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Bayern München

 - 

1. FSV Mainz 05

 

3:1 (2:0)

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Bayern München
1. FSV Mainz 05
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.









Mandzukic und Schweinsteiger treffen früh

Dank Blitzstart - FCB löst Pflichtaufgabe

Der FC Bayern fuhr gegen den 1. FSV auch im dritten Spiel der Saison einen verdienten Sieg ein. Nach noch nicht einmal einer Viertelstunde führten die Münchner bereits mit 2:0. Danach ließ es der Rekordmeister ruhiger angehen und musste auch nach einem von Dante verschuldeten Foulelfmeter trotz zahlreicher vergebener Torchancen nur wenig zittern.

Mario Mandzukic
Die frühe Führung: Mario Mandzukic schiebt zum 1:o ein.
© Getty ImagesZoomansicht

Bayern-Coach Jupp Heynckes war im Vergleich zur 6:1-Galavorstellung gegen den VfB Stuttgart zu einer Änderung gezwungen. Ribery fehlte ebenso wie Robben mit Oberschenkelproblemen und wurde durch Shaqiri ersetzt.

FSV-Trainer Thomas Tuchel stellte nach der 0:1-Heimniederlage gegen Greuther Fürth gleich dreimal um. Für Soto, Ivanschitz und Szalai starteten Pospech, Zabavnik und Risse.

Die Münchner starteten äußerst druckvoll. Noch nicht einmal 120 Sekunden waren gespielt, als Thomas Müller rechts im Strafraum ungestört flach nach links passen konnte, wo Mandzukic aus kurzer Distanz nur noch einschieben musste (2.). Und es ging fast im Minutentakt weiter Richtung Tor von Wetklo. Immer wieder ließ der 1. FSV die Bayern-Spieler auf den Außenposition ungestört kombinieren oder flanken.

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So auch in der 10. Minute: Thomas Müllers Kopfballaufsetzer nach Shaqiris Flanke landete aber neben dem Tor. Kurz darauf war es aber soweit. Badstuber wurde auf der linken Seite nicht angegriffen und flankte maßgenau auf den Kopf von Schweinsteiger, der im Strafraumzentrum ungestört ins rechte Toreck einnickte (13.). Nach dem frühen Doppelpack schaltete der Rekordmeister mehrere Gänge zurück. Doch die Mainzer konnten mit den ihnen nun gewährten Spielanteilen nichts angefangen und verloren den Ball im Aufbau immer wieder schnell an die gut postierten Münchner.

In der 37. Minute hatte Thomas Tuchel dann genug gesehen. Mit einem Doppelwechsel - Szalai und Soto kamen für Risse und Caligiuri - wollte der Coach seiner Elf neues Leben einhauchen. Doch obwohl der FCB bis zur Pause immer nachlässiger wurde, kam Mainz bis zum Pausenpfiff zu keiner einzigen nennenswerten Torchance.

Dante bringt Mainz ins Spiel

Nach dem Seitenwechsel gingen die Mainzer engagierter zu Werke als noch im ersten Abschnitt. Zum einen störten der 1. FSV die Münchner nun früher, zum anderen war die Tuchel-Elf nun auch in den Zweikämpfen engagierter und präsenter als noch in den ersten 45 Minuten. Die ersten Torchancen nach Wiederbeginn hatte dennoch der FC Bayern. Boateng köpfte aus kurzer Distanz am Tor vorbei (52.), Kroos scheiterte aus der Distanz an Wetklo (57.).

Jupp Heynckes
Haderte gerade in Hälfte zwei über viele vergebene Chancen: Jupp Heynckes.
© Getty Images

Eine Ungeschickheit von Dante brachte den 1. FSV dann heran. Der Brasilianer stieg gegen Baumgartlinger im Strafraum zu unachtsam ein und holte den Österreicher von den Beinen. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Szalai sicher (58.). Doch obwohl die Mainzer nun deutlich besser im Spiel waren als in der ersten Hälfte, war es die Heynckes-Elf, die sich dank wieder erhöhtem Druck Chance um Chance erspielte.

Mandzukic verpasste in der 66. Minute aus kurzer Distanz das 3:1, der Ball prallte vom rechten Pfosten zurück ins Spielfeld. Kurz darauf gelang dem Kroaten erneut kein Treffer, weil er die Kugel bei der Ballannahme am Fünfmeterraum nicht richtig kontrollieren konnte (67.). Kurz darauf trafen Thomas Müller und Shaqiri mit guten Schusschancen nur das Außennetz (70., 71.). Erst Kroos fast mit Schlusspfiff beseitigte dann mit einer sehenswerten Volleyabnahme einer perfekten Vorarbeit des eingewechselten Javi Martinez die letzten Zweifel (90.+2).

Noch vor dem 3:1 hatte Jupp Heynckes in der 89. Minute für ein Rekordspiel für Stürmer Pizarro gesorgt, der mit nunmehr 336 Bundesliga-Einsätzen mit den bisher alleinigen ausländischen Rekordhaltern Ze Roberto und Kobiashvili gleichzog.

Die Bayern empfangen am Mittwochabend (20.45 Uhr) den FC Valencia zum Auftakt der Champions-League-Gruppenphase, bevor es am Samstag (15.30 Uhr) zum Auswärtsspiel nach Schalke geht. Mainz trifft ebenfalls am Samstag (15.30 Uhr) zu Hause auf den FC Augsburg.

370 Bundesligaspiele
Rekordmann Pizarro
Claudio Pizarro
Feierbiest

Auch 2013/14 lief es für Pizarro rund. Deutscher Meister und DFB-Pokal-Sieger mit dem FC Bayern. Mittlerweile ist er bei Bundesliga-Spiel 370 angekommen und ist so der Ausländer mit den absolut meisten Bundesliga-Partien und auch den meisten Toren: 176!
© Getty Images

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15.09.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bayern München
Aufstellung:
Neuer (2,5) - 
Lahm (2)    
J. Boateng (2,5) , 
Dante (4,5) , 
Badstuber (3) - 
Luiz Gustavo (3)    
Schweinsteiger (2,5)    
T. Müller (1,5) , 
T. Kroos (2)    
Shaqiri (3)    
Mandzukic (2)        

Einwechslungen:
76. Javi Martinez für Shaqiri
89. Pizarro für Mandzukic

Trainer:
Heynckes
1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Wetklo (4) - 
Pospech (4,5) , 
Bungert (4)    
Noveski (5)    
Zabavnik (5) - 
Baumgartlinger (3,5) , 
Kirchhoff (3,5)    
M. Caligiuri (5)    
Risse (5)    
N. Müller (4) - 
Choupo-Moting (4)    

Einwechslungen:
37. Szalai (3)     für Risse
37. Soto (3) für M. Caligiuri
79. Ivanschitz für Choupo-Moting

Trainer:
Tuchel

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Mandzukic (2., Linksschuss, T. Müller)
2:0
Schweinsteiger (13., Kopfball, Badstuber)
2:1
Szalai (59., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Baumgartlinger)
3:1
T. Kroos (90. + 2, Linksschuss, Javi Martinez)
Gelbe Karten
Bayern:
Luiz Gustavo
(2. Gelbe Karte)
Mainz:
Kirchhoff
(2. Gelbe Karte)
,
Bungert
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
15.09.2012 15:30 Uhr
Stadion:
Allianz-Arena, München
Zuschauer:
71000 (ausverkauft)
Spielnote:  2
viele Torszenen (vor allem nach der Pause), gute Unterhaltung.
Chancenverhältnis:
13:2
Eckenverhältnis:
9:2
Schiedsrichter:
Markus Schmidt (Stuttgart)   Note 3,5
keine Linie im Strafmaß (zu harte Gelbe Karten für Kirchhoff und Luiz Gustavo; keine Gelbe Karte für Shaqiri nach Trikotzupfen), unterschied nicht immer richtig zwischen Fouls und Fallern (Shaqiri-Schwalbe, 25.).
Spieler des Spiels:
Thomas Müller
Sehr laufstark, bereitete mehrere Chancen vor. Legte das 1:0 auf und traf noch den Pfosten.
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