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1. FC Union Berlin

1. FC Union Berlin

3
:
2

Halbzeitstand
3:0
MSV Duisburg

MSV Duisburg


1. FC UNION BERLIN
MSV DUISBURG
15.
30.
45.







60.
75.
90.











Erster Union-Heimsieg - Bomheuer mit blutender Nase raus

Brandy und Kreilach sorgen für Effizienz

Union ist nach zuletzt zwei Niederlagen wieder in der Spur und feiert gegen Duisburg einen 3:2-Erfolg. Gegen den MSV profitierten die effizienten Eisernen von der Standardschwäche des Aufsteigers und nutzten im ersten Durchgang zwei Abwehrschnitzer des Gegners konsequent. Mit der 3:0-Pausenführung schien das Spiel frühzeitig entschieden, doch die Zebras bewiesen Moral und so gerieten die Köpenicker noch einmal ins Schwitzen.

Kreilach köpft zum 3:0 ein.
Das 3:0: Kreilach gewinnt das Kapitäns-Duell gegen Bajic und nickt zum Pausenstand ein.
© picture-allianceZoomansicht

Union-Trainer Sascha Lewandowski stellte gegenüber dem 2:3 in Frankfurt dreimal um: Für Parensen (Ellenbruch), Zejnullahu und Korte (beide Bank) liefen Trimmel, Fürstner und Brandy auf.

Duisburgs Coach Gino Lettieri dreht im Vergleich zum 0:5 gegen Braunschweig gleich viermal am Personalkarussell: Bomheuer, Hajri, Grote und Scheidhauer liefen für die gesperrten Feltscher (Gelb-Rot) und Holland (5. Gelbe) sowie Klotz und Onuegbu auf.

Start nach Maß für die Berliner: Kreilach blieb beim Abschluss aus 20 Metern zunächst an Bomheuer hängen. Den Abpraller flankte Brandy von rechts sofort wieder in die Mitte, wo Wood volley mit dem Innenrist vom vorderen Fünfer in die lange Ecke einnetzte (4.).

Sicherheit gab die schnelle Führung den Berlinern nicht. Oft fahrig und fehlerhaft im Aufbauspiel ermöglichten die Hausherren dem Gegner so manchen Ballgewinn. Allerdings wusste der MSV damit zunächst nichts anzufangen, drang seinerseits kaum ins letzte Drittel vor.

Es war zu Beginn kein gutes Spiel "An der Alten Försterei", beide Teams suchten vergeblich nach ihrem Rhythmus, übertrafen sich auch in der Folge gegenseitig mit zu schnellen Ballverlusten - die Strafräume blieben lange nahezu verwaist.

Zebras schnuppern am Ausgleich

Nach 20 Minuten riss der Aufsteiger, der nun zweikampfstärker agierte, das Kommando an sich. Haas lenkte Grotes Knaller über die Latte (20.), Obinnas Fernschuss ging vorbei (23.), Scheidhauers Kopfball flog drüber (25.).

Ex-Duisburger Brandy und Kreilach sorgen für Effizienz

Die Köpenicker lösten sich nach einer knappen Stunde aus der Umklammerung und der eigenen Passivität. Bomheuer fälschte Kessels 16-Meter-Schuss glücklich zur Ecke ab, musste mit blutender Nase außen behandelt werden. Union nutzte die Überzahl, freilich mit freundlicher Unterstützung des MSV-Deckung: Brandy köpfte Daubes Ecke aus drei Metern ungedeckt ein (31.).

Bei den Meiderichern musste Bomheuer raus, Klotz kam (34.). Den Berlinern verschaffte das 2:0 sichtlich Selbstvertrauen, bis zum Wechsel diktierten die Gastgeber bis auf eine Ausnahme das Geschehen, als die Meidericher den Anschlusstreffer bei einem Konter liegenließen (Klotz, 41.).

Stattdessen klingelte es noch einmal im Gästetor: Nach Daubes Freistoßflanke setzte sich Kreilach im Kapitäns-Duell mit Bajic durch und nickte aus fünf Metern ein (45.+1).

Mit der klaren Führung im Rücken beschränkte sich die Lewandowski-Elf zu Beginn von Abschnitt zwei auf Verwaltungsmodus. Die Meidericher bewiesen Moral, investierten mehr und belohnten sich für ihre Bemühungen: Scheidhauer übersprintete rechts Trimmel und flankte. Leistner wehrte zu kurz ab, Obinna schloss per Linksschuss aus zehn Metern flach ins linke Eck ab (56.).

Ratajczak hält Trimmels Elfer

Hajri köpfte eine Ecke knapp daneben (61.), wenig später musste Leistner bei den Eisernen angeschlagen raus (63.). Nach viel Offensivgeist der Gäste erspielte sich in der Folge nun Union Chancen zur Entscheidung: Daube scheiterte nach Konter an Ratajczak (64.), der auch einen von Klotz an Daube verursachten Foulelfmeter von Trimmel parierte (75.).

So blieb es spannend, vor allem als Joker Onuegbu nach 84 Minuten zum Anschlusstreffer einschoss. Der MSV öffnete die Räume, Ratajczak verhinderte gegen Kreilach das vierte Gegentor (89.). Am Ende kam der Aufsteiger nicht mehr in Schlagdistanz und stand am Ende wieder einmal ohne Ertrag da.

Union Berlin reist am nächsten Spieltag am Sonntag (13.30 Uhr) nach Braunschweig, Duisburg hat am Montagabend (20.15 Uhr) Paderborn zu Gast.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Union Berlin
Aufstellung:
Haas (3) - 
Kessel (3,5) , 
Leistner (3)    
Puncec (4) , 
Trimmel (4,5)    
Fürstner (3,5)    
Brandy (2)    
Kreilach (3)        
Daube (3) , 
Skrzybski (4,5)    
Wood (3)        

Einwechslungen:
63. Redondo für Leistner
69. Zejnullahu für Skrzybski
80. Quaner für Wood

Trainer:
Lewandowski
MSV Duisburg
Aufstellung:
Ratajczak (2,5) - 
St. Bohl (4)    
Meißner (4) , 
Bajic (4,5)    
Bomheuer (4)    
Hajri (3,5)    
Wolze (4) - 
Scheidhauer (3,5) , 
Grote (4)    
Dausch (5)        
Obinna (2,5)    

Einwechslungen:
34. Klotz (3,5)     für Bomheuer
67. Onuegbu     für Dausch
78. Hossmann für St. Bohl

Trainer:
Lettieri

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Wood (4., Rechtsschuss, Brandy)
2:0
Brandy (31., Kopfball, Daube)
3:0
Kreilach (45. + 1, Kopfball, Daube)
3:1
Obinna (56., Linksschuss)
3:2
Onuegbu (84., Rechtsschuss, Scheidhauer)
Gelbe Karten
Union:
Trimmel
(3. Gelbe Karte)
,
Fürstner
(2.)
Duisburg:
Hajri
(1. Gelbe Karte)
,
Dausch
(2.)
,
Klotz
(1.)
,
Grote
(3.)

Besondere Vorkommnisse
Ratajczak hält Foulelfmeter von Trimmel (75.)

Spielinfo

Anstoß:
26.09.2015 13:00 Uhr
Stadion:
Stadion An der Alten Försterei, Berlin
Zuschauer:
18425
Spielnote:  3,5
unterhaltsame Begegnung, die fußballerisch allerdings einige Wünsche offenließ.
Chancenverhältnis:
6:4
Eckenverhältnis:
6:6
Schiedsrichter:
Sören Storks (Velen)   Note 3,5
grundsätzlich Herr der Lage. Die Elfmeterentscheidung für Union war richtig, hätte Trimmel aber in der 18. Minute bereits Gelb geben müssen. Somit wäre die Gelbe Karte für den Union-Verteidiger (22.) dann Gelb-Rot gewesen.
Spieler des Spiels:
Sören Brandy
ein Tor, eine Vorlage, klaute etliche Bälle: mit seiner unorthodoxen Spielweise ein steter Unruheherd für die Duisburger.

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