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06.10.2017, 16:35

Freiburg: Ravet und Kent müssen noch dazulernen

Streichs Lob für selbstkritischen Koch

Bei der 1:2-Niederlage im Freundschaftsspiel gegen Racing Straßburg kamen beim SC Freiburg am Donnerstag einige Spieler zum Einsatz, die zuletzt vor allem auf der Bank und teilweise auch auf der Tribüne gesessen haben. Trainer Christian Streich sah sich danach in seinen Trainingseindrücken bestätigt, und darin, dass er zuletzt in der Bundesliga die richtige Elf ausgewählt hat. Wichtig war dieser Test in der Länderspielpause aber auch für die Neuzugänge, die erst kurz vor Transferschluss zum SC wechselten.

Robin Koch
Wartet noch auf seinen ersten Bundesliga-Einsatz: Robin Koch.
© imagoZoomansicht

Bei ihren Kurzeinsätzen in der Liga hatten Yoric Ravet und Ryan Kent zwar angedeutet, dass sie das Offensivspiel der Freiburger bereichern können, Streich hatte aber immer wieder betont, dass sie taktisch und im Spiel gegen den Ball noch dazu lernen müssten. Das wiederholte der SC-Coach auch nach der Niederlage gegen den französischen Erstligisten. "Ryan hatte gute Aktionen nach vorne, und mit seinen Dribblings ist er natürlich eine Waffe", so Streich, "aber er muss noch viel dazu lernen, zum Beispiel im richtigen Moment den Ball zu spielen, und wann er rausrücken muss und wann nicht." Ähnliches gelte für Ravet, der in seinen Aktionen "noch gradliniger werden und sie zum Abschluss bringen muss".

Ich habe mich an die höhere Intensität im Training gewöhnt und daran, dass das Spiel einen Tick schneller ist.Robin Koch

Der 20-jährige Kent, für ein Jahr vom FC Liverpool ausgeliehen, zog im Spiel gegen Straßburg mehrfach das Tempo an und ließ gleich mehrere Gegner stehen, blieb letztlich aber doch hängen und verpasste das Abspiel. Aber dem Engländer gelangen auch gute Flanken, die zu Torchancen für Nils Petersen und Florian Niederlechner führten. Der 28-jährige Franzose Ravet versuchte sein Glück unter anderem mit Weitschüssen, von denen einer nur knapp am Pfosten vorbei strich.

Koch agiert auffällig

Überzeugender präsentierte sich Innenverteidiger Robin Koch, nicht nur wegen seines Treffers in der ersten Hälfte nach einem Freistoß von Julian Schuster. "Er war auffällig kopfballstark und hat auch versucht zu spielen, es war ordentlich", lobte Streich den 21-Jährigen, der sich jedoch selbstkritisch gab: "Wenn man noch zwei Gegentore bekommt und verliert, kann man als Innenverteidiger nicht zufrieden sein." Der Neuzugang von Kaiserslautern freute sich aber darüber, dass er mal wieder 90 Minuten spielen konnte, weil das "schon etwas anderes als Training ist".

Angekommen beim SC

Angesichts der Leistungen der beiden Innenverteidiger Caglar Söyüncü und Philipp Lienhart, die derzeit mit ihren Nationalmannschaften unterwegs sind, hatte Koch noch keine Chance auf einen Bundesligaeinsatz. Trotzdem fühlt er sich beim SC "angekommen": "Ich habe mich an die höhere Intensität im Training gewöhnt und daran, dass das Spiel einen Tick schneller ist." Jetzt will er wie seine neuen Kollegen aber erst mal "zwei Tage Pause am Wochenende genießen".

Daniela Frahm

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weitere Infos zu R. Koch

Vorname:Robin
Nachname:Koch
Nation: Deutschland
Verein:SC Freiburg
Geboren am:17.07.1996

weitere Infos zu Kent

Vorname:Ryan
Nachname:Kent
Nation: England
Verein:SC Freiburg
Geboren am:11.11.1996

weitere Infos zu Ravet

Vorname:Yoric
Nachname:Ravet
Nation: Frankreich
Verein:SC Freiburg
Geboren am:12.09.1989

weitere Infos zu Streich

Vorname:Christian
Nachname:Streich
Nation: Deutschland
Verein:SC Freiburg


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