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1. FC Köln

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FC Schalke 04

 
1. FC Köln

2:1 (1:0)

FC Schalke 04
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1. FC Köln
FC Schalke 04
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.









Kein Sommerfußball in Müngersdorf

Jajalo sorgt aus der Distanz für den Sieg

Sowohl Köln als auch Schalke gingen engagiert in die Partie und zeigten nicht den befürchteten Sommerfußball. Während das Heimteam mit dem dritten Sieg in Folge für Volker Finke die Saison zu einem versöhnlichen Abschluss brachte, müssen die Schalker diese Spielzeit schnell abhaken. Alleine vier Niederlagen in Folge bilden den unrühmlichen Abschluss. Mit einem Sieg im Pokal-Endspiel am kommenden Samstag können die Königsblauen diese Spielzeit aber noch retten.

Jubel über Kölns versöhnlichen Saisonabschluss: Die Torschützen Novakovic und Jajalo.
Jubel über Kölns versöhnlichen Saisonabschluss: Die Torschützen Novakovic und Jajalo.
© picture-allianceZoomansicht

Volker Finke änderte im Vergleich zum 2:0 in Frankfurt nichts an der Startformation des 1. FC Köln. Es begannen die gleichen elf Spieler. Dagegen nahm Schalke-Coach Ralf Rangnick zwei Wechsel nach der 1:3-Pleite gegen Mainz 05 in der Vorwoche vor. Für den erkrankten Farfan (Zahn-OP) begann Baumjohann und Kluge verdrängte Matip auf die Bank.

Von Beginn an setzten die Gastgeber Neuer und seine Vorderleute unter Druck. Schalke schien den Anpfiff verschlafen zu haben, zog sich zurück und vertraute auf seinen Torwart. Bei Versuchen von Novakovic (5.) und Petit (9.) wurde Neuer aber nicht sonderlich gefordert.

Dem Kölner Mohamad war es vorbehalten, die erste Schalker Tormöglichkeit einzuleiten. Ein indiskutabler Querpass des Verteidigers im eigenen Strafraum wurde von Raul aufgenommen. Dieser war aber so überrascht, dass er den Ball hoch über das Kölner Tor zimmerte (11.).

Die Schalker waren jetzt im Spiel angekommen und standen auch in der Defensive sicherer. Die Gastgeber kamen nicht mehr bis zum Strafraum von Neuer durch, so dass gefährliche Szenen Mangelware blieben.

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Dennoch gelang den Finke-Schützlingen die Führung in der 25. Minute. Petit führte auf der rechten Seite einen Freistoß schnell aus und schickte Brecko los. Dieser flankte vor das Tor von Neuer, wo Höwedes, von allen guten Geistern verlassen, den Kopf wegzog und damit Novakovic völlig frei stehen ließ. Der nahm die Einladung an und drückte den Ball aus kurzer Distanz über die Linie.

Eine Minute später versuchte es Raul mit der direkten Antwort. Der Schuss des Spaniers zischte aber rechts an Rensings Tor vorbei.

Auch danach bewegte sich bei Schalke wenig im Spiel nach vorne. In der 34. Minute hatte deshalb Coach Rangnick genug gesehen. Edu und Baumjohann mussten den Platz verlassen und wurden durch Huntelaar und Draxler ersetzt. Diese Maßnahme führte vor der Pause zu zwei guten Chancen für die Königsblauen. Jurado scheiterte aber in der 36. Minute am eigenen Unvermögen, als er den Ball nicht richtig traf und in der 43. Minute mit Pech, als er einen Schuss an den Pfosten setzte.

Wer zu Beginn der zweiten Halbzeit den großen Sturmlauf der Schalker erwartet hatte, sah sich getäuscht. Zunächst plätscherte die Partie vor sich hin, da beide Seiten das Risiko im Spiel nach vorne scheuten.

Erst ein Freistoß von Huntelaar, der in den Armen von Rensing landete war die erste Torszene, bereits in der 56. Minute.

Doch die Heimelf sorgte für den nächsten Paukenschlag. Jajalo fasste sich in der 60. Minute ein Herz und zog aus gut 20 Metern ab. Genau über Neuers Kopf schlug der Ball unter der Latte des Schalker Tores zum 2:0 ein.

Die Kölner schienen mit dem Vorsprung zufrieden und zogen sich zurück, was die Gäste in der Offensive nutzen wollten. Dabei war aber das Glück nicht auf der Seite der Rangnick-Elf. Zunächst scheiterte Huntelaar am Pfosten und Jurado bei der Nachschusschance an Brecko (71.), dann beförderte der eingewechselte Danilo Avelar einen Kopfball an die Latte (76.) und Raul scheiterte am glänzend reagierenden Rensing (79.).

Das Heimteam versuchte in der Schlussphase nur noch den Sieg über die Zeit zu spielen, doch die Schalker taten dem FC nicht den Gefallen, zu resignieren. In der 86. Minute kam der nimmermüde Raul an eine Uchida-Flanke mit dem Kopf heran und versenkte die Kugel zum Anschlusstreffer im Kölner Kasten.

Selbst in der Nachspielzeit wollten beide Teams nichts von Sommerfußball wissen. Sowohl der 1. FC Köln, als auch Schalke 04 hatten bis zum Schlusspfiff noch Tormöglichkeiten, die aber allesamt ausgelassen wurden.

Für den 1. FC Köln nahm die Saison mit dem letztendlich zehnten Tabellenplatz ein versöhnliches Ende. Schalke 04 kann die Spielzeit am nächsten Wochenende im Pokal-Finale gegen den MSV Duisburg abrunden.

14.05.11
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Köln
Aufstellung:
Rensing (2) - 
Brecko (2,5) , 
Geromel (2,5)    
Mohamad (4) , 
Eichner (3)    
Petit (4)    
Pezzoni (4) - 
Chihi (4) , 
Podolski (3,5)    
Jajalo (2,5)    
Novakovic (3)        

Einwechslungen:
65. Makino für Eichner
75. McKenna     für Petit
79. W. Sanou für Novakovic

Trainer:
Finke
FC Schalke 04
Aufstellung:
Neuer (4)    
Uchida (3) , 
Höwedes (5) , 
Metzelder (4) , 
Escudero (4)    
K. Papadopoulos (4,5)    
Kluge (3,5) - 
Baumjohann (5)    
Raul (2,5)    
Jurado (4,5) - 
Edu (4,5)    

Einwechslungen:
34. Draxler (4) für Baumjohann
34. Huntelaar (4,5) für Edu
66. Danilo Avelar für Escudero

Trainer:
Rangnick

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Novakovic (25., Linksschuss, Brecko)
2:0
Jajalo (60., Rechtsschuss)
2:1
Raul (87., Kopfball, Uchida)
Gelbe Karten
Köln:
Geromel
(8. Gelbe Karte)
,
McKenna
(1.)
Schalke:
K. Papadopoulos
(5. Gelbe Karte, gesperrt)

Spielinfo

Anstoß:
14.05.2011 15:30 Uhr
Stadion:
Rhein-Energie-Stadion, Köln
Zuschauer:
50000 (ausverkauft)
Spielnote:  3,5
in Sachen Tempo und spielerischem Niveau eher mäßig, aber aufgrund der Torraumszenen durchaus mit einem gewissen Unterhaltunsgwert.
Chancenverhältnis:
5:9
Eckenverhältnis:
4:10
Schiedsrichter:
Markus Schmidt (Stuttgart)   Note 4,5
angenehm unauffällige Spielleitung, hätte aber Metzelders Foul an Novakovic mit Strafstoß (55.) ahnden müssen.
Spieler des Spiels:
Michael Rensing
Zuverlässiger Rückhalt, glänzend seine Rettungstat gegen den Drehschuss von Raul (78.).
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