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19.11.2018, 09:14

NFL, Week 11: Bears gewinnen Turnover-Fest

Eagles in Not: Saints zerlegen auch den Super-Bowl-Champion

Die New Orleans Saints bleiben Titelkandidat Nummer eins in der NFL, erhielten von einem gebeutelten Super-Bowl-Champion aber auch mehr Hilfe als Gegenwind. Weniger Stunden später hagelte es im eisigen Chicago Turnovers.

Drew Brees
Die nächste Gala: Drew Brees.
© Getty ImagesZoomansicht

Schafft Philadelphia in dieser Saison nochmal den Turnaround? Vor dem Sunday-Night-Kracher bei den bärenstarken Saints hatten die Eagles fünf Pleiten kassiert, von denen jede einzelne vermeidbar war. Was dann aber im Big Easy passierte, verkam zur völligen Demontage. Vom Fleck weg überrannte New Orleans den gebeutelten Super-Bowl-Champion, der früh im Spiel Center Jason Kelce und Cornerback Avonte Maddox mit Verletzungen verlor.

Als die Gäste nach 14 Minuten das erste First Down durch eine Flagge gegen die Saints geschenkt bekamen, hatte der Spitzenreiter der NFC South bereits ein Field Goal und einen Touchdown (Receiver Austin Carr fing einen 3-Yards-Pass von Quarterback Drew Brees) aufs Board gebracht. Und für Brees-Pendant Carson Wentz mündete jenes erste First Down in einer vogelwilden Interception. Phillys Quarterback hatte es trotz Double-Coverage mit einem langen Pass versucht. Saints-Corner Marshon Lattimore bedankte sich und fing das Ei ab.

New Orleans gnadenlos - Philadelphia hilf- und matchlos

Aus Eagles-Sicht wurde es von Minute zu Minute schlimmer. Gegen eine Offense, in der Brees im Grunde die Qual der Wahl hat, wen er anspielen will, kam der Titelverteidiger schlichtweg nicht hinterher. In der Secondary machte sich das Fehlen mehrerer Starter dazu deutlich bemerkbar. Ein zwischenzeitlicher, sauber vorgetragener Drive samt Touchdown-Lauf von Rookie Josh Adams (28 Yards) zum 7:17 war letztlich nicht mal Ergebniskosmetik.

New Orleans und Brees waren überhaupt nicht zu bremsen. Mark Ingram (14-Yards-Run, 1-Yard-Run), Tre'Quan Smith (15-Yards-Catch), Michael Thomas (23-Yards-Catch) und Alvin Kamara (37-Yards-Catch) sorgten für fünf weitere Touchdowns und ein letztlich klares 48:7 für New Orleans (9:1), das die Spitze der NFC South damit souverän vor Carolina (6:4) verteidigt.

Video zum Thema
NFL, 11. Spieltag- 19.11., 03:54 Uhr
Highlights: Eagles vs. Saints
Die Saints bleiben das Team der Stunde in der NFL und deklassieren den amtierenden Super-Bowl-Champion deutlich mit 48:7.
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Für Philly (4:6), bei dem sich Wentz noch zwei weitere Interceptions leistete, sind die Play-offs nur deswegen noch nicht außer Reichweite, weil Washington (6:4) gegen Houston das Spiel sowie Quarterback Alex Smith mit einem Beinbruch verlor, und Dallas (5:5) auch nur einen Sieg mehr hat.

Turnover-Spektakel in Chicago - Bears halten durch

Bei eisigen Temperaturen setzten sich die Chicago Bears im Monday-Night-Game mit 25:20 gegen die Minnesota Vikings durch. Im Duell der NFC-North-Rivalen hagelte es insgesamt sechs Turnovers; sowohl Bears-Quarterback Mitchell Trubisky als auch Vikings-Pendant Kirk Cousins leisteten sich je zwei Interceptions. Hinzu kam ein Fumble auf jeder Seite.

Die mit Monster Khalil Mack aufgerüstete Defense Chicagos hielt eine sonst dynamische Offense Minnesotas lange in Schach und verhalf den Hausherren so im vierten Viertel zu einer komfortablen 22:6-Führung; den Bears war zweimal eine Two-Point-Conversion geglückt. Cousins' Aufbäumen war letztlich zu wenig, auch wenn noch zwei Touchdown-Pässe folgten.

Chicago hat somit seine Spitzenposition in der Division verteidigt (7:3), Minnesota fehlen nun schon zwei Siege (5:4:1). Für die Green Bay Packers sieht es noch schlechter aus (4:5:1).

mkr

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Schier endlos viele Touchdowns

In der National Football League tragen sie Teams auf ihren Schultern - und sind hauptverantwortlich für Erfolg oder eben Misserfolg: die Quarterbacks. Ihr oberstes Ziel ist es, Touchdown-Pässe zu werfen. In der Geschichte der NFL haben das besonders elf Spielmacher eindrucksvoll getan und jeweils mindestens 300 TDs erreicht. Das Besondere: Sechs QBs darunter sind immer noch aktiv. Ob sie die Nummer 1 noch schnappen können?
© Getty Images

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