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04.02.2019, 18:06

Freiburg: Ärger und Freude in Stuttgart eng beieinander

"Heftiger Muskelfaserriss": Gulde fällt länger aus

Eine Punkteteilung mit vielen unterschiedlichen Erkenntnissen: Das 2:2 von Freiburg beim VfB Stuttgart sorgte beim SC für Freude und Ärger. Zwar war es der erste Punktgewinn seit langem bei den Schwaben, dafür verspielten die Badener im Derby aber auch eine Führung und mussten einen schmerzlichen Ausfall hinnehmen.

Muss länger passen: Freiburgs Innenverteidiger Manuel Gulde.
Muss länger passen: Freiburgs Innenverteidiger Manuel Gulde.
© imagoZoomansicht

Denn Innenverteidiger Manuel Gulde zog sich bei einem Pressschlag in der ersten Halbzeit einen "heftigen Muskelfaserriss im Oberschenkel" zu, wie Trainer Christian Streich nach dem Spiel verriet. Untersuchungen am Montag bestätigten diese erste Diagnose, Gulde muss mindestens drei Wochen pausieren.

Auch Christian Günter war am Montag nicht beim Auslaufen, er wurde stattdessen behandelt und untersucht, nachdem er sich in Stuttgart eine nach dem Spiel noch stark blutende Fleischwunde zugezogen hatte.

Der positive Aspekt der Hiobsbotschaft von Gulde: Der eingewechselte Keven Schlotterbeck machte es bei seiner Bundesliga-Premiere als Linksfuß auf der ungewohnten rechten Innenverteidiger-Position gut und hätte nach einer Ecke sogar direkt sein erstes Profitor machen können.

Es war eine von mehreren vergebenen Chancen. "Wir müssen das 2:0 oder 3:0 machen, dann wäre Stuttgart nicht mehr zurückgekommen", findet Florian Niederlechner ebenso wie sein Coach: "Wir hatten die Torchancen zum 2:0 und haben sie nicht genutzt." So gab der SC das Spiel nach etwas mehr als 70 Minuten doch noch fast aus der Hand. "Da hatten wir eine Phase, in der wir nicht ballsicher genug waren und die Gegentore bekommen haben", erklärt Streich. Nach eigenem Ballgewinn verloren die Freiburger das Spielgerät im Zentrum zu oft wieder schnell statt die vorhandenen Räume zu nutzen.

Niederlechner: "Eine Niederlage wäre total unverdient gewesen"

Das nutzte der VfB, um das Spiel zu drehen. "Wie in Frankfurt", fühlte sich Niederlechner, als der SC in den zehn Minuten vor der Pause alle drei Gegentore kassierte: "Das darf uns nicht passieren." Der Unterschied: Im baden-württembergischen Derby kam Freiburg zurück und wahrte mit dem Last-Minute-Treffer durch Joker Niederlechner den Abstand zum VfB und damit Rang 16. "Eine Niederlage wäre total unverdient gewesen, wir waren über weite Strecken die bessere Mannschaft", befand der Stürmer, der wie schon vergangenes Wochenende gegen Hoffenheim nach seiner Einwechslung traf.

Und so wollte Trainer Streich mit dem Remis "zufrieden sein" - zumindest angesichts des Spielverlaufs: "Am Ende muss man das sein, nach 70 Minuten wäre ich es nicht gewesen."

Patrick Kleinmann

Bundesliga, 2018/19, 20. Spieltag
VfB Stuttgart - SC Freiburg 2:2
VfB Stuttgart - SC Freiburg 2:2
Unter Druck

Markus Weinzierl und der VfB Stuttgart brauchen dringend Punkt, am besten im Derby gegen Freiburg.
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