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1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg

3
:
1

Halbzeitstand
1:1
1. FC Union Berlin

1. FC Union Berlin


1. FC NÜRNBERG
1. FC UNION BERLIN
15.
30.
45.


60.
75.
90.










Startelfdebüt für Burgstaller - Blum mit Jokereinsatz

Sylvestr beseitigt alle Zweifel

Im fairen Duell zwischen Nürnberg und Union sicherte sich der Club einen verdienten Heimdreier. Die Eisernen stabilisierten sich nach frühem Rückstand nach einer Viertelstunde und glichen aus, hatten damit aber schon ihr Pulver verschossen. Der Club erwischte auch in Durchgang zwei den besseren Start und ließ sich defensiv verbessert nach erneuter Führung nicht mehr die Butter vom Brot nehmen.

Mlapa vs. Leistner
Toni Leistner gewinnt hier das Kopfballduell gegen Nürnbergs Torschütze Peniel Mlapa.
© picture-allianceZoomansicht

FCN-Coach René Weiler musste gegenüber der 1:2-Niederlage beim FSV Frankfurt auf Pinola (Gelbsperre) verzichten, für den Bulthuis ins Team rutschte. Es gab zwei weitere Änderungen: Mlapa sowie Burgstaller (Startelfdebüt) kamen für den angeschlagenen Mössmer und Kerk zum Zug. Petrak verteidigte innen, Schöpf sollte auf der Doppelsechs neben Polak agieren.

Union-Trainer Norbert Düwel nahm im Vergleich zum 2:1-Heimerfolg gegen den VfL Bochum ebenfalls drei personelle Änderungen vor: Für Kopplin, Quiring und Brandy durften Leistner (nach abgelaufener Gelb-Rot-Sperre), Kobylanski und Nebihi (Startelfdebüt) ran.

Auftakt nach Maß für den FCN: Nach starker Eckballvariante mit Schöpf und Sylvestr scheiterte Burgstaller mit seinem Abschluss an der vielbeinigen Abwehr. Aber Union brachte die Kugel nicht weg und Mlapa blockte die versuchte Befreiung ins Tor (4.).

Die Gastgeber pressten sehr früh, die Berliner hatten zunächst Mühe, sich zu befreien. Erstmals gelang dies in der 9. Minute, als erst Skrzybski per Sololauf und dann Nehibi per Kopf Gefahr versprühten.

Nach dieser Szene waren die Köpenicker besser im Spiel. Während die Franken zu oft den weiten Pass als unzureichende Option im Spiel nach vorne wählten, suchten die Gäste mit Kombinationen den Weg an den gegnerischen Strafraum.

Es war eine äußerst zweikampfbetonte Partie, in der die nächste Offensivaktion der Eisernen zum Ausgleich führte: Parensen legte den Ball eher unabsichtlich in den Lauf von Polter. Der ehemalige Nürnberger zog halblinks los, ließ Petrak und Polak stehen und traf per Flachschuss aus halblinker Position aus zehn Metern ins rechte Eck (17.).

Beide Teams waren in der Folge meist vergeblich auf Struktursuche. Das Duell blieb umkämpft, spielte sich meist im Zentrum ab. Die Düwel-Elf hatte leichte spielerische Vorteile, war aber trotz guter Ansätze gegen den defensiv keineswegs sattelfesten Club am und im gegnerischen Strafraum zu unentschlossen.

Zwingende Chancen blieben Mangelware, bis Schöpf für offensiv zu oft ungeordnete Franken einen Konter fuhr, nach langem Sololauf aber hängenblieb und seinen Nachschuss in Haas' Arme platzierte (41.).

Durchgang zwei starteten beide Teams personell unverändert - und wieder erwischte die Weiler-Elf den besseren Start, Puncec blockte Sylvestr gerade noch ab (49.). Wenig später erwies Polter seinem Team einen Bärendienst, fuhr nach Füllkrugs Freistoß am Fünfer den Arm aus - Elfmeter! Sylvestr trat an und verwandelte sicher zur erneuten Führung (54.).

Union brachte zunächst kein Bein auf den Boden, Düwel Suleymani für Kobylanski (56.). Mlapa prüfte Haas (57.), dann justierte auch Weiler mit Stark für Füllkrug seine Elf neu (59.). Die Eisernen suchten in der Folge nach offensiver Inspiration, prallten aber immer wieder an der nun viel stabileren Deckung der Gastgeber ab, die ihre Reihen gut geschlossen hielten.

Auf der Gegenseite arbeitete Sylvestr emsig, störte immer wieder das Aufbauspiel der Gäste. Aber dem Club fehlte zunächst die Klarheit für das vorentscheidende 3:1. Schöpf wurde in letzter Sekunde von Leistner geblockt (70.) und bewies zu viel Eigensinn nach Sololauf (76.).

So blieben die Köpenicker in Schlagdistanz und Nürnberg musste zittern. Die offensiven Mittel der Eisernen blieben aber untauglich, dafür klappte es nach guter Vorarbeit von Stark auf der anderen Seite mit der Entscheidung: Der eingewechselte Mittelfeldmann setzte sich gegen Kreilach durch, nach seinem Querpass musste Sylvestr im Fünfer nur noch den Fuß hinhalten (87.).

Der Club gastiert am nächsten Sonntag (13.30 Uhr) bei Fortuna Düsseldorf. Union Berlin empfängt zur gleichen Zeit den 1. FC Heidenheim.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
Rakovsky (3) - 
Celustka (4,5) , 
Petrak (4) , 
Hovland (3,5) , 
Bulthuis (4) - 
Polak (3,5)    
Füllkrug (4,5)    
Schöpf (3,5) , 
G. Burgstaller (3,5)    
Sylvestr (2,5)        
Mlapa (3)        

Einwechslungen:
59. Stark (3,5) für Füllkrug
70. R. Koch für G. Burgstaller
78. D. Blum für Mlapa

Trainer:
Weiler
1. FC Union Berlin
Aufstellung:
Haas (3) - 
Trimmel (4) , 
Puncec (4) , 
Leistner (4) , 
Schönheim (4) - 
Kreilach (4)    
Parensen (4)    
Kobylanski (5)    
Skrzybski (4,5) - 
Nebihi (5)    
Polter (4)            

Einwechslungen:
56. Sulejmani (4,5) für Kobylanski
68. Quiring für Nebihi
89. Zejnullahu für Polter

Trainer:
Düwel

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Mlapa (4., Linksschuss)
1:1
Polter (17., Linksschuss, Parensen)
2:1
Sylvestr (54., Handelfmeter, Rechtsschuss)
3:1
Sylvestr (87., Linksschuss, Stark)
Gelbe Karten
Nürnberg:
-
Union:
Polter
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Parensen
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
15.02.2015 13:30 Uhr
Stadion:
Grundig-Stadion, Nürnberg
Zuschauer:
29166
Spielnote:  4
eine zähe Partie mit vielen Längen, geprägt von Fehlern im Aufbauspiel beider Mannschaften.
Chancenverhältnis:
4:1
Eckenverhältnis:
5:5
Schiedsrichter:
Robert Kempter (Sauldorf)   Note 4
lag mit der Gelben Karte für Polters Handspiel richtig, ansonsten kleinlich und mit Problemen bei der Beurteilung von Zweikämpfen.
Spieler des Spiels:
Jakub Sylvestr
sehr umtriebig und eifrig, belohnte seinen großen Einsatz mit einem Doppelpack.