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VfB Stuttgart

 - 

FC Augsburg

 

2:1 (1:0)

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VfB Stuttgart
FC Augsburg
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.













VfB beendet Negativtrend - FCA kassiert dritte Pleite in Folge

Harnik entscheidet das Schwaben-Duell

Nach zuletzt zwei sieglosen Spielen in Folge bestritt der VfB Stuttgart ein Spiel mal wieder erfolgreich. Gegen den FC Augsburg fuhren die Stuttgarter dank einer Leistungssteigerung nach der Pause und eines Österreichers einen 2:1-Arbeitssieg ein. Der FCA indes muss nach der dritten Schlappe in Folge weiter mit der roten Laterne vorliebnehmen.

Stuttgarts Hajnal grätscht gegen Davids (re.)
Abgegrätscht: Stuttgarts Hajnal grätscht gegen Davids (re.).
© Getty ImagesZoomansicht

Stuttgarts Trainer Bruno Labbadia brachte nach der 0:3-Niederlage in Mainz drei Neue und stellte zudem sein System um: Niedermeier, der ehemalige Augsburger Traoré und Pogrebnyak (nach doppeltem Bänderriss) ersetzten Maza (Gelb-Rot), Kuzmanovic und Okazaki. Der VfB lief damit in einem 4-4-2 auf und nicht im gewohnten 4-2-3-1. Pogrebnyak und Cacau bildeten das Sturmduo. Augsburgs Coach Jos Luhukay hingegen vertraute auf dieselbe Elf wie bei der 1:2-Niederlage gegen den FC Bayern.

Das Schwaben-Duell war von Beginn an sehr intensiv. Beide Mannschaften zeigten eine große Laufbereitschaft und waren vom Anpfiff weg hellwach. Der VfB ergriff erwartungsgemäß die Initiative, während Augsburg aus einer gesicherten Deckung heraus agierte. Soweit, so gut. Das Problem: Hüben wie drüben leisteten sich die Akteure eine unfassbar hohe Zahl von Fehlpässen in der Offensive. Die Folge: In der mit 60.000 Zuschauern ausverkauften Mercedes-Benz-Arena waren kaum klare Torraumszenen geboten.

Aus dem Spiel heraus ging bei den Gastgebern herzlich wenig. Von daher überraschte es nicht, dass die einzige nennenswerte Möglichkeit in der ersten halben Stunde aus einem Standard resultierte. Hajnal schlenzte einen Freistoß knapp links vorbei (8.). Auf der Gegenseite sorgte Mölders, als er aus zwölf Meter drüber schoss (11.), zumindest einmal für Gefahr.

Ansonsten passierte lange Zeit fast gar nichts - dem VfB fehlte es an einer ordnenden Hand im Mittelfeld. Augsburg konnte daraus kein Kapital schlagen, da man zu wenig Risiko nach vorne ging. Im Großen und Ganzen entwickelte sich also ein schleppendes Spiel, das nicht wirklich zu unterhalten wusste. Das Publikum wurde unruhig, Pfiffe häuften sich im weiten Rund.

Entschädigung nach der Pause: Paukenschläge nach Wiederanpfiff

Harnik
Doppelpacker: Harnik gelangen gegen Augsburg zwei Treffer.
© Getty ImagesZoomansicht

Erst gegen Ende der ersten Hälfte wurde es besser. Werner sorgte gleich zweimal für Wirbel (36., 40.). Auf der Gegenseite fiel dann wie aus dem Nichts der Treffer: Ein weiter Einwurf landete im Sechzehner bei Pogrebnyak. Reinhardt klärte, allerdings nur vor die Füße von Harnik - 1:0 (41.). Die Augsburger hätten aber noch vor dem Pausenpfiff ausgleichen können: Werner zog jedoch nach einem Freistoß gegen Ulreich den Kürzeren (45.), sodass der VfB die durchaus schmeichelhafte Führung doch noch in die Pause rettete.

Die Entschädigung für die schwache erste Hälfte folgte gleich nach dem Seitenwechsel. Die zweiten 45 Minuten begannen furios: Baier schlug den Ball von rechts nach innen zu Werner, der sich bedankte und aus 16 Metern sehenswert in den rechten Winkel traf (47.). Der Ausgleich war geschafft, die Freude darüber währte aber nur vier Minuten! Dann zündete Harnik auf der linken Außenbahn den Turbo. Auf seinem Weg in den Strafraum machte der Österreicher den etwas hölzern wirkenden Reinhardt nass und krönte dann sein tolles Solo mit einem präzisen Schuss ins rechte untere Eck.

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Der VfB war nun in der Begegnung angekommen. Fortan waren die Gastgeber spielbestimmend und verdienten sich allmählich die Führung. Mit letzter Konsequenz marschierte die Labbadia-Elf aber nicht nach vorne und verpasste es dadurch, nachzulegen. Der FCA durfte also weiterhin hoffen. Luhukay reagiert und brachte mit Gogia, Kapllani und Mayer frische Offensivkräfte. Die Fuggerstädter versuchten es, zeigten sich auch sehr bemüht, kamen allerdings nicht entscheidend zum Abschluss. Die besseren Möglichkeiten hatten weiterhin die Gastgeber. Weil aber Pogrebnyak zu lange zögerte (70.), der eingewechselte Okazaki sich einen bitteren Stockfehler erlaubte (76.) und Hajnal aus der Distanz gegen Amsif den Kürzeren zog (84.), blieb es bis zum Schluss spannend - mehr aber auch nicht.

Während der VfB Stuttgart in einer Woche zur selben Zeit in Bremen wieder gefordert ist, müssen die Fuggerstädter bereits einen Tag zuvor vor eigenem Publikum gegen den VfL Wolfsburg antreten.

20.11.11
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Ulreich (3) - 
Boulahrouz (4) , 
Tasci (3)    
Niedermeier (3,5) , 
Molinaro (4) - 
Kvist (3,5) - 
Hajnal (3,5) - 
Harnik (2)        
Traoré (4)    
Cacau (5)        
Pogrebnyak (4,5)    

Einwechslungen:
74. Okazaki für Traoré
74. Gebhart     für Pogrebnyak
87. Kuzmanovic für Cacau


Trainer:
Labbadia
FC Augsburg
Aufstellung:
Amsif (3,5) - 
Reinhardt (5,5)        
Callsen-Bracker (3,5) , 
S. Langkamp (3,5)    
Verhaegh (4)    
Hosogai (3,5) , 
Davids (4,5) - 
Baier (3)    
Brinkmann (4,5)    
To. Werner (3)    
Mölders (3,5)    

Einwechslungen:
62. Gogia für Reinhardt
72. Kapllani für Mölders
78. Mayer für Baier

Trainer:
Luhukay

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Harnik (41., Rechtsschuss)
1:1
To. Werner (47., Rechtsschuss, Baier)
2:1
Harnik (51., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Stuttgart:
Tasci
(1. Gelbe Karte)
,
Gebhart
(2.)
Augsburg:
Brinkmann
(2. Gelbe Karte)
,
S. Langkamp
(2.)
,
Reinhardt
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
20.11.2011 15:30 Uhr
Stadion:
Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
Zuschauer:
60000 (ausverkauft)
Spielnote:  4,5
wenig Spielfluss, wenige Torszenen, viele einfache Fehler.
Chancenverhältnis:
5:6
Eckenverhältnis:
3:4
Schiedsrichter:
Christian Dingert (Lebecksmühle)   Note 4,5
unterbrach die Partie zu häufig. Hätte Molinaro (85.) nach taktischem Foul zudem Gelb zeigen und nach dem Foul von Werner an Hajnal (90./+2) Elfmeter geben müssen.
Spieler des Spiels:
Martin Harnik
Ergriff besonders in der zweiten Halbzeit die Initiative, erzielte beide Treffer zum Heim-Dreier.
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