des Spiels:
Sebastian Rode
Läuferisch enorm präsent, spielerisch mit herausragenden Ideen. Speziell vor der Pause das permanente Schwungrad der Eintracht-Offensive.
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -