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1. FSV Mainz 05

 - 

Werder Bremen

 

1:1 (1:0)

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1. FSV Mainz 05
Werder Bremen
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.









Werders Kapitän erzielt seinen siebten Treffer gegen Mainz

Hunt gleicht gegen seinen Lieblingsgegner aus

Der 1. FSV Mainz 05 und Werder Bremen trennten sich am 27. Spieltag mit 1:1. Werder erwischte dabei einen Katastrophen-Start und sah sich bereits nach zwölf Sekunden in Rückstand. Die Norddeutschen zeigten sich aber nicht sonderlich geschockt, sondern spielten engagiert mit. Nach einer insgesamt schwachen ersten Hälfte ohne weitere nennenswerte Torchancen ging es in Durchgang zwei hin und her. Mainz verpasste es dabei, das 2:0 zu erzielen und wurde hierfür von Hunt bestraft.

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Der Mainzer Trainer Thomas Tuchel veränderte seine Startformation im Vergleich zum torlosen Remis in Hoffenheim auf einer Position: Soto ersetzte Parker. Im Tor stand Wetklo zum 25. Mal in der laufenden Saison: damit verlängerte sich sein Kontrakt automatisch um eine weitere Spielzeit. Bei Werder gab es nach dem 2:2 gegen Fürth drei Veränderungen. SVW-Coach Thomas Schaaf brachte Bargfrede (zum ersten Mal seit dem 9. Spieltag auf dem Rasen), Ekici und Kapitän Hunt von Beginn an. Junuzovic (Risswunde im Knie) fehlte gänzlich, Pavlovic und Schmitz mussten mit der Bank vorliebnehmen. Dort saß auch Arnautovic, der sich unter der Woche einen Trainingsstreit mit Sokratis geleistet hatte.

Adam Szalai (re.) trifft zum 1:0 für Mainz
Das ging schnell: Adam Szalai (re.) trifft nach zwölf Sekunden zum 1:0 für Mainz 05.
© getty images

Die Partie in der Mainzer Coface-Arena hatte im Grunde genommen noch gar nicht richtig begonnen, da stand es bereits 1:0 für die gastgebende Mannschaft. Werder hatte Anstoß und spielte zurück zu Lukimya. Der Innenverteidiger verlor das Spielgerät jedoch umgehend gegen Ivanschitz. Der Österreicher musste anschließend nur noch querlegen, ehe Szalai aus kurzer Distanz zum 1:0 grätschte. Der Ungar erzielte dabei nach zwölf Sekunden das drittschnellste Tor der Bundesliga-Geschichte.

Werder musste also mit der Hypothek des 0:1 in die Partie gehen, zeigte sich aber nur in der direkten Phase nach dem Gegentreffer leicht verunsichert. Ansonsten traten beide Teams durchaus offensiv auf, mit leichten Feldvorteilen für die Nullfünfer. Bremens erste Torchance resultierte aus der 15. Minute: Petersen prüfte Wetklo per Kopf - der Mainzer Schlussmann packte sicher zu.

Wetklo legt sich fast ein Ei ins Nest

Danach sank das Niveau auf beiden Seiten etwas, auch weil die Defensivreihen hüben wie drüben nur wenig zuließen und kompakt standen. Da auch aus Standardsituationen heraus kaum einmal Gefahr entstand, waren Torchancen Mitte der ersten Hälfte Mangelware. Bargfrede schoss aus über 25 Metern über den Querbalken (31.). Von der Tuchel-Elf war nach vorne auch kaum mehr etwas zu sehen. Dazu hatte sie Glück, dass sich Wetklo nach einem Ekici-Freistoß den Ball nicht selbst ins Tor lenkte (42.). Kurz darauf beendete Schiedsrichter Manuel Gräfe eine höhepunktarme erste Hälfte.

Das änderte sich zu Beginn von Durchgang zwei. Zwar kamen beide Klubs unverändert aus den Kabinen, aber urplötzlich war richtig Feuer im Spiel. Ekici (46.) und de Bruyne (49.) feuerten erste gute Distanzschüsse auf das Mainzer Tor ab, ehe der FSV seinerseits das 2:0 nur knapp verpasste. Nach tollem Zuspiel von Müller scheiterten Ivanschitz und Zimling am glänzend reagierenden Mielitz bzw. dem Pfosten (51). Und auch Werder hatte Momente später Alu-Pech: Petersen donnerte den Ball an den Außenpfosten (53).

Müller verpasst das 2:0 - Hunt ist zur Stelle

Kurz darauf wurde auf beiden Seiten gewechselt. Bei Mainz kam der defensive Kirchhoff für Zimling, SVW-Coach Schaaf schickte dagegen den offensiven Arnautovic (für Bargfrede) ins Rennen. Es war nun ein offener Schlagabtausch und die Rheinhessen verpassten es erneut, auf 2:0 aufzustocken. Nach einem haarsträubenden Fehlpass von Ignjovski scheiterte Müller an Mielitz und Lukimya, die Werder damit im Spiel hielten (67). Die Norddeutschen bestraften das schlampige Umgehen der Mainzer mit ihren Torchancen und erzielten den Ausgleich: Joker Arnautovic legte quer für Hunt und Werders Kapitän, der bereits im Hinspiel beide Treffer erzielt hatte, markierte den Ausgleich für die Grün-Weißen (69.).

Das Spiel stand nun auf des Messers Schneide. Es entstanden auf beiden Seiten Räume, die die Angriffsabteilungen in Chancen ummünzten. Lukimya klärte in höchster Not gegen Müller (72), der eingewechselte Malli scheiterte am glänzenden Mielitz (74.), und Hunt verzog nur um wenige Zentimeter (84.).

Erst in den Schlussminuten scheuten beide Mannschaften dann das Risiko und gaben sich mit dem Punktgewinn zufrieden. Werder hatte noch eine letzte Konterchance, aber Arnautovic schlenzte daneben (90.+3).

Mainz muss am kommenden Sonntag (15.30 Uhr) in Nürnberg ran, Werder empfängt schon am Samstag (15.30 Uhr) Schalke.

30.03.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Wetklo (4) - 
Bell (3,5) , 
Svensson (3,5) , 
Noveski (3,5)    
Pospech (3,5)    
Soto (3) - 
N. Müller (4)    
Zimling (4)        
Ivanschitz (4)    
Szalai (3)    

Einwechslungen:
62. Kirchhoff für Zimling
73. Malli für Ivanschitz
85. S. Parker     für N. Müller

Trainer:
Tuchel
Werder Bremen
Aufstellung:
Mielitz (1,5) - 
Gebre Selassie (3,5) , 
Lukimya (5) , 
Sokratis (2,5) , 
Ignjovski (3,5) - 
Bargfrede (4,5)    
Trybull (3)    
Ekici (3,5) , 
Hunt (3,5)        
de Bruyne (4,5)    

Einwechslungen:
62. Arnautovic für Bargfrede

Trainer:
Schaaf

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Szalai (1., Rechtsschuss, Ivanschitz)
1:1
Hunt (69., Linksschuss, Arnautovic)
Gelbe Karten
Mainz:
Zimling
(2. Gelbe Karte)
,
Pospech
(2.)
,
S. Parker
(1.)
Bremen:
de Bruyne
(4. Gelbe Karte)
,
Trybull
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
30.03.2013 15:30 Uhr
Stadion:
Coface-Arena, Mainz
Zuschauer:
33374
Spielnote:  3,5
einem Blitztor folgten 44 Minuten Langeweile. Die zweite Hälfte bot dann hohen Unterhaltungswert.
Chancenverhältnis:
5:6
Eckenverhältnis:
4:9
Schiedsrichter:
Manuel Gräfe (Berlin)   Note 2
konsequent in seiner Linie. Ließ die Partie laufen, wo immer es möglich war. Eine überzeugende Leistung.
Spieler des Spiels:
Sebastian Mielitz
Hielt Bremen mit einer Serie von Glanzparaden im Spiel.
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