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1. FC Union Berlin

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1. FC Kaiserslautern

 

0:3 (0:2)

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1. FC Union Berlin
1. FC Kaiserslautern
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.











Unions schwarzer November hält auch im Dezember an

Orban & Co. trotzen der Dynamo-Niederlage

Der 1. FC Kaiserlautern steht im DFB-Pokal-Viertelfinale! Die Gäste legten im Stadion an der Alten Försterei in der ersten Halbzeit einen bärenstarken Auftritt hin und zogen durch einen 3:0-Auswärtserfolg bei Union Berlin in die Runde der letzten Acht ein. Union konnte hingegen nur in der zweiten Halbzeit Wiedergutmachung für das schwache Aalen-Heimspiel vom Wochenende betreiben und verpasste es, das erste Achtelfinalspiel seit zweölf Jahren erfolgreich zu gestalten.

Unwiderstehlich: Nach einer Alushi-Flanke steigt Orban (li.) gegen Union-Verteidiger Kohlmann (re.) hoch und köpft die Kugel in die Maschen.
Unwiderstehlich: Nach einer Alushi-Flanke steigt Orban (li.) gegen Union-Verteidiger Kohlmann (re.) hoch und köpft die Kugel in die Maschen.
© picture allianceZoomansicht

Union-Coach Uwe Neuhaus veränderte seine Startformation gegenüber der 1:3-Heimniederlage gegen Aalen auf drei Positionen: Für Puncec, Brandy und Terodde (alle auf der Bank) begannen Eggimann, Parensen und Özbek. Kaiserslauterns Trainer Kosta Runjaic nahm im Vergleich zur 2:3-Niederlage in Dresden vier Wechsel vor: Torrejon, Alushi, Fortounis und Zoller ersetzten Jenssen, Gaus, Idrissou (alle Bank) sowie den nicht nach Berlin mitgereisten Karl.

Die Zuschauer im Stadion an der Alten Försterei sahen einen temporeichen Beginn, in welchem Dick auf Gästeseite (3.) sowie Özbek für Union (4.) zu ersten Torabschlüssen kamen. Kaiserlautern konnte in der Anfangsviertelstunde optische Vorteile für sich verbuchen, wohingegen die Köpenicker etwas tiefer standen und auf schnelle Tempogegenstöße setzten. Diese taktische Marschroute führte dazu, dass es aus dem Spiel heraus kaum Entfaltungsmöglichkeiten für die Offensivakteure der Pfälzer gab. Die durchaus verdiente Führung fiel daher nach einer Standard: Haas´ Klärungsversuch nach einer Lauterer Ecke landete genau bei Alushi. Aus dem linken Halbfeld flankte der Mittelfeldakteur butterweich in den "16er", wo Orban die Kugel per Kopf ins lange Eck verlängerte (18.).

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Die Köpenicker waren nun gefordert und konnten die Begegnung in der Folge etwas ausgeglichener gestalten. Nichtsdestotrotz machten die "Roten Teufel" spielerisch weiterhin den abgeklärteren Eindruck. Die Gäste bestachen durch Kombinationssicherheit und Struktur im Mittelfeld, im Angriff wurde schnörkellos der Abschluss gesucht. Allerdings verpassten es Occean (21.), Alushi (31.) und Zoller (36.), die Führung auszubauen. Von der Neuhaus-Elf war bis auf einen Nemec-Kopfball (26.) kaum etwas Konstruktives zu sehen. In den letzten Minuten vor der Halbzeit zog der FCK das Tempo noch einmal an und schnürte Union regelrecht in der eigene Hälfte ein. Mit dem Halbzeitpfiff belohnte Zoller schließlich die Bemühungen der Gäste, als der Ex-Osnabrücker die Kugel nach einem Eckball per Brust über die Linie drückte (45.+1).

Beide Trainer verzichteten zur Pause auf Wechsel. Der FCK positionierte sich etwas tiefer, um ab der Mittellinie die Räume zu verengen. Den Köpenickern unterliefen zumindest im Spielaufbau nun weniger Fehler, Torgefahr strahlte Union aber keine aus. Uwe Neuhaus reagierte und brachte mit Stoßstürmer Terodde für Mittelfeldmann Özbek (54.) eine zweite echte Spitze. Die Systemumstellung tat dem Berliner Spiel gut: Die Neuhaus-Schützlinge kamen nun wesentlich besser in die Zweikämpfe und hatten Pech, dass Sippel bei zwei Terodde-Möglichkeiten (58., 60.) den Anschluss verhinderte. Weil die Gäste die kurze Berliner Drangphase unbeschadet überstanden und das Geschehen wieder vom eigenen Tor weg verlagerten, begann den Berlinern allmählich die Zeit davon zu laufen.

Mit Quiring für Dausch (74.) auf Unioner und Heintz für Torrejon (75.) auf Lauterer Seite begannen die Mannschaften die Schlussviertelstunde. Union hatte Pech, dass Schiedsrichter Peter Sippel Nemecs Treffer aufgrund dessen Abseitsposition seine Anerkennung versagte (77.). Weil die Gäste durch den zuvor eingewechselten Gaus (83.) frühzeitig für die endgültige Entscheidung sorgten, stand am Ende ein verdienter Lauterer Auswärtssieg und der Einzug ins Viertelfinale.

Für Union geht es am Samstag bei 1860 München (13:00 Uhr) weiter, Kaiserslautern empfängt im Montagsspiel im heimischen Fritz-Walter-Stadion Fortuna Düsseldorf (20:15 Uhr). Das DFB-Pokal-Viertelfinale wird erst nach der Winterpause am 11./12. Februar 2014 ausgetragen.

DFB-Pokal, 2013/14, Achtelfinale
1. FC Union Berlin - 1. FC Kaiserslautern 0:3
1. FC Union Berlin - 1. FC Kaiserslautern 0:3
Hoffnungsvoll

Choreographie der Berliner Fans.
© imago

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03.12.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Union Berlin
Aufstellung:
Haas (3) - 
Pfertzel (4)    
Eggimann (4) , 
Schönheim    
Kohlmann (4,5) - 
Özbek (5,5)    
Kreilach (4,5)    
Dausch (5)    
Parensen (4,5) - 
Mattuschka (4)        
Nemec (4,5)

Einwechslungen:
27. Puncec (5)     für Schönheim
54. Terodde (4)     für Özbek
75. Quiring für Dausch

Trainer:
Neuhaus
1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Sippel (2) - 
Dick (3) , 
Simunek (3) , 
Torrejon (2,5)        
Löwe (2,5) - 
Alushi (1,5) , 
Orban (2)    
Matmour (2,5) , 
Fortounis (3,5)        
Occean (3) , 
Zoller (2,5)        

Einwechslungen:
67. Gaus     für Fortounis
76. Heintz für Torrejon
81. Idrissou für Zoller

Trainer:
Runjaic

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Orban (18., Kopfball, Alushi)
0:2
Zoller (45. + 1, Brust, Fortounis)
0:3
Gaus (83., Linksschuss, Idrissou)
Gelbe Karten
Union:
Puncec
(1. Gelbe Karte)
,
Terodde
(2.)
,
Mattuschka
(2.)
,
Kreilach
(1.)
,
Pfertzel
(1.)
K'lautern:
Fortounis
(1. Gelbe Karte)

Spieldaten

1. FC Union Berlin       1. FC Kaiserslautern
Tore 0 : 3 Tore
 
Torschüsse 9 : 12 Torschüsse
 
gespielte Pässe 441 : 378 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 348 : 281 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 93 : 97 Fehlpässe
 
Passquote 79% : 74% Passquote
 
Ballbesitz 54% : 46% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 53% : 47% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 14 : 18 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 18 : 14 Gefoult worden
 
Abseits 5 : 1 Abseits
 
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Spielinfo

Anstoß:
03.12.2013 19:00 Uhr
Stadion:
Stadion An der Alten Försterei, Berlin
Zuschauer:
21717 (ausverkauft)
Spielnote:  3
ein in der ersten Halbzeit durch Lauterns klare Überlegenheit sehr einseitiges Spiel legte durch Unions Aufbäumen in Hälfte zwei an Intensität und Spannung zu.
Schiedsrichter:
Peter Sippel (München)   Note 2,5
lag in den entscheidenden Situationen einer intensiven Partie richtig, hätte nur Kohlmann und Dausch ebenfalls Gelb zeigen können.
Spieler des Spiels:
Enis Alushi
war der Takt- und Ideengeber in der Zentrale, verlagerte das Spiel klug, bereitete das 1:0 mustergültig vor und zeigte mit seiner Ballsicherheit und Übersicht insgesamt eine starke Partie.
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