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Hansa Rostock

Hansa Rostock

1
:
1

Halbzeitstand
0:0
Arminia Bielefeld

Arminia Bielefeld


HANSA ROSTOCK
ARMINIA BIELEFELD
15.
30.
45.



60.
75.
90.










Der Kampf gegen Sturmtief Emma endet unentschieden

Stürmisches Remis in Rostock

Bei schwierigen äußeren Bedingungen hatten beide Teams große Probleme, gegen die Winde von Sturmtief Emma anzukämpfen. So entwickelte sich ein Spiel auf niedrigem Niveau. Die Offensivaktionen waren meist ungenau, so dass große Torszenen Mangelware blieben.

Ein Highlight in Rostock: Wächter hält einen Elfmeter von Wichniarek
Ein Highlight in Rostock: Wächter hält einen Elfmeter von Wichniarek
© dpaZoomansicht

Rostocks Trainer Frank Pagelsdorf stellte seine Startelf gegenüber der 0:1-Niederlage in Dortmund am vergangenen Wochenende auf drei Positionen um. Der zuletzt Gelb-gesperrte Langen kam für Lukimya ins Team, Bartels und Agali ersetzten Yelen und Shapourzadeh. Gleich vier Neue Spieler brachte Michael Frontzeck auf Seiten der Arminia im Vergleich zu der 0:2-Pleite gegen Duisburg. Rau, Tesche, Marx und Eigler übernahmen den Platz in der Startformation von Schuler, Gabriel, Kamper und Böhme.

Im Gegensatz zum stürmischen Wetter in Rostock zeigten beide Teams zu Beginn der Partie im Angriff nur ein laues Lüftchen. Einzig ein Distanzschuss von Bülow aus der 3. Minute bleibt erwähnenswert.

Langsam tasteten sich beide Teams weiter ins Spiel, als in der 17. Minute Marx mit dem Ball am Fuß in den Rostocker Strafraum eindrang. Stein hakte sich mit dem linken Arm bei dem Bielefelder ein und brachte ihn zu Fall. Schiedsrichter Sippel entschied sofort auf Elfmeter. Zur Ausführung trat Wichniarek an und wählte die arrogante Variante. Er rollte den Ball in die Mitte des Tores. Wächter fiel auf den Verlade-Trick aber nicht herein und hielt den Strafstoß (18.).

Nach diesem Aufreger konzentrierten sich beide Teams noch mehr auf die Defensive, so dass Torchancen nur noch nach Standardsituationen zu verzeichnen waren. Ein Freistoß von Stein aus der Distanz (21.) verpuffte aber genauso wie ein Orestes-Kopfball nach einer Ecke in der 32. Minute.

Bielefeld zog das Tempo vor der Pause zwar noch einmal an, doch auch die Arminia konnte mit den spärlichen Chancen nichts anfangen. Zunächst wuchtete Eigler einen Direktschuss aus 12 Metern in die Wolken (37.), dann scheiterte der freie Zuma mit einem Kopfball nach einer Korzynietz-Ecke am glänzend reagierenden Wächter (42.).

Sekunden vor dem Halbzeitpfiff entschärfte Torwart Wächter auch noch eine tückische Flanke von Korzynietz, die der Sturm bedrohlich Richtung Tor wehte und stellte damit das torlose Remis zur Pause sicher.

Nach dem Wiederanpfiff entwickelten die Rostocker mehr Druck. Und kamen prompt zu Chancen: Zunächst bediente Rahn Mittelstürmer Kern mit einem traumhaften Lupfer. Kern löste sich im richtigen Moment und zog aus der Drehung ab. Der Ball klatschte an die Latte und sprang ins Feld zurück (49.). Zwei Minuten später stand Kern schon wieder im Mittelpunkt. Eine Flanke des eingewechselten Pearce köpfte Kern aber harmlos neben das Arminia-Gehäuse (52.).

Wer einen Hansa-Sturmlauf in der zweiten Hälfte erwartet hatte, sah sich aber getäuscht. Beide Mannschaften fielen schnell wieder in den Trott der ersten 45 Minuten zurück und erweckten mit zunehmender Dauer des Spiels den Eindruck, mit dem Unentschieden zufrieden zu sein.

Für einen Aufreger in der zunehmend verflachenden Partie sorgte zunächst Bartels, der in der 66. Minute in den Arminia-Strafraum eindrang und in der Nähe von Mijatovic abhob. Schiedsrichter Sippel fiel auf die plumpe Schwalbe aber nicht herein und zeigte Bartels zu recht Gelb.

Danach war die Partie endgültig auf niedrigem Niveau angekommen. Auf beiden Seiten häuften sich böse Abspielfehler und planlose Angriffs-Aktionen, während beide Teams auf einen glücklichen Moment warteten, um doch noch das entscheidende Tor zu erzielen.

Dies schien der Arminia in der 84. Minute zu gelingen. Eigler ließ bei einem Konter Sebastian aussteigen, der sich auch noch auf seinen Hosenboden setzte. Der Arminia-Stürmer ließ, alleine vor dem Tor, Wächter aus 16 Metern keine Chance und erzielte die Führung.

Doch Rostock kämpfte sich sofort zurück. Der eingewechselte Yelen flankte vor das Tor von Hain, wo Bartels mit einem Fallrückzieher, den Mijatovic auch noch leicht abfälschte, Hain zum 1:1 überwand (86.).

Rostock versuchte in den letzten Minuten zwar noch einmal nachzusetzen, konnte den Siegtreffer aber genausowenig erzielen wie die Bielefelder, die noch eine Chance nach einem Kasmper-Freistoß hatten, die aber im Sand verlief.

Für Bielefeld setzt sich die Operation Klassenerhalt am kommenden Samstag gegen Schalke 04 fort, während Rostock beim Auswärtsspiel in Duisburg einen weiteren Satzball gegen den Abstieg hat.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hansa Rostock
Aufstellung:
Wächter (1,5) - 
Langen (5)    
Sebastian (5) , 
Orestes (2,5) , 
Stein (5) - 
Bülow (4) , 
Rathgeb (3) - 
Bartels (6)        
E. Kern (4) , 
C. Rahn (4)        
Agali (5)    

Einwechslungen:
46. Pearce (4) für Langen
63. Yelen für Agali
75. Shapourzadeh für C. Rahn

Trainer:
Pagelsdorf
Arminia Bielefeld
Aufstellung:
M. Hain (3) - 
Korzynietz (4,5) , 
Mijatovic (3)    
Kucera (3,5) , 
Rau (4,5) - 
Kauf (4) - 
Tesche (4) , 
Marx (3) - 
Eigler (3)        
Wichniarek (5)    
Zuma (4,5)    

Einwechslungen:
66. D. Halfar für Wichniarek
81. Kamper für Zuma

Trainer:
Frontzeck

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Eigler (84., Rechtsschuss, Kauf)
1:1
Bartels (86., Rechtsschuss, Yelen)
Gelbe Karten
Rostock:
C. Rahn
(4. Gelbe Karte)
,
Bartels
(2.)
Bielefeld:
Eigler
(4. Gelbe Karte)
,
Mijatovic
(1.)

Besondere Vorkommnisse
Wächter hält Foulelfmeter von Wichniarek (17.)

Spielinfo

Anstoß:
01.03.2008 15:30 Uhr
Stadion:
DKB-Arena, Rostock
Zuschauer:
14000
Spielnote:  4,5
Bartels artistischer Fallrückzieher schmückte die ansonsten niveauarme Partie. Angesichts der widrigen Platz- und Windverhältnisse war ein gutes Fußballspiel allerdings auch gar nicht möglich.
Chancenverhältnis:
3:6
Eckenverhältnis:
5:5
Schiedsrichter:
Peter Sippel (München)   Note 1,5
lag in allen kniffligen Entscheidungen richtig und fiel auch nicht auf Bartels Schwalbe herein. Vertretbar seine Ansicht, das Handspiel von Korzynietz im Strafraum als unabsichtlich zu werten.
Spieler des Spiels:
Stefan Wächter
Hielt bereits den dritten Elfmeter in dieser Saison und mit drei weiteren Glanzparaden den Punktgewinn für Hansa fest.

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