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Eintracht Frankfurt

 - 

FC Schalke 04

 

1:4 (0:2)

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Eintracht Frankfurt
FC Schalke 04
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.













Frankfurts Negativserie hält an - Rückkehr von Westermann und Zambrano

Kuranyi setzt den Schlusspunkt

Der FC Schalke 04 bleibt auch im zehnten Spiel gegen die Eintracht aus Frankfurt ungeschlagen. Die Königsblauen überzeugten beim am Ende etwas zu hohen 4:1-Sieg durch enorme Effizienz und eine abgeklärte Leistung. Die Hessen dagegen zeigten zwei Gesichter: Vor der Pause waren sie in vielen Belangen überfordert, während sie in der zweiten Hälfte deutlich mutiger und agiler zu Werke gingen.

Matip (Mitte) feiert sein 1:0 mit seinen Kollegen.
Jubelarie: Matip (Mitte) feiert sein 1:0 mit seinen Kollegen.
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Frankfurts Trainer Michael Skibbe brachte nach dem 1:2 in Stuttgart den zuletzt gelbgesperrten Teber anstelle von Caio. Schalkes Coach Felix Magath dagegen musste im Vergleich zum 2:1-Derbysieg über Borussia Dortmund auf Bordon (Muskelverletzung) und Farfan (Hüfte) verzichten. Zambrano und Westermann gaben daher ihr Comeback für S04. Zudem verdrängte Matip Sanchez auf die Bank. In der Abwehr führte das zu einem veränderten Bild, so verteidigte Rafinha auf der für ihn ungewohnten linken Seite, während Zambrano als Rechtsverteidiger fungierte.

Beide Mannschaften zeigten sich zu Beginn mit einer ähnlichen taktischen Grundeinstellung, die zweifelsohne den Fokus auf einer stabilen Defensive hatte. Sowohl die Hessen als auch die Schalker machten die Räume sehr eng, so dass es den jeweiligen Offensivreihen zunächst nicht gelang, Akzente zu setzen. Folgerichtig entwickelte sich ein von der Taktik geprägtes Spiel, in dem die Königsblauen aber zusehends die Initiative ergriffen.

Die Magath-Schützlinge zeichneten sich in der laufenden Saison besonders durch enorme Torgefahr nach Standards aus, was sie auch in der Mainmetropole eindrucksvoll unter Beweis stellten. Zuerst führte Rakitic eine Ecke kurz auf Rafinha aus, dessen Hereingabe in der Mitte bei Matip landete. Der Youngster bedankte sich und traf aus fünf Metern ins lange Eck (12.). Drei Minuten später folgte der nächste Streich: Diesmal brachte Schmitz eine Freistoßflanke von rechts an den Fünfer zu Höwedes, der locker einnickte.

Zwei Chancen, zwei Tore, effizienter ging es nicht! Die Eintracht zeigte sich verunsichert, rappelte sich aber bald wieder auf und suchte den Ausgleich. Gegen die beste Abwehr der Liga entwickelten die Frankfurter aber kaum Durchschlagskraft. Nur Teber konnte einmal für Furore sorgen, als er nach einem Fehler von Rakitic aus spitzem Winkel links vorbeischoss (18.). Etwas später sauste ein Köhler-Freistoß aus 20 Metern knapp links vorbei (23.).

Ansonsten fiel der Eintracht nicht viel gegen disziplinierte und sehr clevere Knappen ein. Nach 33 Minuten hätte Schmitz bereits für die Vorentscheidung sorgen können, doch sein fulminanter Schuss aus der zweiten Reihe rauschte knapp drüber. Weil auch Schwegler auf der Gegenseite zu unpräzise war (38.), ging es schließlich ohne weitere Treffer in die Kabinen.

Eintracht bläst zur erfolglosen Aufholjagd - Fenin kehrt zurück

Rafinha feiert gemeinsam mit Neuer. Kluge und Schmitz (re.) jubeln mit.
Freude pur: Rafinha feiert gemeinsam mit Neuer. Kluge und Schmitz (re.) jubeln mit.
© picture-allianceZoomansicht

Skibbe reagierte auf die farblose Vorstellung seiner Mannschaft und brachte mit Caio, der für Köhler kam, einen frischen Mann. Der Wechsel sollte sich rasch bezahlt machen, denn der Brasilianer passte sehenswert in die Gasse zu Ochs. Dieser brachte die Kugel von rechts genau zu Meier, der aus bester Position verkürzte (52.).

Das Tor gab den Gastgebern Auftrieb. Plötzlich war Leidenschaft, Engagement und Laufbereitschaft zu sehen - also alles das, was die Hessen im ersten Durchgang hatten vermissen lassen. Und die Schalker zeigten Wirkung, allerdings hatten sie Glück, dass Ochs daneben zielte (58.), und Meiers Pass in den Fünfer in höchster Not von Höwedes abgegrätscht wurde (60.). Auf der Gegenseite prüfte Rakitic Nikolov mit einem tückischen Aufsetzer (64.).

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Magath brachte kurz darauf Baumjohann für Zambrano. Rafinha orientierte sich dadurch wieder auf die rechte Seite, während Schmitz fortan den Linksverteidiger gab. Die Maßnahme fruchtete, denn Schalkes Defensive gewann wieder an Stabilität. Die Eintracht steckte dennoch nicht auf, wurde dann aber ausgekontert. Unter Bedrängnis passte Edu mit dem Außenrist genau in den Lauf von Kuranyi, der von rechts in den Fünfer zum freistehenden Rakitic flankte - 1:3 (80.).

Skibbe zog seinen letzten Trumpf und brachte Fenin, der nach seiner langen Verletzungspause sein Comeback gab. Der Tscheche musste dann aber zusehen, wie es ganz dick für sein Team kam: Kuranyi war plötzlich allein auf weiter Flur, der 28-Jährige umkurvte Nikolov und besorgte aus spitzem Winkel den Endstand (89.).

Die Eintracht gastiert am kommenden Spieltag samstags bei Hannover 96, bereits tags zuvor empfängt der FC Schalke den VfB Stuttgart.

06.03.10
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Nikolov (4) - 
S. Jung (4) , 
Chris (3,5) , 
Russ (4,5) , 
Spycher (5)        
Schwegler (4)    
Ochs (4) , 
Meier (4)    
Teber (4)    
Köhler (5)    

Einwechslungen:
46. Caio (3,5) für Köhler
75. Korkmaz für Teber
82. Fenin für Spycher

Trainer:
Skibbe
FC Schalke 04
Aufstellung:
Neuer (3) - 
Zambrano (4)        
Höwedes (2)    
Westermann (3,5)    
Rafinha (3)    
Matip (2)    
Kluge (4)    
Rakitic (3)    
Schmitz (3) - 
Kuranyi (3)        
Edu (3,5)

Einwechslungen:
66. Baumjohann für Zambrano
83. Moritz für Kluge
90. + 1 Hao für Kuranyi

Trainer:
Magath

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Matip (12., Kopfball, Rafinha)
0:2
Höwedes (15., Kopfball, Schmitz)
1:2
Meier (52., Linksschuss, Ochs)
1:3
Rakitic (80., Linksschuss, Kuranyi)
1:4
Kuranyi (89., Rechtsschuss, Moritz)
Gelbe Karten
Frankfurt:
Schwegler
(4. Gelbe Karte)
Schalke:
Zambrano
(6. Gelbe Karte)
,
Rafinha
(6.)

Spielinfo

Anstoß:
06.03.2010 15:30 Uhr
Stadion:
Commerzbank-Arena, Frankfurt
Zuschauer:
51500 (ausverkauft)
Spielnote:  3
durch Frankfurts Schlafmützigkeit war früh die Luft raus aus einem Spiel, das Schalke im Stile eines Topteams dominierte.
Chancenverhältnis:
5:7
Eckenverhältnis:
3:6
Schiedsrichter:
Guido Winkmann (Kerken)   Note 4
zu kleinlich, pfiff oft den Vorteil ab, unterbrach so unnötig das Spielgeschehen. Vor dem 1:4 stand Torschütze Kuranyi beim Pass von Moritz knapp im Abseits.
Spieler des Spiels:
Joel Matip
Starkes Solo auf der Sechs. Immer anspielbar, konsequent im Zweikampf. Krönte sein überragendes Kopfballspiel mit dem 1:0.
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