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1. FC Nürnberg

 - 

VfL Wolfsburg

 
1. FC Nürnberg

2:1 (1:1)

VfL Wolfsburg
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1. FC Nürnberg
VfL Wolfsburg
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.










Dritter Heimsieg der Franken - Wolfsburger Abseitstor

Frantz veredelt Schiebers und Gündogans Vorarbeit

In einer intensiven Partie erkämpfte sich Nürnberg gegen Wolfsburg einen verdienten Sieg. Der Club startete besser, ehe der VfL sein spielerisches Potenzial in die Waagschale warf und sich zunächst effektiv in der Chancenverwertung zeigte. Nach Wiederanpfiff investierte der FCN insgesamt mehr und ging erneut in Führung. Sekunden vor Schluss musste die Hecking-Elf nochmals um den dritten Heimdreier bangen.

Grafite vs. Wolf
Spannendes Duell: Club-Kapitän Andreas Wolf gegen Wolfsburgs Torschütze Grafite.
© picture-allianceZoomansicht

Nürnbergs Coach Dieter Hecking brachte nach der 2:3-Niederlage bei St. Pauli Frantz an Stelle von Eigler.

Wolfsburgs Trainer Steve McClaren vertraute derselben Startelf, die zuletzt die 2:3-Heimniederlage gegen Leverkusen erlitten hatte.

Der Club begann gegen Wolfsburg engagiert und mit viel Ballkontrolle und schaltete im richtigen Moment in den Angriff um. Chancen durch Ekici, initiiert von Frantz (3.) und Pinola (10.) über die linke Seite, waren die Folge.

Wolfsburger Schlafmützigkeit ermöglichte den Franken dann den verdienten Führungstreffer: Nach einem Einwurf schien die Situation für Wolfsburg bereinigt. Hasebe war am Elfmeterpunkt unbedrängt am Ball, Schieber setzte nach und spitzelte das Sportgerät zu Gündogan, der von der Strafraumgrenze überlegt flach ins rechte Eck einnetzte (11.).

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Von der hochgelobten Offensive der "Wölfe" war noch wenig zu sehen, bis Dzeko erstmals Gefahr versprühte, von Judt aber prima ausgebremst wurde (15.). Besser im Spiel aber war nach wie vor der FCN. Aggressiver, leidenschaftlicher, auch spielerisch ansprechend. Pinolas Distanzschuss sauste Zentimeter daneben (18.), bei Gündogans scharfer Hereingabe drohte ein Eigentor Barzaglis (20.).

Danach nahm sich die Partie kurzzeitig eine Auszeit. Der VfL wurde aktiver, ließ ab und zu sein technisches Vermögen aufblitzen. Diego hatte nun mehr Präsenz, der Ausgleich war die Folge: Diego spielte auf der linken Seite gefühlvoll in den Lauf von Schäfer, der Judt enteilte. Grafite bugsierte die flache Hereingabe des Verteidigers vor Pinola aus vier Metern ins kurze Eck (28.).

Bis zur Pause begegneten sich die Kontrahenten dann auf Augenhöhe. Die McLaren-Elf hatte spielerisch ein leichtes Übergewicht, was Nürnberg mit kämpferischem Einsatz wettmachte - zwingende Tormöglichkeiten gab es bis zum Kabinengang nicht mehr.

Personell unverändert ging es nach Wiederanpfiff weiter. Die Niedersachsen übernahmen zunächst das Kommando, die erste Möglichkeit aber hatte Judt aus der Distanz (49.). Die "Wölfe" kombinierten, bissen sich aber wenig zielstrebig immer wieder an der Defensive der Hausherren fest. Der Club dagegen kreierte nach einem Konter eine weitere Chance (Frantz, 54.).

Nach einer guten Stunde war wenig Tempo in der Partie, die der FCN nach und nach in den Griff bekam. Mit Folgen für die Gäste: Schieber profitierte auf der linken Seite von einem Missverständnis zwischen Dejagah und Kjaer, drang in den Strafraum ein und legte fast von der Torauslinie auf Gündogan zurück. Dessen Torschuss verlängerte Frantz aus sieben Metern ins Netz (63.).

Schieber hätte kurz danach fast erhöht (65.), dann folgte einen bemerkenswerte Szene, als sich Dzeko trotz laufendem Angriff der "Wölfe" um den von Keeper Schäfer umgeräumten Nilsson kümmerte (68.) - für den Schweden ging es nach kurzer Behandlungspause weiter.

Der VfL versuchte zwar, auf den Rückstand zu reagieren, die Defensive der Hecking-Schützlinge aber stand sehr sicher. Und vorne blieb der Club in Person von Schieber gefährlich (74., 77.).

Die "Wölfe" reagierten mit einem Doppelwechsel und brachten für die Schlussphase mit Madlung und Mandzukic für Josué und Kahlenberg zwei frische Kräfte (78.). Umsonst - bis auf eine gefährliche Szene, als Wolf vor Dzeko rettete (86.), blieben die Ausgleichsbemühungen der Wolfsburger bis kurz vor dem Ende überschaubar.

Nürnberg war dem dritten Tor näher als die Gäste dem Remis, bangte aber Sekunden vor dem Abpfiff nochmal um den Sieg, als dem vermeintlichem 2:2 durch Dzeko richtigerweise die Anerkennung versagt blieb, weil Grafite zuvor im Abseits stand (90.+2).

Für beide Mannschaften geht es in der 2. Runde des DFB-Pokals weiter. Der 1. FC Nürnberg reist am Mittwoch zum Auswärtsspiel gegen den Regionalligisten SV Elversberg, Anstoß ist um 20.30 Uhr. Bereits am Dienstag um 19 Uhr muss der VfL Wolfsburg beim Oberligisten Victoria Hamburg antreten.

23.10.10
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
R. Schäfer (3) - 
Judt (3,5) , 
Nilsson (4) , 
Wolf (2)    
Pinola (2,5) - 
Simons (3) - 
Gündogan (2)        
Hegeler (2,5) , 
Ekici (3)    
Frantz (2)        

Einwechslungen:
82. Eigler für Frantz
87. Cohen     für Ekici
90. + 2 Mintal für Gündogan

Trainer:
Hecking
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Hitz (3,5) - 
Riether (4,5) , 
Kjaer (4)    
Barzagli (5) , 
M. Schäfer (3) - 
Josué (3)        
Hasebe (5)    
Kahlenberg (4,5)    
Diego (3,5) - 
Grafite (3)        
Dzeko (4)    

Einwechslungen:
59. Dejagah (4) für Hasebe
78. Mandzukic für Kahlenberg
78. Madlung für Josué

Trainer:
McClaren

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Gündogan (11., Rechtsschuss, Schieber)
1:1
Grafite (28., Rechtsschuss, M. Schäfer)
2:1
Frantz (63., Rechtsschuss, Gündogan)
Gelbe Karten
Nürnberg:
Cohen
(1. Gelbe Karte)
Wolfsburg:
Josué
(3. Gelbe Karte)
,
Grafite
(1.)
,
Kjaer
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
23.10.2010 15:30 Uhr
Stadion:
Easy-Credit-Stadion, Nürnberg
Zuschauer:
40127
Spielnote:  2,5
hatte mitunter zwar Längen, besaß aber einen hohen Unterhaltungswert.
Chancenverhältnis:
9:4
Eckenverhältnis:
4:4
Schiedsrichter:
Guido Winkmann (Kerken)   Note 2,5
die Partie hielt etliche knifflige Szenen parat, in den spielentscheidenden lag er richtig. So gab er zu Recht das 2:1 des FCN, weil nicht definitiv zu klären war, ob Ekici im Abseits stand. Im Gegensatz zu Grafite bei Dzekos Tor in der 90. Minute, das deswegen korrekterweise nicht zählte. Vertretbar auch, es bei Kjaers hartem Einsteigen gegen Eigler (88.) bei Gelb zu belassen.
Spieler des Spiels:
Ilkay Gündogan
Torgefährlicher Dreh- und Angelpunkt des FCN, krönte seine Leistung mit einem Tor und einem Assist.
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