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Würzburger Kickers

Würzburger Kickers

3
:
0

Halbzeitstand
2:0
VfB Stuttgart

VfB Stuttgart


WÜRZBURGER KICKERS
VFB STUTTGART
15.
30.
45.


60.
75.
90.








VfB komplett von der Rolle - Wolf-Wechsel ohne Wirkung

3:0 gegen den VfB: Daghfous liefert krönenden FWK-Abschluss

Mit einem beeindruckenden Auftritt haben sich die Würzburger Kickers aus einem turbulenten Kalenderjahr verabschiedet: Die Unterfranken zeigten dem großen Favoriten aus Stuttgart vor heimischem Publikum die Grenzen auf. Bereits im ersten Abschnitt zog der FWK dem VfB den Zahn, auch Wechselspiele von Wolf brachten den Schwaben keine entscheidenden Impulse. Statt der Feier zur Herbstmeisterschaft herrschte beim Bundesliga-Absteiger Ernüchterung vor.

Seht her, was ich euch gebracht habe: FWK-Verteidiger Clemens Schoppenhauer (Mitte) bejubelt frenetisch sein 2:0.
Seht her, was ich euch gebracht habe: FWK-Verteidiger Clemens Schoppenhauer (Mitte) bejubelt frenetisch sein 2:0.
© imagoZoomansicht

FWK-Coach Bernd Hollerbach stellte nach dem 0:0 beim SV Sandhausen zweimal um: Benatelli und Rama rückten für Felix Müller und den Gelb-gesperrten Kurzweg in die Mannschaft.

VfB-Trainer Hannes Wolf musste nach dem 1:2 gegen Hannover 96 seine Startelf sogar auf drei Positionen verändern: Baumgartl (Rotsperre) wurde von Sunjic ersetzt, Maxim sollte für den kranken Gentner (Bank) Offensivimpulse setzen. Zudem verdrängte Hosogai Zimmermann aus der Anfangsformation.

VfB kommt nicht zur Entfaltung

Bereits in den ersten Minuten machten die Hausherren deutlich, dass sie keine große Lust hatten, dem Favoriten so einfach das Feld zu überlassen. Die Kickers stemmten sich mit ihrer bekannten Kampfstärke gegen den spielerisch überlegenen Kontrahenten. So kam es auch, dass der VfB lediglich Halbchancen verzeichnen konnte: Pavards Kopfball fehlte die Wucht, Maxim war bei seinem Hackentrick im Strafraum zu verspielt (4., 11.). Die Würzburger konzentrierten sich in den ersten 20 Minuten ausschließlich aufs Verteidigen, schöpften anschließend allerdings auch in der Offensive mehr Mut. Schröck drosch einen Volley über den Querbalken (25.).

Kaltschnäuzige Kickers krönen Kampflust

Kollege Benatelli machte es kurz darauf besser - und drückte einen Pfostenschuss von Rama gedankenschnell zum 1:0 über die Linie (27.). Und der FWK hielt den Druck aufrecht: Sunjic haute die Kugel beinahe ins eigene Tor, Soriano verpasste nur um wenige Zentimeter und Asano kratzte einen Kopfball gerade so von der Linie (31., 34., 36.). So kam es wenig überraschend, dass Schoppenhauer vor dem Wechsel gar noch das 2:0 nachlegte: Nach einem Eckball herrschte große Verwirrung, woraufhin der Innenverteidiger einfach abzog und Langerak tunnelte (40.). Soriano gehörte das Schlusswort vor der Pause, doch der Angreifer zielte für ein mögliches 3:0 zu zentral (43.).

Wolfs Wechselspiele ohne Wirkung

Für die letzten 45 Minuten in 2016 hatte Wolf dann einen neuen Plan aufgestellt, brachte Zimmer und Zimmermann für Maxim und Hosogai. Die erste Chance im zweiten Abschnitt gehörte allerdings wieder dem FWK: VfB-Verteidiger Kaminski servierte den Ball für Schröck, dessen Schuss aus 17 Metern geblockt wurde (49.). Und gerade offensiv blieben die Gastgeber das griffigere Team. Ramas brandgefährliche Flanke verpasste Soriano nur knapp (61.). Weil der Doppelwechsel wenig einbrachte, legte Wolf noch mit Kapitän Gentner nach, der Großkreutz ersetzte (62.).

Daghfous macht den Deckel drauf

Beinahe mit Erfolg: Gentner bediente Terodde im Zentrum, frei vor Wulnikowski wurde Stuttgarts Top-Torjäger aber noch fair von Pisot abgegrätscht (69.). Anschließend war weitestgehend die Luft raus, die Schwaben rannten teils planlos an und suchten vergeblich nach einer Lücke. Ein Würzburger Konter entschied dann bereits das Spiel: Schröck bediente Daghfous, der leichtfüßig Langerak umkurvte und zum 3:0-Endstand einschob (79.).

In den letzten zehn Minuten rieb sich der VfB vergeblich auf, konnte keine Gefahr mehr erzeugen. So blieb es beim hochverdienten Dreier für den FWK, der sich ein dickes Geschenk unter den Weihnachtsbaum legte. Die Schwaben dagegen verpassten durch den heftigen Nackenschlag die Herbstmeisterschaft, überwintern gar "nur" auf Relegationsrang drei.

Nach der Winterpause startet Würzburg gegen Eintracht Braunschweig in die Rückrunde (28. Januar), Stuttgart tritt einen Tag später die Fortsetzung der Mission Wiederaufstieg beim FC St. Pauli an.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Würzburger Kickers
Aufstellung:
Wulnikowski (2,5) - 
Pisot (3) , 
Schoppenhauer (2)    
S. Neumann (3)    
Junior Diaz (3) - 
Daghfous (2,5)    
Benatelli (2,5)    
Rama (2)    
Schröck (1,5)    
Soriano (3,5)    

Einwechslungen:
62. Königs für Soriano
82. Weihrauch für Schröck
89. Uzelac für Rama

Trainer:
Hollerbach
VfB Stuttgart
Aufstellung:
Langerak (4) - 
K. Großkreutz (5)    
Sunjic (5)    
M. Kaminski (5) , 
Insua (4,5) - 
Pavard (5) , 
Hosogai (5,5)    
Maxim (5)    
Asano (5,5) - 
Terodde (4,5)    

Einwechslungen:
46. J. Zimmer (4,5) für Maxim
46. M. Zimmermann (4,5) für Hosogai
62. Gentner für K. Großkreutz

Trainer:
Wolf

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Benatelli (27., Rechtsschuss, Rama)
2:0
Schoppenhauer (40., Rechtsschuss)
3:0
Daghfous (79., Linksschuss, Schröck)
Gelbe Karten
Würzburg:
-
Stuttgart:
Sunjic
(3. Gelbe Karte)

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Spielinfo

Anstoß:
18.12.2016 13:30 Uhr
Stadion:
Flyeralarm-Arena, Würzburg
Zuschauer:
12475 (ausverkauft)
Spielnote:  2
entfesselte Würzburger zeigten gegen schwache Stuttgarter eine starke Leistung, insgesamt eine unterhaltsame Partie.
Chancenverhältnis:
8:2
Eckenverhältnis:
7:4
Schiedsrichter:
Lasse Koslowski (Berlin)   Note 3,5
zeigte manchmal Schwächen in der Zweikampfbewertung, hatte insgesamt aber keine großen Schwierigkeiten mit der Partie.
Spieler des Spiels:
Tobias Schröck
störte Stuttgart mit seiner Zweikampfstärke schon im Spielaufbau entscheidend, bereitete das dritte Tor mit einem Traumpass vor.

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