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1. FC Nürnberg

 - 

1. FSV Mainz 05

 

2:0 (2:0)

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1. FC Nürnberg
1. FSV Mainz 05
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.








FCN trifft viermal Aluminium - 3. Rote Karte für die Rheinhessen

Ivanschitz fliegt - Choupo-Moting trifft sehenswert

In einer nur im ersten Durchgang äußerst unterhaltsamen Partie sicherte sich Nürnberg verdient im Abstiegskampf immens wichtige drei Zähler gegen ganz früh dezimierte Mainzer. Der Club münzte seine zahlenmäßige Überlegenheit im Aufsteigerduell schon vor der Pause in einen Zwei-Tore-Vorsprung um und verwaltete diesen gegen die harmlosen Rheinhessen souverän.

Choupo-Moting stoppt den Ball vor Svensson
Sekunden vor dem 1:0: Eric-Maxim Choupo-Moting stoppt den Ball mit der Brust - Bo Svensson staunt.
© picture-allianceZoomansicht

Gegenüber dem 2:4 bei Werder Bremen baute Club-Trainer Dieter Hecking seine Elf auf zwei Positionen um: Risse und Bunjaku kamen für Judt und Nordveidt zum Einsatz. Diekmeier rückte aus dem rechten Mittelfeld wieder auf die Rechtsverteidigerposition zurück.

Gäste-Coach Thomas Tuchel tauschte nach dem 0:2 gegen Wolfsburg einmal Personal und schickte Polanski an Stelle von Hyka auf den Rasen.

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Turbulenter kann eine Anfangsphase kaum verlaufen: Zunächst fing sich der Club wie in Bremen nach wenigen Sekunden fast das 0:1 nach einer Ecke ein, doch Schäfer parierte Noveskis Kopfball aus fünf Metern. Auf der anderen Seite scheiterte Ottl nach Risse-Ecke am Pfosten (2.), ehe Ivanschitz seinem Team frühzeitig einen Bärendienst erwies: FCN-Schlussmann Schäfer fing den Ball bei einem Angriff der 05er ab, der nachsetzende Ivanschitz kam nicht mehr ran, trat aber gegen Pinola nach. Zwar traf der Mainzer den Club-Verteidiger nicht, doch auch der Versuch ist strafbar. Referee Weiner zückte so folgerichtig "Rot" für den Österreicher (4.). Wie schon bei den Platzverweisen für Heller gegen Bremen und Bancé in Köln befanden sich die Rheinhessen schon früh in Unterzahl.

Der Aufregung nicht genug, nagelte Gündogan den Ball aus 22 Metern ans Lattenkreuz (8.). Nürnberg drückte und krönte eine prickelnde Anfangsphase mit der Führung: Choupo-Moting erkämpfte sich rechts den Ball und spielte zu Risse. Der Blondschopf legte klug zurück auf Frantz, der aus 14 Metern flach ins linke Eck einschoss (14.).

In der Folge behielt die Hecking-Elf ein optisches Übergewicht, es fehlten aber die klaren Aktionen, da die Franken oft zu hektisch und unpräzise agierten. Mainz versteckte sich keineswegs und suchte auch in Unterzahl seine Chance - Szalai prüfte Schäfer (22.). Durch ihre mutige Spielweise ermöglichten die Tuchel-Schützlinge den Gastgebern einige Konter, Bunjaku war frei vor dem leeren Tor zu überrascht, als der Mainzer Keeper Müller den Ball nach Risses Hereingabe verpasst hatte (29.).

Die Aktionen Nürnbergs gewannen nun an Struktur, nahezu jeder Angriff brachte Gefahr. Choupo-Moting blieb es vorbehalten, den verdienten zweiten Treffer zu markieren: Nach einer abgewehrten Ecke nutzte Risse die zweite Chance zur erneuten Flanke in die Mitte. Die HSV-Leihgabe stoppte den Ball am Fünfmeterraum gekonnt mit der Brust und netzte im Fallen über Müller hinweg zum 2:0 ein (40.).

Gündogan traf nur die Latte (43.), Bunjaku vergab frei vor Müller die letzte klare Möglichkeit eines prickelnden ersten Durchgangs (45.), nach dem die Hausherren höher hätten führen können.

Mit Zabavnik für Heller begann der FSV Durchgang Nummer zwei. Der Slowake führte sich gleich bei seiner ersten Aktion mit einer Gelben Karte ein (47.).

Die Anfangsphase nach der Pause war nicht zu vergleichen mit der zu Beginn der Partie. Zwar kontrollierte der FCN das Spiel, legte seine Angriffe aber zu sehr durchs Zentrum an. Dass dies auch fast zum Erfolg führen kann, zeigte Risse, dessen kerniger Distanzschuss einmal mehr an die Latte sprang (58.).

Für Torschütze Frantz war die Partie dann mit einer Oberschenkel-Blessur vorbei - Mintal kam (63.). Das Niveau nahm immer mehr ab, nennenswerte Szenen hatten Seltenheitswert. Nürnberg verwaltete seinen Vorsprung, Mainz war nur selten in der Lage, Offensivakzente zu setzen, Sotos allerdings gefährlicher Flachschuss aus 20 Metern sollte da eine Ausnahme blieben (73.).

Die Franken wussten ihre Freiräume, die zwar nach der Pause durch taktisch besseres Verhalten der Gäste geringer waren, in der Schlussphase in eine letzte Torchance durch Mintal umzusetzen, Müller aber blieb Sieger (87.). Am Ende aber waren angesichts der Ergebnisse der direkten Konkurrenten vor allem die drei Punkte für den FCN wichtig.

Die Nürnberger haben am kommenden Sonntag erneut Heimrecht und erwarten den VfL Wolfsburg, Mainz spielt bereits am Samstag am Bruchweg gegen Dortmund.

03.04.10
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
R. Schäfer (3) - 
Diekmeier (3) , 
Wolf (3)        
Maroh (3) , 
Pinola (2,5) - 
Ottl (2) , 
Gündogan (2)    
Risse (1,5)    
Frantz (2)        
Bunjaku (4) - 
Choupo-Moting (2,5)    

Einwechslungen:
63. Mintal für Frantz
85. Judt für Risse
90. Nordtveit für Gündogan

Trainer:
Hecking
1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
H. Müller (4) - 
F. Heller (5)        
Svensson (6)    
Noveski (5) , 
Fathi (6) - 
Karhan (5) - 
Polanski (5)    
Soto (4,5) - 
Schürrle (4,5)    
Ivanschitz (6)    
Szalai (4,5)    

Einwechslungen:
37. Amri (4,5) für Polanski
46. Zabavnik (4)     für F. Heller
84. Borja für Szalai

Trainer:
Tuchel

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Frantz (14., Rechtsschuss, Risse)
2:0
Choupo-Moting (40., Rechtsschuss, Risse)
Rote Karten
Nürnberg:
-
Mainz:
Ivanschitz
(4., Tätlichkeit, Pinola)

Gelbe Karten
Nürnberg:
Wolf
(6. Gelbe Karte)
Mainz:
F. Heller
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Zabavnik
(1.)
,
Schürrle
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
03.04.2010 15:30 Uhr
Stadion:
Easy-Credit-Stadion, Nürnberg
Zuschauer:
41222
Spielnote:  3
in der ersten Hälfte feuerte der Club ein Offensivfeuerwerk ab, in der zweiten verwaltete er den Vorsprung nur noch.
Chancenverhältnis:
9:2
Eckenverhältnis:
6:2
Schiedsrichter:
Michael Weiner (Giesen)   Note 3
die Rote Karte gegen Ivanschitz war vertretbar, da auch der Versuch einer Tätlichkeit als solche zu ahnden ist. Hätte Svensson nach Foul am durchgebrochenen Bunjaku aber mindestens Gelb zeigen müssen (45.).
Spieler des Spiels:
Marcel Risse
Quirlig, schnell und zielstrebig - bereitete beide Tore vor, hatte Pech mit einem Lattenknaller. Oder kurz: Der Albtraum des Mainzer Fathi.
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