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Hertha BSC

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Hamburger SV

 
Hertha BSC

1:0 (0:0)

Hamburger SV
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Hertha BSC
Hamburger SV
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.








Hamburg geht an der Spree leer aus

Schulz legt vor, Ramos vollendet

Mit 1:0 setzte sich Aufsteiger Hertha BSC knapp, aber nicht unverdient gegen den kriselnden Liga-Dino HSV durch. Während die Hauptstädter damit auch nach dem dritten Spieltag unbezwungen bleiben, steckt Hamburg bereits im Tabellenkeller fest. Nach unspektakulärer erster Hälfte kam die Hertha in Durchgang zwei besser auf und schließlich war es Ramos, der das Tor des Tages erzielte.

Hamburgs van der Vaart und Berlins Schulz duellieren sich an der Eckfahne.
Hamburgs van der Vaart und Berlins Schulz duellieren sich an der Eckfahne.
© picture-allianceZoomansicht

Hertha-Coach Jos Luhukay tauschte im Vergleich zum 2:2 in Nürnberg zweifach. Brooks und Schulz kamen für Janker und Holland.

Hamburgs Trainer Thorsten Fink musste nach der 1:5-Klatsche gegen Hoffenheim auf die suspendierten Aogo und Rincon verzichten. Jansen laborierte zudem an einem Zehenbruch. Neu im Team waren Lam und Rudnevs, der Calhanoglu ersetzte.

Der Rahmen stimmte. Bei strahlender Sommersonne und gut gefüllten Rängen gingen der HSV und die gastgebende Hertha das Spätspiel am Samstag an, boten dabei in den ersten 45 Minuten lediglich Magerkost an. Hamburg war die Unsicherheit nach der Hoffenheim-Klatsche und den Unruhen im Klub deutlich anzumerken. Das Spiel nach vorne holperte und ächzte bei den ganz in Rot gekleideten Hansestädtern, kaum einmal fand die vornehmlich mit langen Bällen operierende und auf Standards spekulierende Fink-Elf eine elegante Lösung für die Situationen auf dem Rasen. Und wenn der HSV Gefahr versprühte, war die Hertha unmittelbar beteiligt. So bei Schulz' Katastrophen-Rückpass, der Rudnevs allein vor Kraft postierte. Herthas Torwart blieb Sieger (8.). Kraft war auch an Hamburgs zweiter nennenswerter Aktion beteiligt. Einen Rückpass nahm er unkonzentriert auf, verstolperte fast, löste dann mit feiner Bewegung vor dem lauernden Rudnevs souverän.

Im Gegensatz zum Auftaktspiel gegen die Eintracht fand auch die Luhukay-Elf nie wirklich einen Weg durch die meist aufmerksam agierende Defensive der Gäste. Kompromisslos agierten Westermann & Co. bei ihrer Arbeit und hatten so nur wenige Gefahrenmomente auf der Habenseite. Ramos' Schuss wurde ins Toraus abgefälscht (13.), ein Kopfball des Kolumbianers fand ebenso wenig den Weg auf das eigentliche Ziel (18.) und Baumjohanns Freistoß landete in der zweiten Etage (29.). Viel mehr ergab sich nicht vor dem Pausengang, den beide Seiten ohne Gegentreffer, die Hertha auch ohne Brooks, antraten. Der Abwehrmann musste im Verlauf der ersten Hälfte verletzt passen.

Der zweite Durchgang geriet ansehnlicher. Das lag zuerst an der Alten Dame, die nun deutlich beschwingter auftrat. Ben Hatira nahm aus der zweiten Reihe Anlauf, Adler parierte reaktionsschnell, jedoch nur kurz nach vorne. Dort nahm Ramos den Nachschuss an, verzog aber (52.). es war bis dahin die beste Möglichkeit der Berliner! Und auch der HSV traute sich etwas mehr zu, spielte risikoreicher nach vorne. Das Spiel wurde besser. Und mit der Hereinnahme von Ronny (63.) kam Spielwitz auf. Sein Zuspiel ließ Ramos alleine in den Sechzehner gehen, Sobiech ging in letzter Sekunde noch dazwischen (65.). kurz zuvor hatte der Kolumbianer bereits eine aussichtsreiche Schussmöglichkeit ausgelassen (64.).

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Doch auch Hamburgs Anstrengungen wurden fast belohnt. Mit einem feinen Flachpass kam Rudnevs in beste Position. Doch der Balte verstolperte erst, schlug dann ein großes Luftloch (72.). Für eine extreme Stimmungssteigerung im weiten Rund war dann Linksverteidiger Schulz hauptsächlich mitverantwortlich. Sein Zusammenspiel mit Ben Hatira und seine kluge Vorarbeit für Ramos lieferten den Rahmen für das 1:0 des Kolumbianers (74.).

Eine große Schlussoffensive der kriselnden Hanseaten blieb im Anschluss aus. Die Hertha war nach dem Führungstreffer nicht mehr zu gefährden. Bei der nächsten Mannschaftssitzung wird Jos Luhukay aber sicher die ungenauen Konterversuche seiner Elf monieren. Die Gegenstöße in die Räume, die der Gast nun zwangsläufig anbot, gerieten allzu harmlos. Bis auf einen Kopfball von van der Vaart, den Kraft mit einem klasse Reflex abwehrte (85.), kam nichts mehr von den Hamburgern, die aus Berlin schließlich mit leeren Händen wieder abreisen mussten.

Die Haupstädter sind am 4. Spieltag in Wolfsburg gefordert. Anstoß ist am Samstag um 15.30 Uhr. Hamburg empfängt zeitgleich Aufsteiger Braunschweig.

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© getty images

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24.08.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hertha BSC
Aufstellung:
Kraft (2) - 
Pekarik (3) , 
S. Langkamp (3) , 
Brooks    
N. Schulz (3)    
Lustenberger (3)    
Hosogai (3,5) - 
Allagui (4,5)    
Baumjohann (2,5) , 
Ben-Hatira (3,5)    
Ramos (2,5)    

Einwechslungen:
23. Niemeyer (3,5) für Brooks
63. Ronny für Allagui
88. Wagner für Ben-Hatira

Trainer:
Luhukay
Hamburger SV
Aufstellung:
Adler (2) - 
Diekmeier (4,5) , 
L. Sobiech (4,5) , 
Westermann (3,5)    
Lam (3)        
Arslan (4) , 
Badelj (4,5)    
Zoua (4)    
van der Vaart (4)    
Beister (5)        

Einwechslungen:
86. Calhanoglu für Badelj
90. Jiracek für Beister
90. Tah für Lam

Trainer:
Fink

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Ramos (74., Linksschuss, N. Schulz)
Gelbe Karten
Hertha:
N. Schulz
(1. Gelbe Karte)
HSV:
Westermann
(1. Gelbe Karte)
,
Lam
(1.)
,
Zoua
(1.)
,
Beister
(1.)

Spieldaten

Hertha BSC       Hamburger SV
Tore 1 : 0 Tore
 
Torschüsse 16 : 15 Torschüsse
 
gespielte Pässe 356 : 368 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 269 : 278 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 87 : 90 Fehlpässe
 
Passquote 76% : 76% Passquote
 
Ballbesitz 48% : 52% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 51% : 49% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 16 : 18 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 18 : 14 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 0 Abseits
 
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Spielinfo

Anstoß:
24.08.2013 18:30 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, Berlin
Zuschauer:
63574
Spielnote:  3,5
eine unterhaltsame zweite Hälfte entschädigte für einen zähen, fahrigen Beginn.
Chancenverhältnis:
6:5
Eckenverhältnis:
6:9
Schiedsrichter:
Marco Fritz (Korb)   Note 3
kleinere Fehler bei der Bewertung von Zweikämpfen.
Spieler des Spiels:
Thomas Kraft
Zwei folgenlose Aussetzer mit dem Fuß - hielt mit großartigen Paraden aber dennoch die drei Punkte fest.
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