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Dänemark

 - 

Japan

 

1:3 (0:2)

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Dänemark
Japan
1.
15.
30.
45.






46.
60.
75.
90.











Japan trifft im Achtelfinale auf Paraguay

Nippon spielt stark auf

Japan übersteht dank eines 3:1-Erfolges über weitestgehend enttäuschende Dänen die Vorrunde als Zweiter der Gruppe E und misst sich nun im Streit um einen Viertelfinalplatz mit Paraguay. Dänemark geriet im ersten Durchgang durch zwei Standardsituationen in Rückstand und konnte sich trotz aller Bemühungen nicht mehr von dem Schock des schnellen Rückstandes erholen. Für die Olsen-Elf ist das Abenteuer Südafrika im Royal Bafokeng-Stadion von Rustenburg zu Ende gegangen.

Umsonst gestreckt: Dänemarks Keeper Sörensen kommt an den Freistoß von Honda nicht mehr heran.
Umsonst gestreckt: Dänemarks Keeper Sörensen kommt an den Freistoß von Honda nicht mehr heran.
© picture-allianceZoomansicht

Dänemarks Trainer Morten Olsen setzte nach dem 2:1 gegen Kamerun auf zwei personelle Wechsel. Notgedrungen ersetzte er den gelbgesperrten Kjaer durch Kröldrup, zudem kam Kahlenberg für Grönkjaer neu ins Team.

Japans Coach Takeshi Okada schickte derweil nach dem 0:1 gegen die Niederlande zum dritten Mal in Serie die gleiche Elf ins Rennen um WM-Punkte.

Die Dänen zeigten sich unbeeindruckt und Tomasson verpasste nun seinerseits haarscharf die Führung mit einem listigen Schuss auf das linke Toreck (14.). Besser zielte dann Russland-Legionär Honda bei einem direkten Freistoß aus knapp 25 Metern Distanz - Dänemarks Torwart Sörensen spekulierte falsch, ließ die Torwartecke zu weit offen und prompt hatte es eingeschlagen (17.).

Die Skandinavier begannen die Partie sichtlich engagiert und suchten vom Start weg die Nähe des japanischen Tores. Ohne dass jedoch Japans Keeper Kawashima ernsthaft eingreifen musste, ließen S. Poulsen (2.), Jacobsen (4.) und Tomasson mit dem Versuch eines Fallrückziehers (7.) erste Gelegenheiten liegen.

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Die Okada-Elf agierte zunächst passiv, operierte defensiv und kontrolliert. Ihr Heil suchte sie zunächst mit Kontern. Erste Torgefahr deuteten Matsui (13.) und Okubo (14.) zumindest an.

Und die Geschichte wiederholte sich. Wieder hatte Tomasson die Möglichkeit, wieder vergab er das Tor (22.). Minuten später legte sich Japans Endo aus zentraler Position den Ball zum Freistoß zurecht und schoss sicher ins rechte Toreck ein (30.). Olsen musste nun reagieren, nahm Routinier Jörgensen vom Feld und brachte mit Jakob Poulsen einen weiteren Angreifer (34.). Bis zum Kabinengang fruchtete diese Maßnahme jedoch nicht mehr.

Tomasson trifft - Japan wackelt nicht

Keineswegs demotiviert nahmen die Dänen den zweiten Durchgang in Angriff. Eine Schrecksekunde musste die Olsen-Elf jedoch überstehen. Sörensen verschätzte sich nach einem weiten Endo-Freistoß und nur das Aluminium rettete vor dem 0:3 (48.). Dann aber mussten die Japaner in der Abwehr ein ums andere Mal einen Leistungsnachweis erbringen. Kahlenberg verpasste überrascht am zweiten Pfosten (51.), Tomasson schoss, von Hasebe bedrängt, knapp daneben (52.) - die dänischen Flanken segelten nun häufiger in Richtung Kawashima. Zudem kam der Duisburger Larsen für Kröldrup (56.), die Viererkette der Europäer war somit aufgelöst.

Traurige Dänen schleichen bedröppelt herum - die Skandinavier müssen den Heimweg antreten.
Traurige Dänen schleichen bedröppelt herum - die Skandinavier müssen den Heimweg antreten.
© picture-alliance

Nur wenig später kam mit Eriksen Olsens letzter Joker in die Partie (63.). Dänemark drückte jetzt, schlug die Bälle nun meist hoch und weit in Richtung japanischer Gefahrenzone. Ein spielerisches Konzept ließ sich bei den Europäern so kaum ausmachen. Eher zufällig eröffneten sich Torchancen, wie bei Eriksens Distanzschuss (68.) oder Tomassons Drehschussversuch (70.).

Japan beschränkte sich nur noch auf das Nötigste und musste nach Larsens Lattenhammer (78.) und einem von Tomasson erst im Nachschuss verwandelten Strafstoß (81.) auch nicht mehr wirklich zittern. Die Asiaten ließen sich nicht mehr beirren. Im Gegenteil: Honda besaß in der Schlussphase noch das Auge für den mitgelaufenen Okazaki, der mühelos zum 3:1 vollendete und Dänemarks WM-Träume endgültig platzen ließ.

Video zum Thema
kicker.tv Analyse- 25.06., 09:42 Uhr
Japaner schmeißen Dänen raus (3D)
Mit einer beeindruckenden spielerischen Leichtigkeit erreichte Japan mit einem 3:1 über Dänemark das Achtelfinale. Dort wartet nun Paraguay auf die Asiaten. Für die Dänen dagegen ist der Heimflug angesagt.
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Japan trifft im Achtelfinale am Dienstag um 16.00 Uhr in Pretoria nun auf Paraguay, den Sieger der Gruppe F.

24.06.10
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Dänemark
Aufstellung:
Sörensen (5) - 
Jacobsen (4) , 
Kröldrup (5)      
Agger (3,5) , 
S. Poulsen (3) - 
Poulsen (4)   
Jörgensen (5)   
Rommedahl (4,5) , 
Tomasson (4,5)        
Kahlenberg (5)   
Bendtner (4)   

Einwechslungen:
34. J. Poulsen (3,5) für Jörgensen
56. Larsen (4) für Kröldrup
63. Eriksen für Kahlenberg

Trainer:
Olsen
Japan
Aufstellung:
Kawashima (3) - 
Komano (4) , 
Nakazawa (2) , 
Tulio (3) , 
Nagatomo (3)   
Abe (3) - 
Hasebe (3)    
Endo (2,5)          
Matsui (3)   
Okubo (2,5)   
Honda (1,5)    

Einwechslungen:
74. Okazaki     für Matsui
88. Konno für Okubo
90. + 1 Inamoto für Endo

Trainer:
Okada

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Honda (17., direkter Freistoß, Linksschuss)
0:2
Endo (30., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
1:2
Tomasson (81., Elfmeter-Nachschuss, Rechtsschuss)
1:3
Okazaki (87., Linksschuss, Honda)
Gelbe Karten
Dänemark:
Kröldrup
(1. Gelbe Karte)
,
Poulsen
(1.)
,
Bendtner
(1.)
Japan:
Endo
(1. Gelbe Karte)
,
Nagatomo
(1.)

Besondere Vorkommnisse
Kawashima hält Foulelfmeter von Tomasson (81.)

Spielinfo

Anstoß:
24.06.2010 20:30 Uhr
Stadion:
Royal Bafokeng
Zuschauer:
27967
Spielnote:  3,5
eine einseitige, somit langweilige Partie, weil die Japaner durch schöne Standards glänzten und den schwachen Dänen den Nerv zogen.
Chancenverhältnis:
6:8
Eckenverhältnis:
7:2
Schiedsrichter:
Jerome Damon (Südafrika)   Note 4
sehr strenger Maßstab von Anfang an, lag beim Elfmeter falsch.
Spieler des Spiels:
Keisuke Honda
Zirkelte einen perfekten Freistoß ins Tor. Als Alleinunterhalter im Angriff immer gefährlich. Ein Vollblutstürmer mit allen Qualitäten.
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