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VfB Stuttgart

VfB Stuttgart

3
:
1

Halbzeitstand
2:0
1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg


VFB STUTTGART
1. FC NÜRNBERG
15.
30.
45.



60.
75.
90.










VfB festigt Rang zwei - FCN versumpft im Mittelfeld

Terodde lässt Nürnbergs Serie reißen

Am Montagabend kam es zum Duell der Serientäter in der 2. Liga: Das seit vier Runden ungeschlagene Stuttgart empfing das seit sieben Partien unbesiegte Nürnberg. Am Ende setzte sich der VfB dank Doppelpacker Terodde mit 3:1 durch und ließ die Club-Serie reißen. Lange sahen die Schwaben als sicherer Sieger aus, dann aber brannte eine hektische Schlussphase auf.

VfB-Blitzstart dank Terodde

Simon Terodde
Eiskalt: Stuttgarts Torjäger Simon Terodde (l.) verwandelt zum zwischenzeitlichen 1:0.
© picture allianceZoomansicht

Stuttgarts Trainer Hannes Wolf veränderte seine Startelf nach dem 1:1 bei Union Berlin auf zwei Positionen: Asano und Maxim verdrängten Klein und Özcan auf die Bank. Nürnbergs Coach Alois Schwartz tauschte im Vergleich zum 2:2 gegen die Würzburger Kickers dreimal Personal: Bulthuis, Kammerbauer (Startelf-Debüt) und Salli begannen für Brecko (5. Gelbe), Leibold (Schambeinreizung) und Mühl (Bank).

Statt auf das zuvor erfolgreich praktizierte 3-4-3, setzte der VfB auf ein 4-1-4-1-System. Der FCN blieb wiederum seiner 4-2-3-1-Grundformation treu. Bevor jedoch eine Taktik abzulesen war, schlugen die Schwaben schon zu: Carlos Mané steckte für Asano durch, der mit viel Übersicht zum mitgelaufenen Terodde querlegte - 1:0 (3.). Der Club antwortete mit Kampf und bearbeitete die Hausherren in vielen Zweikämpfen im Mittelfeld. Mehr Zug zum Tor entwickelte aber Stuttgart, das mit Carlos Mané (11.) und Asano (18.) weitere Möglichkeiten verbuchte.

Kempe an den Pfosten - Terodde eiskalt

Danach flachte die Partie immer mehr ab. Der VfB wusste immer weniger mit der Kugel anzufangen und überließ diese mehr und mehr den Gästen. Die Franken wurden mit fortschreitender Spieldauer zwar ein wenig passsicherer, entwickelten aber zu keinem Zeitpunkt wirkliche Durchschlagskraft. Ausgenommen ein fulminanter Distanzknaller von Kempe, der den Ball aus 25 Metern an den Pfosten hämmerte (28.).

Gerade in einer Phase, in dem Nürnberg die Kontrolle zu übernehmen versuchte, schlugen die Schwaben erneut eiskalt zu: Maxim bereitete eine Carlos-Mané-Flanke eher unfreiwillig für Terodde vor. Der Vollbluttorjäger nahm aus zwölf Metern Maß und vollstreckte zum 2:0 (33.). Damit traf der 28-Jährige auch im fünften Spiel in Folge und erzielte satte acht Tore in diesem Zeitraum. Bis zum Halbzeitpfiff passierte abgesehen von unzähligen Mittelfeldgeplänkeln nichts mehr.

Hektische Minuten - Kirschbaum glänzt

Nach dem Seitenwechsel bekam Stuttgart wieder mehr Zugriff im Mittelfeld, erarbeitete sich mehr Ballbesitz und ließ fortan Kugel und Gegner laufen. Daraus ergaben sich auch wieder Strafraumszenen. Die beste hatte Maxim, der aus 16 Metern abzog, doch Kirschbaum hielt seine Farben mit einer Glanzparade im Spiel (54.).

Nach einer längeren Leerlaufphase wurde das Treiben auf dem Rasen ab der 69. Minute richtig hektisch: Burgstaller verlängerte einen Sepsi-Schuss ins Tor, stand aber im Abseits (69.). Dann köpfte Kaminski eine Ecke aus kurzer Distanz ins Tor, doch sein Treffer wurde aufgrund eines vermeintlichen Fouls am Torwart nicht gegeben (71.). Dann prüften noch einmal Terodde (75.) und Asano (78) Kirschbaum, doch der FCN-Keeper parierte jeweils glänzend.

Möhwald macht's noch einmal spannend - Entscheidung durch Asano

Seine Vorderleute brachten den Club kurz darauf doch noch auf die Anzeigetafel: Möhwalds trockener 16-Meter-Schuss schlug rechts im Eck ein (80.). Danach schafften es die Franken aber nicht, Dauerdruck aufzubauen. Vielmehr entlastete der VfB immer wieder gekonnt und besorgte mit dem Schlusspfiff die Entscheidung: Carlos Mané steckte für Asano durch, der Kirschbaum zum 3:1 tunnelte (90.+3).

Stuttgart ist am Sonntag (13.30 Uhr) in Aue gefordert, Nürnberg spielt tags zuvor (13 Uhr) gegen Sandhausen.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Langerak (3) - 
Pavard (3,5)    
Baumgartl (1,5) , 
M. Kaminski (3) , 
Insua (3)    
M. Zimmermann (4)    
Gentner (3,5)        
Maxim (4)    
Asano (2)    
Terodde (2)        

Einwechslungen:
64. Klein für Maxim
76. B. Özcan für Gentner
86. Hosogai für M. Zimmermann

Trainer:
Wolf
1. FC Nürnberg
Aufstellung:
Kirschbaum (3,5) - 
Hovland (4,5)    
Bulthuis (5) , 
Sepsi (5) - 
Behrens (4)    
Petrak (4) - 
Kempe (3,5) , 
Möhwald (3,5)        
Salli (3,5)    
G. Burgstaller (5)    

Einwechslungen:
69. Teuchert für Salli
70. Gislason für Behrens
87. Margreitter für Möhwald

Trainer:
Schwartz

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Terodde (3., Rechtsschuss, Asano)
2:0
Terodde (33., Rechtsschuss, Maxim)
2:1
Möhwald (80., Rechtsschuss, Gislason)
3:1
Asano (90. + 3, Rechtsschuss, Carlos Mané)
Gelbe Karten
Stuttgart:
Pavard
(1. Gelbe Karte)
,
Insua
(2.)
Nürnberg:
Hovland
(3. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
28.11.2016 20:15 Uhr
Stadion:
Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
Zuschauer:
42053
Spielnote:  3
eine Partie mit vielen Fehlern auf beiden Seiten, in der sich Stuttgarts individuelle Klasse am Ende durchsetzte.
Chancenverhältnis:
7:3
Eckenverhältnis:
4:3
Schiedsrichter:
Dr. Jochen Drees (Münster-Sarmsheim)   Note 2
überzeugte mit einer ordentlichen Spielleitung, hätte Maxim für dessen Foul an Möhwald allerdings Gelb zeigen müssen (22.).
Spieler des Spiels:
Timo Baumgartl
hatte Gegenspieler Burgstaller so gut im Griff, dass der in Nürnbergs Offensive völlig abgemeldet war; beeindruckte zudem mit gutem Stellungsspiel und Übersicht im Spielaufbau.

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