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VfL Wolfsburg

 - 

1. FSV Mainz 05

 

3:3 (2:2)

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VfL Wolfsburg
1. FSV Mainz 05
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.












Martins mit Doppelpack, Ivanschitz mit zwei Scorerpunkten

Mainz erkämpft sich Punktgewinn

Dank einer einmal mehr guten Chancenverwertung ertrotzt Mainz einen Punkt in Wolfsburg. Der VfL dominierte anfangs die Partie und ging durch zwei Martins-Treffer in Führung, doch die 05er kämpften sich zurück ins Spiel. Kapitän Hoogland sorgte fünf Minuten vor dem Ende für das nicht unverdiente 3:3.

Benaglio, Amri
Der Wolfsburger Keeper erstmals geschlagen: Torschütze Amri dreht jubeln ab, Benaglio kann dem Ball nur nachschauen.
© picture-allianceZoomansicht

Nach dem 0:0 bei Hertha BSC Berlin stellte Trainer Armin Veh auf einer Position um. Rechts in der Mittelfeldraute gab der Däne Kahlenberg sein Bundesligadebüt. Dejagah rutschte aus der Startelf. Beim 1. FSV Mainz 05 sah Coach Thomas Tuchel keine Veranlassung, die Erfolgself vom 3:0-Heimsieg gegen den SC Freiburg zu verändern.

Wolfsburg begann druckvoll. Schon in der ersten Spielminute kam Misimovic, schön freigespielt von Riether, im Strafraum zum Abschluss, doch Müller rettete gekonnt. Die frühe Führung der stark aufspielenden "Wölfe" war daher nicht unverdient. Misimovic bediente Martins mit einer gefühlvollen Flanke mustergültig, der Nigerianer köpfte unbedrängt ein (7.).

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Nach etwas mehr als zehn Minuten kam Mainz erstmals gefährlich vor das VfL-Gehäuse. Einen Schuss von Ivanschitz vom Strafraumrand entschärfte Madlung vor der Torlinie per Kopf (12.). Zwei Minuten später traf Hoogland zwar ins Netz, doch der Treffer zählte wegen der Abseitsstellung der Mainzer Kapitäns nicht (14.).

Dann aber wieder Wolfsburg: Erst konnte Müller einen Kopfball von Martins noch parieren (17.), dann zielte Schäfer vom Strafraumrand knapp vorbei (18.). Doch zwei Minuten später war es soweit. Dzeko schickte wunderbar Martins steil, der gegen Müller im Stile eines Torjägers vollendete (20.). Fünf Minuten später hätte der Nigerianer sogar seinen Hattrick perfekt machen können, legte sich jedoch den Ball frei vor Müller etwas zu weit vor.

Doch die Mainzer gaben sich nicht auf und sorgten so für eine sehr ansehnliche Bundesliga-Partie. Mit sehenswerten Toren, wie dem Anschlusstreffer der 05er: Ivanschitz flankte zu Amri in den Strafraum, der sich den Ball per Kopf vorlegte und gekonnt einschoss (35.). Die Wolfsburger präsentierten sich nun in der Defensive anfällig. Nur Sekunden nach seinem Treffer kam Amri erneut im Strafraum zum Schuss, doch Benaglio konnte halten (36.).

Nachdem Ivanschitz Wolfsburgs Keeper bereits vor dem Anschlusstor der Mainzer per Freistoß zu einer Glanzparade gezwungen hatte (29.), machte es der Österreicher wenige Minuten vor der Pause besser. Wunderbar zirkelte der Mainzer Top-Scorer den Ball aus halbrechter Position rechts oben ins Tor (41.). Und sorgte damit für den Ausgleich zur Halbzeit einer sehr unterhaltsamen Partie.

Nach Wiederbeginn zeigte sich die Begegnung als nicht mehr ganz so attraktiv wie noch vor der Pause. Wolfsburgs Spielfluss wurde von den Mainzern deutlich mehr gestört als in der Anfangsphase des Spiels. Gleichzeitig konnten sich die 05er mehr Offensivaktionen herausspielen. So verfehlte Ivanschitz mit seinem Zuspiel den eingewechselten Schürrle am rechten Pfosten nur knapp (55.).

Nach den Anlaufschwierigkeiten im zweiten Durchgang kam Wolfsburg dann wieder besser ins Spiel. Kahlenberg verpasste das 3:2 aus kurzer Distanz zwar noch (59.), doch Misimovic sorgte wenig später für die erneute VfL-Führung. Nach Flanke von links von Schäfer und Kopfball-Ablage von Riether schoss der Bosnier aus zentraler Position ein, Müller konnte nur noch abfälschen (65.).

Doch die Mainzer gaben sich wieder nicht geschlagen. Zunächst hatten die Niedersachsen noch Glück, dass das Schiedsrichtergespann einem Treffer von Schürrle die Anerkennung wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung verweigerte (79.). Dann aber traf Hoogland nach Vorlage von Bancé von der rechten Seite gegen den Lauf von Bengalio zum erneuten Ausgleich (85.).

Wolfsburg spielt am Dienstag in der Champions League bei Besiktas Istanbul und am Samstag danach in der Bundesliga in Hoffenheim. Mainz empfängt am Samstag zu Hause Nürnberg.

31.10.09
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Benaglio (3) - 
Riether (5) , 
Madlung (3)    
M. Schäfer (3,5)    
Josué (4)    
Kahlenberg (4)    
Gentner (4,5)    
Misimovic (3)    
Dzeko (3,5) , 
Martins (2,5)            

Einwechslungen:
65. Dejagah für Kahlenberg
82. Hasebe für Martins
90. + 1 Esswein für Gentner

Trainer:
Veh
1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
H. Müller (3) - 
F. Heller (4)    
Bungert (5) , 
Noveski (4,5) , 
Löw (4)    
Hoogland (2,5)        
Karhan (3) , 
Soto (4)    
Ivanschitz (2)        
Bancé (4) , 
Amri (3)        

Einwechslungen:
46. Schürrle (3,5) für Löw
46. Svensson (3)     für Soto
90. + 1 van der Heyden für Amri

Trainer:
Tuchel

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Martins (7., Kopfball, Misimovic)
2:0
Martins (20., Linksschuss, Dzeko)
2:1
Amri (35., Rechtsschuss, Ivanschitz)
2:2
Ivanschitz (41., direkter Freistoß, Linksschuss)
3:2
Misimovic (64., Rechtsschuss, Riether)
3:3
Hoogland (85., Linksschuss, Bancé)
Gelbe Karten
Wolfsburg:
Madlung
(1. Gelbe Karte)
,
M. Schäfer
(1.)
Mainz:
F. Heller
(2. Gelbe Karte)
,
Ivanschitz
(2.)
,
Svensson
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
31.10.2009 15:30 Uhr
Stadion:
Volkswagen-Arena, Wolfsburg
Zuschauer:
28309
Spielnote:  2,5
ein unterhaltsames und bis zum Ende offenes Spiel, jedoch nicht hochklassig.
Chancenverhältnis:
7:5
Eckenverhältnis:
13:5
Schiedsrichter:
Marco Fritz (Korb)   Note 4
insgesamt ordentliche Leistung. Erkannte die Abseitsstellung Hooglands vor seinem Treffer im ersten Durchgang (13.) richtig, lag jedoch daneben, als er bei Amri, der einen Treffer Schürrles vorbereitete, auf Abseits entschied (78.). Beim Duell zwischen Bungert und Schäfer (90.) keinen Elfmeter zu geben war vertretbar, die Gelbe Karte für den Wolfsburger trotz aller Theatralik des Spielers aber zu hart, da ein leichter Körperkontakt vorgelegen hatte.
Spieler des Spiels:
Andreas Ivanschitz
Legte das 1:2 auf, traf per Traumfreistoß zum 2:2. Der Österreicher führte Mainz nach frühem Rückstand zurück ins Spiel.
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