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Hertha BSC

 - 

FC Schalke 04

 

0:2 (0:1)

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Hertha BSC
FC Schalke 04
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.











Schalke überholt Hertha

Szalai nutzt Krafts Fehlgriff

Schalke 04 rehabilitierte sich nach zwei Heimniederlagen gegen Chelsea in der Champions League sowie beim Revierderby gegen Dortmund und gewann am elften Spieltag der Bundesliga bei Aufsteiger Hertha BSC mit 2:0 (1:0). Berlin war in der Anfangsphase von beiden Hälften die bessere Mannschaft und hatte vor allem im zweiten Durchgang etliche Einschussmöglichkeiten zum Ausgleichstreffer. Letztlich war es aber ein Nationalspieler, der S04 in der Schlussphase die drei Zähler sicherte.

Adam Szalai (Nr. 28) nickt zum 1:0 für Schalke ein
Verschätzt: Hertha-Schlussmann Thomas Kraft langt daneben und lädt Adam Szalai (Nr. 28) damit zum 1:0 ein.
© getty imagesZoomansicht

Herthas Trainer Jos Luhukay sah nach dem couragierten Auftritt bei der 2:3-Niederlage in München keinen Grund für einen Wechsel in der Startformation. Eine Veränderung nahm Schalkes Trainer Jens Keller im Vergleich zur 1:3-Derbyniederlage gegen Dortmund vor: Kolasinac, nach Pferdekuss unter der Woche, saß nur auf der Bank. Dafür durfte Meyer von Beginn an spielen. Taktisch bedeutete dies, dass Meyer Fuchs in der Offensive verdrängte und der Österreicher wieder auf seiner Stammposition als Linksverteidiger spielte.

Die etwa 70.000 Zuschauer im Berliner Olympiastadion sahen eine Berliner Mannschaft, die beherzt begann und durch eine gut geordnete Defensive Schalke nicht ins Spiel kommen ließ. Das Spiel des Champions-League-Teilnehmers war in der Anfangsphase enorm rechtslastig, doch fanden die Schützlinge von Jens Keller nicht den Weg ins letzte Drittel. Die Hertha schaltete dann schnell einen Gang höher und übernahm das Kommando in einem Spiel, das erst in der zwölften Minute seine erste Torannäherung verbuchte: Ben-Hatira prüfte Hildebrand mit einem Schuss aus 17 Metern. Kurz darauf fiel der Tunesier durch einen schönen Volleyschuss ans Außennetz erneut auf (17.).

Königsblau hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch keinen einzigen Angriff vernünftig zu Ende gespielt, sodass Herthas Torwart Kraft nahezu beschäftigungslos war. Das änderte sich nun aber. Draxler, nach schöner Einzelaktion, schoss erst noch über das Gehäuse (23.), fand zwei Minuten später dann seinen Meister in Berlins Schlussmann, der Sekunden später auch gegen Szalai in großer Not retten musste (25.). Beim folgenden Eckball sah Kraft nicht gut aus, verschätzte sich beim Herauslaufen gewaltig und gewährte dem Ungarn mit einem einfachen Kopfball ins leere Tor das 1:0 für die "Knappen" (26.).

Die Luhukay-Elf hatte am Rückstand zu knabbern und konnte kaum mehr Druck entwickeln. Einzig Skjelbred fand noch den Abschluss, brachte aber nicht genügend Power hinter den Ball (32.). Dasselbe galt auf der anderen Seite für Neustädter (40.).

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Mit viel Dampf begannen die Gastgeber den zweiten Durchgang und zwangen Hildebrand schon kurz nach dem Seitenwechsel zweimal zu Glanztaten. Erst lenkte der 34-Jährige einen Cigerci-Freistoß über das Tor (51.), bei der anschließenden Ecke hatte der Schlussmann bei einem Kopfball von Ramos gerade noch die Fingerspitzen am Spielgerät (52.). Nach einer knappen Stunde schrillten bei den ohnehin schon mit Verletzungssorgen angereisten Schalkern die Alarmglocken: Torschütze Szalai musste nach einem Luftkampf inklusive Ellbogenschlag von Hosogai im Gesicht behandelt werden, konnte aber weiterspielen.

Die Hertha blieb in der zweiten Halbzeit die bessere Mannschaft, zögerte aber häufig beim Abschluss: Schulz (59.) und Ben-Hatira (61.) fackelten jeweils zu lange. Und was war eigentlich mit Schalke? Die "Knappen" zeigten sich nicht häufig vor Keeper Kraft, aber wenn, dann gefährlich. Erst drosch der 18-jährige Meyer die Kugel an die Latte (64.), ehe Szalai - im Strafraum von Lustenberger festgehalten - gegen Kraft einen Schritt zu spät kam (67.).

Während Luhukay mit den Hereinnahmen von Ronny und Allagui die Offensive stärkte, baute gegenüber Keller mit den Einwechslungen von Jones, Clemens und Santana (für Boateng, 87.) auf Zweikampfstärke und Laufbereitschaft. Dementsprechend igelte sich S04 in den Schlussminuten immer mehr hinten ein und musste bei einem Ronny-Freistoß noch ein weiteres Mal zittern (90. +3). Die endgültige Entscheidung fiel erst wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff, als Draxler nach Vorarbeit von Jones zum 2:0 einschob (90. +4).

Hertha ist am kommenden Samstag (15.30 Uhr) bei 1899 Hoffenheim zu Gast, Schalke schlägt seine Zelte am Mittwoch (20.45 Uhr) beim FC Chelsea auf. Am Samstag (15.30 Uhr) in der Bundesliga kommt Werder Bremen in die Schalker Arena.

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© Getty Images

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02.11.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hertha BSC
Aufstellung:
Kraft (4,5) - 
Pekarik (3,5) , 
Lustenberger (3)    
S. Langkamp (4)    
Hosogai (3,5)        
Cigerci (4,5)    
Ben-Hatira (3) , 
Skjelbred (4)    
N. Schulz (3,5)    
Ramos (3)

Einwechslungen:
63. Ronny für N. Schulz
73. Allagui für Skjelbred
87. Niemeyer für Hosogai

Trainer:
Luhukay
FC Schalke 04
Aufstellung:
Hildebrand (2) - 
Uchida (4) , 
Höwedes (2,5)    
Matip (3) , 
Fuchs (4) - 
Neustädter (3)        
Aogo (3,5) - 
K.-P. Boateng (4,5)    
M. Meyer (3,5)    
Draxler (2)    
Szalai (2,5)    

Einwechslungen:
78. Clemens für M. Meyer
80. J. Jones für Neustädter
87. Felipe Santana für K.-P. Boateng

Trainer:
Keller

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Szalai (26., Kopfball, Aogo)
0:2
Draxler (90. + 4, Linksschuss, J. Jones)
Gelbe Karten
Hertha:
Hosogai
(2. Gelbe Karte)
,
Cigerci
(1.)
,
S. Langkamp
(4.)
Schalke:
Neustädter
(1. Gelbe Karte)

Spieldaten

Hertha BSC       FC Schalke 04
Tore 0 : 2 Tore
 
Torschüsse 18 : 11 Torschüsse
 
gespielte Pässe 521 : 370 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 427 : 265 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 94 : 105 Fehlpässe
 
Passquote 82% : 72% Passquote
 
Ballbesitz 58% : 42% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 47% : 53% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 21 : 18 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 17 : 21 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 4 Abseits
 
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Spielinfo

Anstoß:
02.11.2013 15:30 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, Berlin
Zuschauer:
69277
Spielnote:  4
gelegentliche Highlights, viele Längen. Insgesamt ein intensives, aber über weite Strecken zähes Ringen.
Chancenverhältnis:
7:6
Eckenverhältnis:
6:4
Schiedsrichter:
Günter Perl (Pullach)   Note 4,5
sehr kleinlich und ohne klare Linie. Das Foul von Lustenberger an Szalai (67.) war elfmeterwürdig.
Spieler des Spiels:
Timo Hildebrand
Hielt in der zweiten Halbzeit den Sieg fest, klasse sein Reflex beim Kopfball von Ramos (51.).
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