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VfL Bochum

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1860 München

 
VfL Bochum

3:0 (1:0)

1860 München
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VfL Bochum
1860 München
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.











Bochum behält gegen einen Liga-Konkurrenten die Oberhand

Maltritz beseitigt die Zweifel

Der VfL Bochum hat durch einen verdienten 3:0-Heimerfolg gegen Liga-Rivale 1860 München das Viertelfinal-Ticket gelöst. Die Gäste wehrten sich auch in Unterzahl vehement gegen das Revierteam und die drohende Niederlage, ehe ein Doppelschlag des aufgerückten Maltritz die Löwen engültig bändigte.

Guillermo Vallori muss vom Platz
Referee Tobias Welz schickt Guillermo Vallori vom Platz. Drei Minuten nach dem Platzverweis des "Sechzgers" folgte Bochums erster Treffer.
© picture allianceZoomansicht

Bochums Trainer Karsten Neitzel baute seine Startelf im Vergleich zum 4:0 gegen Paderborn einmal um: Kramer fehlte, der sich beim 3:1 in Havelse - in der Pokal-Runde zuvor - eine Gelb-Rot-Sperre eingehandelt hatte. Iashvili rutschte für ihn in die Anfangsformation. Löwen-Dompteur Alexander Schmidt wirbelte sein Team nach dem 1:1 gegen Dresden derweil ordentlich durcheinander: Volz, Feick, Wood und der in der Liga gesperrte Lauth begannen. Für Wojtkowiak, Schindler, Maier und Ziereis blieben folglich nur Bankplätze.

Beide Mannschaften mühten sich an der Castroper Straße vom Anpfiff weg in der Vorwärtsbewegung. Die Bochumer Angriffsversuche waren weniger fehlerbehaftet und hatten rasch zwei Halbchancen zur Folge: Aydin beförderte die Kugel links am Gästekasten vorbei, wenig später machte es ihm Dedic gleich (2., 6.). Vier weitere Minuten dauerte es, bis Löwen-Keeper Kiraly sein Können erstmals unter Beweis stellen musste: Bei Aydins tückischem Aufsetzer war der Ungar gefordert und löste diese Aufgabe ebenso reaktionsschnell wie kurz darauf nach einem Sinkiewicz-Kopfball (16.).

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Vallori zupft und fliegt

Die Offensivaktionen des Revierteams blieben auch fortan griffiger. Die Münchner wurden derweil zunächst nur nach Stoppelkamp-Standards auffällig. Ab der 27. Minute mussten die Blauen aus der bayerischen Landeshauptstadt zudem in Unterzahl weitermachen: Vallori hielt den durchbrechenden Iashvili kurz an der Schulter fest, bremste so dessen Vorwärtsdrang. Schiedsrichter Tobias Welz entschied auf Notbremse und schickte den Spanier mit glatt "Rot" vom Platz.

Der VfL nutzte das Momentum und ging keine drei Zeigerumdrehungen danach in Front: Goretzka verlängerte den Ball nach einem weiten Schlag überlegt zu Dedic. Dieser spritzte an Bülow vorbei und versenkte das Spielgerät abgeklärt im rechten unteren Eck (30.).

Die "Sechzger" reagierten auf den Rückstand allerdings nicht geschockt. Sie bauten vielmehr nun gefälliger und zügiger auf. Zudem entwickelten die Gäste bis zum Kabinengang auch noch echte Torgefahr: Esser entschärfte einen saftigen Lauth-Schuss im Eins-gegen-Eins, beim Versuch von Bierofka sauste die Kugel nur knapp am Gehäuse vorbei (40., 44.)

Spielerische Höhepunkte waren nach Wiederbeginn im Revier zunächst Mangelware. Gelegenheiten gab es dennoch schnell - eine erste durch Dedic, der allerdings zu unplatziert abschloss (47.). Sieben Minuten später bot sich Bochum sogar eine Dreifachchance: Goretzka scheiterte als Erster an Kiraly, genauso ging es kurz darauf Dedic und Aydin.

Die Schmidt-Truppe mühte sich, mit Engagement dagegenzuhalten, konnten sich - abgesehen von einer Möglichkeit durch Lauth (67.) - aber kaum noch vor dem gegnerischen Tor in Szene setzen. Im Gegenteil: Rund eine Viertelstunde vor Spielende setzte Maltritz einen Doppelschlag und beseitigte damit die letzten Zweifel am Sieg der Hausherren.

Das Strickmuster bei beiden Treffern des aufgerückten Routiniers war dabei nahezu identisch. Nach Rzatkowski-Ecken wurde der Ball zu Maltritz verlängert, der einköpfte (75., 78.). Der Widerstand der Münchner war gebrochen, Goretzka hatte sogar noch die Chance, das Ergebnis auf 4:0 zu stellen (83.).

Für den VfL Bochum geht der Zweitliga-Betrieb am 1. Februar auf der Ostalb weiter, wenn das Revierteam am Freitagabend beim VfR Aalen gefordert ist. Auf den TSV 1860 München wartet zum Einstieg ins neue Fußballjahr drei Tage später ein Montagsspiel: Die Löwen haben dann Kaiserslautern zu Gast.Das Viertelfinale im DFB-Pokal geht am Dienstag, 26. Februar, und am Folgetag über die Bühne.

19.12.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Bochum
Aufstellung:
Esser (2,5) - 
Rothenbach (4) , 
Maltritz (1)        
Sinkiewicz (2,5)    
Chaftar (4) - 
Dabrowski (3) , 
Goretzka (2,5) - 
Rzatkowski (2,5) , 
Aydin (3)    
Dedic (2,5)        
Iashvili (4)        

Einwechslungen:
71. Scheidhauer für Dedic
74. Ortega für Aydin
81. Acquistapace für Iashvili

Trainer:
Neitzel
1860 München
Aufstellung:
Kiraly (2) - 
Volz (4,5)    
Bülow (4,5) , 
Vallori    
Feick (4,5) - 
Wannenwetsch (5)        
Bierofka (3) - 
Stoppelkamp (4)    
D. Halfar (4)    
Wood (5)    
Lauth (3,5)    

Einwechslungen:
29. Schindler (4,5) für Wannenwetsch
55. Wojtkowiak (4) für Volz
69. Tomasov für Wood

Trainer:
Schmidt

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Dedic (30., Rechtsschuss, Goretzka)
2:0
Maltritz (75., Kopfball, Sinkiewicz)
3:0
Maltritz (78., Kopfball, Goretzka)
Rote Karten
Bochum:
-
TSV 1860:
Vallori
(27., Notbremse, Iashvili)

Gelbe Karten
Bochum:
Iashvili
(2. Gelbe Karte)
TSV 1860:
Wannenwetsch
(1. Gelbe Karte)
,
Stoppelkamp
(2.)
,
D. Halfar
(1.)

Spieldaten

VfL Bochum       1860 München
Tore 3 : 0 Tore
 
Torschüsse 17 : 9 Torschüsse
 
gespielte Pässe 445 : 434 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 378 : 356 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 67 : 78 Fehlpässe
 
Passquote 85% : 82% Passquote
 
Ballbesitz 51% : 49% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 48% : 52% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 18 : 16 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 16 : 18 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 1 Abseits
 
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Spielinfo

Anstoß:
19.12.2012 19:00 Uhr
Stadion:
Rewirpower-Stadion, Bochum
Zuschauer:
20206
Spielnote:  2,5
flottes, kampfbetontes Spiel mit vielen Torraumszenen, in dem sich die 60er auch in Unterzahl tapfer wehrten.
Chancenverhältnis:
12:4
Eckenverhältnis:
5:2
Schiedsrichter:
Tobias Welz (Wiesbaden)   Note 2,5
die Rote Karte gegen Vallori war regelkonform, machte nur kleine Fehler und lag bei den persönlichen Strafen richtig.
Spieler des Spiels:
Marcel Maltritz
Stand hinten sicher wie souverän und entschied vorne das Spiel mit seinen beiden Treffern.
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