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RB Leipzig

RB Leipzig

3
:
1

Halbzeitstand
2:0
1. FC Köln

1. FC Köln


RB LEIPZIG
1. FC KÖLN
15.
30.
45.







60.
75.
90.












Köln bringt sich durch Patzer auf die Verliererstraße

Werner nimmt dem FC den Wind aus den Segeln

RB Leipzig gewann sein Heimspiel gegen den 1. FC Köln verdient mit 3:1 und feierte damit seinen 15. Saisonsieg. Die Sachsen waren fast über den kompletten Spielverlauf überlegen, einzig in der Viertelstunde nach dem Wiederbeginn konnte der FC dem Tabellenzweiten Paroli bieten. Zuvor hatten sich die Rheinländer allerdings auch durch unglückliche Aktionen doppelt in Rückstand gebracht.

Emil Forsberg trifft zum 1:0 für Leipzig
Emil Forsberg erzielte gegen den 1. FC Köln sein siebtes Saisontor.
© Getty ImagesZoomansicht

Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl konnte im Vergleich zum 2:1-Sieg in Mönchengladbach wieder auf Kapitän Orban (nach Gelbsperre) zurückgreifen. Dafür musste er aber auf den schottischen Offensivmann Burke (muskuläre Probleme) verzichten.

Kölns Coach Peter Stöger baute gegenüber dem 1:1 gegen Schalke in der Dreierkette auf Maroh. Der Innenverteidiger ersetzte Sörensen (5. Gelbe). Außerdem erhielt Clemens den Vorzug vor Jojic (Bank).

Leipzig agierte in der heimischen Arena vom Anpfiff weg spielbestimmend - und ging auch gleich in der Anfangsphase in Führung. Ein Querschläger von FC-Keeper Kessler entwickelte sich zu einem Bumerang: Werner leitete auf Forsberg weiter, der wenig später ins Tor einschob (5.). Eine Antwort der Kölner blieb aus.

RBL lässt viel liegen - Maroh unglücklich

Die Roten Bullen setzten auch nach der Führung immer wieder auf ihr schnelles wie exaktes Umschaltspiel. Gerade mit dem pfeilschnellen Werner hatte die FC-Defensive Probleme. Aber auch sonst wackelte der Abwehrverbund der Rheinländer. Halstenberg, Werner und Sabitzer ließen dabei sogar eine Triple-Chance liegen (19.).

Im Anschluss daran gönnten sich die Sachsen aber mal eine kurze Verschnaufpause, um anschließend das Tempo wieder Leipzig-like und schlagartig zu erhöhen. Nächste Chancen durch Werner (27.) und Sabitzer (30.) waren die Folge.

Die Überlegenheit mündete kurz darauf auch in eine 2:0-Führung, allerdings musste der FC hierfür nachhelfen: Maroh leitete eine Keita-Flanke unglücklich ins Tor weiter (34.). Bei einer besseren Chancenverwertung hätte RBL zur Pause auch höher führen können. Sabitzer schloss einen vielversprechenden RBL-Konter zu unpräzise ab (36.).

FC stellt um und verkürzt

FC-Coach Stöger wechselte zur Pause und brachte Zoller für den Unglücksraben Maroh. Damit stellten die Kölner auch taktisch um: Fortan spielten die Rheinländer mit einer Viererkette, Zoller kam unterdessen über die linke Seite. Mehrheitlich agierte der FC nun aber über die rechte Außenbahn: Olkowski auf Modeste lautet häufig die Devise, jedoch sprang der Franzose einmal unter dem Ball hindurch (48.), ein weiteres Mal konnte er das Leder nicht mit der Brust kontrollieren (51.). Momente später kamen die Geißböcke dennoch zum Anschluss: Wieder lief es über Olkowski, allerdings lautete jetzt Osako der Abnehmer. Der Japaner bugsierte die Kugel grätschend aus kurzer Distanz ins Tor (53.).

Werner stellt den alten Abstand wieder her

Das Momentum wechselte nun auf Kölner Seite und RBL drohte eine 2:0-Führung zu verspielen. Das spürte auch Coach Hasenhüttl, der mit Khedira für Forsberg einen Schuss Offensivkreativität für defensive Stabilität opferte (65.). Dass es auch ohne den genialen Schweden ging, bewies RBL umgehend: Werner schloss einen blitzsauberen Konter aus spitzem Winkel kraftvoll und präzise ab und stellte damit den alten Abstand wieder her (65.).

Mit dem Treffer zum 3:1 nahmen die Sachsen den Rheinländern den Wind aus dem Segel. Die Hasenhüttl-Elf riss die Kontrolle fortan wieder an sich und war dem 4:1 näher als Köln dem erneuten Anschluss: Nach Halstenbergs Freistoßflanke parierte Kessler herausragend gegen Sabitzer (73.). Der 15. Saisonsieg der Sachsen geriet nicht mehr in Gefahr.

RBL spielt am kommenden Freitag (20.30 Uhr) gegen den FC Augsburg. Die Kölner empfangen am Samstag (15.30 Uhr) den FC Bayern in der heimischen Arena, müssen dann aber auf Kapitän Hector (5. Gelbe) verzichten.

kon

Bundesliga, 2016/17, 22. Spieltag
RB Leipzig - 1. FC Köln 3:1
RB Leipzig - 1. FC Köln 3:1
Landsmänner

Kölns Österreicher Peter Stöger traf in Leipzig auf seinen Kollegen Ralph Hasenhüttl.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

RB Leipzig
Aufstellung:
Gulacsi (3) - 
Schmitz (3) , 
Orban (2,5)    
Compper (3) , 
Halstenberg (2,5) - 
Ilsanker (3)    
Keita (1,5)    
Demme (2,5) - 
Sabitzer (2) , 
Forsberg (2)        
Ti. Werner (1,5)        

Einwechslungen:
65. Khedira für Forsberg
84. Selke für Ti. Werner
86. D. Kaiser für Keita

Trainer:
Hasenhüttl
1. FC Köln
Aufstellung:
Kessler (5) - 
Maroh (5)        
Subotic (5) , 
Heintz (3,5) - 
Olkowski (3) , 
Rausch (5)    
Clemens (5) , 
Höger (3,5)        
J. Hector (4)        
Osako (2,5)    

Einwechslungen:
46. Zoller (4) für Maroh
76. Jojic für Höger

Trainer:
Stöger

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Forsberg (5., Linksschuss, Ti. Werner)
2:0
Maroh (34., Eigentor, Linksschuss, Keita)
2:1
Osako (53., Rechtsschuss, Olkowski)
3:1
Ti. Werner (65., Rechtsschuss, Keita)
Gelbe Karten
Leipzig:
Ilsanker
(4. Gelbe Karte)
Köln:
Maroh
(2. Gelbe Karte)
,
Rausch
(2.)
,
Höger
(7.)
,
J. Hector
(5., gesperrt)

Spieldaten

RB Leipzig       1. FC Köln
Tore 3 : 1 Tore
 
Torschüsse 13 : 5 Torschüsse
 
gespielte Pässe 544 : 492 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 389 : 348 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 155 : 144 Fehlpässe
 
Passquote 72% : 71% Passquote
 
Ballbesitz 52% : 48% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 52% : 48% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 15 : 10 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 10 : 14 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 1 Abseits
 
Ecken 3 : 0 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
25.02.2017 15:30 Uhr
Stadion:
Red Bull Arena, Leipzig
Zuschauer:
39335
Spielnote:  2
sehr unterhaltsame Partie, in der RB vor allem in der ersten Halbzeit für etliche fußballerische Höhepunkte sorgte.
Chancenverhältnis:
11:2
Eckenverhältnis:
3:0
Schiedsrichter:
Marco Fritz (Korb)   Note 4
hatte eigentlich alles im Griff, lag aber bei einigen Entscheidungen daneben. Nahm Werner mit einer falschen Abseitsentscheidung eine klare Torchance (16.), hätte Halstenberg nach einer Grätsche gegen Osako verwarnen müssen (41.). Zudem wäre ein Elfmeter bei Orbans Einsteigen gegen Modeste vertretbar gewesen (87.).
Spieler des Spiels:
Timo Werner
Er legte das 1:0 überlegt per Kopf auf, riss etliche Lücken, entschied die Partie mit dem 3:1: Timo Werner war von den Kölnern nie zu kontrollieren.

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