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1. FC Nürnberg

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1. FSV Mainz 05

 

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1. FC Nürnberg
1. FSV Mainz 05
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.













Wetklo in der Nachspielzeit im Glück

Mainz holt den angepeilten Punkt

In einer schwachen Partie ergatterte Mainz einen verdienten Punkt in Nürnberg und wehrte den Angriff des Kontrahenten auf Europa-League-Rang fünf ab. Im von Taktik geprägten Duell entwickelte der Club gegen kompakt verteidigende Rheinhessen zu wenig Torgefahr, Höhepunkte und zwingende Torchancen hatten über die gesamte Spieldauer Seltenheitswert.

Jens Hegeler (FCN) gegen Malik Fathi und Christian Fuchs
Auf verlorenem Posten steht hier Jens Hegeler (FCN) gegen Malik Fathi und Christian Fuchs.
© picture-allianceZoomansicht

Nürnbergs Coach Dieter Hecking nahm im Vergleich zum 2:0 gegen Kaiserslautern eine Änderung vor und brachte Wolf nach abgesessener Gelbsperre für Nilsson.

Der Mainzer Trainer Thomas Tuchel tauschte nach dem glücklichen 1:0 gegen Borussia Mönchengladbach dreimal Personal aus: Für Kirchhoff, Risse und Holtby durften Svensson und Noveski nach abgelaufenen Sperren sowie Fathi ran.

In der Anfangsphase kam kaum Spielfluss auf. Beide Teams gingen konsequent in die Zweikämpfe, was viele Freistoßpfiffe zur Folge hatte. Deutlich zu spüren die Nervosität der Akteure wie auch der Respekt vor dem Gegner.

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Die Kontrahenten verstanden es prima, die Räume zu verdichten. Öffnende Pässe wie von Cohen zu Eigler, nach dessen Zuspiel Ekicis Schuss von Svensson abgeblockt wurde, hatten zunächst Seltenheitswert (14.).

Nürnberg hatte mehr Ballbesitz, erarbeitete ein Übergewicht, ohne aus dem Spiel heraus eine Torchance zu kreieren. Den ersten echten Aufreger lieferte Ekici, nach dessen direktem Freistoß das Leder an den Außenpfosten prallte (20.).

Mainz presste früh, lauerte auf Fehler der Franken im Aufbauspiel, um sodann schnell umzuschalten. Soto knöpfte Ekici die Kugel ab, Schürrle platzierte seinen Distanzschuss aber genau auf Schäfer (25.). Gefährlicher war's bei der ersten flüssigen Kombination der Rheinhessen, als Fuchs aus halblinker Strafraumposition verzog (29.).

Der Club mühte sich, Ballpassagen über mehrere Stationen hatten aber Seltenheitswert, auch ließen es die Hecking-Schützlinge an Tempo und Lauffreude fehlen. Es gelang trotz der jüngsten Erfolge nicht, die Nervosität abzustreifen. Die Folge war die bis dorthin beste Möglichkeit des Spiels, als Soto nach Wollscheids Ballverlust im Mittelfeld nach blitzschnellem Umschalten nur um Zentimeter verzog (35.).

Nach zehn Minuten kompletter Auszeit sorgte eine Freistoßflanke Ekicis in den Fünfmeterraum noch einmal für Aufregung, Wollscheid aber verpasste knapp (45.).

Mit Gündogan für Hegeler starteten die Franken in Durchgang zwei. Der erlebte bis auf einen Fuchs-Einwurf, den Allagui aus spitzem Winkel ans Außennetz verlängerte (52.), lange Zeit nur Leerlauf. Hecking versuchte, von außen erneut Einfluss zu nehmen und erhöhte das Risiko mit der Einwechslung von Mak für Cohen (60.).

Doch die Rheinhessen arbeiteten weiter gut gegen den Ball, der Club fand kein Mittel gegen das Abwehrbollwerk der Gäste. Kombinationen blieben Fehlanzeige, weite Pässe in die Spitze, wo Schieber auf verlorenem Posten stand, die Regel.

Der FSV, nun mit Risse für den angeschlagenen Fuchs, lauerte auf seine Chance - und plötzlich war sie da: Bungert eroberte den Ball, den Schürrle in den Strafraum trieb. Der Nationalspieler tanzte Wollscheid und Simons aus, schlenzte dann aber aus acht Metern links am Tor vorbei (70.).

Auch in der Schlussphase passierte nicht mehr viel. Nürnbergs Kapitän Wolf verhinderte eine klare Torchance der Tuchel-Elf, als er Schürrles Antritt rechtzeitig vor dem Strafraum "ausbremste" und dafür die elfte Gelbe Karte sah. Ivanschitz jagte den Freistoß über den Balken (85.).

Aufregung dann noch einmal in der Nachspielzeit: Nach Fehler von Noveski eilte Mak auf den Sechzehnmeterraum zu, Wetklo nahm vor der Strafraumgrenze die Hand zu Hilfe. Statt der möglichen Roten Karte für den Keeper zückte Gräfe allerdings Gelb für Mak wegen Reklamierens (90.+2) und pfiff wenig später ab.

Nürnberg reist am kommenden Samstag zu Borussia Dortmund (15.30 Uhr), zeitgleich empfängt Mainz die Frankfurter Eintracht.

24.04.11
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
R. Schäfer (3) - 
Chandler (3,5) , 
Wollscheid (2,5) , 
Wolf (4)        
Pinola (4)        
Simons (3) - 
Cohen (3,5)    
Ekici (4) - 
Hegeler (4,5)    
Eigler (5)    

Einwechslungen:
46. Gündogan (5)     für Hegeler
60. Mak (5)     für Cohen
76. Plattenhardt für Pinola

Trainer:
Hecking
1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Wetklo (3) - 
Bungert (3,5) , 
Svensson (3) , 
Noveski (4)    
Fathi (3) - 
M. Caligiuri (4)        
Polanski (3,5)    
Soto (3)    
Fuchs (3,5)    
Allagui (5)    
Schürrle (2,5)

Einwechslungen:
65. Risse für Fuchs
79. Sliskovic für Allagui
84. Ivanschitz für M. Caligiuri

Trainer:
Tuchel

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Nürnberg:
Gündogan
(2. Gelbe Karte)
,
Pinola
(7.)
,
Wolf
(11.)
,
Eigler
(2.)
,
Mak
(1.)
Mainz:
Soto
(3. Gelbe Karte)
,
M. Caligiuri
(2.)
,
Polanski
(9.)

Spielinfo

Anstoß:
24.04.2011 17:30 Uhr
Stadion:
Easy-Credit-Stadion, Nürnberg
Zuschauer:
48548 (ausverkauft)
Spielnote:  4,5
die Partie erstickte in taktischen Zwängen. Der guten Defensivarbeit beider Teams fielen Spielwitz und Technik zum Opfer.
Chancenverhältnis:
2:3
Eckenverhältnis:
5:1
Schiedsrichter:
Manuel Gräfe (Berlin)   Note 5
lange souverän in seinen Entscheidungen. Gegen Ende inkonsequent in der Beurteilung von Handspielen, hätte Wolf für dessen rüdes Foul an Schürrle Rot statt Gelb zeigen müssen (83.). Dass Wetklos Eingreifen mit der Hand (90./+1) außerhalb des Strafraums war, konnten erst die Fernsehbilder belegen.
Spieler des Spiels:
André Schürrle
Mit Abstand gefährlichster Akteur, auch wenn er die von ihm selbst toll herausgespielte beste Chance der Partie (69.) vergab.
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