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Arminia Bielefeld

 - 

Eintracht Frankfurt

 

2:4 (1:2)

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Arminia Bielefeld
Eintracht Frankfurt
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.












Frankfurter Befreiungsschlag bringt Bielefeld in arge Nöte

Amanatidis ganz cool

Frankfurt entschied das Abstiegsduell in Bielelfeld verdient zu seinen Gunsten. Die technisch überlegene Eintracht zeigte in einer Partie auf mäßigem Niveau die bessere Spielanlage, der die Arminia Kampfkraft entgegenhielt, sich aber in der Offensive zu selten durchsetzen konnte. Ein Foulelfmeter kurz nach dem Wechsel bedeutete die frühe Vorentscheidung für die Hessen.

Bielefelds Rüdiger Kauf (li.) gegen Frankfurts Alexander Meier
Duell im Mittelfeld: Bielefelds Rüdiger Kauf (li.) gegen Frankfurts Alexander Meier.
© dpaZoomansicht

Während Bielefelds Coach Ernst Middendorp nach dem 1:1-Remis in Berlin bis auf Tesche, für den Gabriel ins Team rückte, derselben Startformation vertraute, drehte sich das Personalkarussell bei Frankfurt nach dem 1:3 gegen Cottbus gleich viermal: Die verletzten Ochs (Außenband) und Preuß (Oberschenkel), Heller (Bank) sowie der wie Thurk von Trainer Friedhelm Funkel aus dem Kader verbannte Streit wurden durch Rehmer, Huggel, Köhler und Amanatidis ersetzt.

Beim Abstiegskrimi des 16. gegen den 15. hatten die Gäste in der Anfangsphase spielerische Vorteile und durch Russ, dessen Kopfball aus fünf Metern Hain mit einer fantastischen Parade über die Latte lenkte, eine erste Großchance (6.). Während der Ball bei den Hessen flüssig durch die eigenen Reihen lief, hatte die Arminia gegen die früh störende Funkel-Elf schon im Aufbauspiel große Probleme.

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In die Karten spielte der Eintracht dann der frühe Führungstreffer durch Amanatidis: Huggel marschierte durch das Mittelfeld und passte nach einem Doppelpass mit Köhler steil auf den Griechen, der frei vor Hain aus elf Metern die Nerven behielt (10.).

Bielefeld war geschockt, brachte im Vorwärtsgang zunächst weiterhin wenig zustande, die Fehlpassquote der Hausherren schnellte in die Höhe. Erst ab der 20. Minute wurde die Middendorp-Elf stärker, kämpfte sich zurück ins Spiel. Kucera per Kopfball (21.) und Kobylik von der Strafraumgrenze (24.) hatten Halbchancen. Die Hessen zogen sich in dieser Phase zu weit zurück, und die beste Kombination der Arminia brachte schließlich den Ausgleich: Wichniarek steil links raus zu Böhme, dessen flache und präzise Hereingabe Kucera am zweiten Pfosten gegen die Laufrichtung von Nikolov aus sechs Metern über die Linie bugsierte (28.).

Nun war die Heimelf am Drücker, Böhmes Freistoß mutierte von einer Vorlage zum Torschuss und brachte Nikolov in ernste Schwierigkeiten (31.). Umso überraschender in dieser Phase der erneute Führungstreffer der Hessen: Köhler brachte einen Freistoß fast von der rechten Eckfahne in die Mitte, wo Vasoski, der sich unbemerkt nach vorne geschlichen hatte, den Ball aus sechs Metern unter die Latte einköpfte (33.). Bis zur Pause ähnliches Bild wie nach dem 0:1 - die Ostwestfalen mühten sich, doch fast alles blieb Stückwerk und Ausgleichschancen so Fehlanzeige.

Mit einem Paukenschlag startete Durchgang zwei: Gabriel hielt Amanatidis im Strafraum fest - Elfmeter! Der Grieche trat selbst an und verwandelte sicher zum 1:3 (47.).

Postwendend wäre der Arminia fast der Anschlusstreffer gelungen, doch Zuma und Kucera konnten eine doppelte Riesenchance gegen einen glänzend parierenden Nikolov und einen in letzter Sekunde klärenden Vasovski nicht nutzen (50.). In der Folge drängten die Hausherren zwar weiter, das Überraschungsmoment aber fehlte und so war gegen das Abwehrbollwerk der Gäste fast kein Durchkommen.

Eintracht-Keeper Nikolov, hier gegen Kucera
Sicherer Rückhalt seiner Elf: Eintracht-Keeper Nikolov, hier gegen Kucera.
© dpa

Es war über weite Strecken des zweiten Abschnitts eine unansehnliche Partie: Frankfurt stand hinten bombensicher und tat nicht mehr allzuviel für die Offensive. Insgesamt drei frische Akteure sollten im Laufe des zweiten Durchgangs dann noch die Wende bringen (Kamper, Masmanidis, Eigler). Masmanidis hatte wenigstens einmal eine Schusschance (79.), und tatsächlich gelang einem Joker das Anschlusstor: Böhme flankte von der linken Seite an den langen Pfosten, wo Zuma per Kopf auf Eigler zurücklegte und dieser in der Mitte aus drei Metern einnickte (81.).

Nun lebte die Arminia nochmal auf, Angriff auf Angriff brandete nun auf des Gegners Tor, erstmals schwamm die Gäste-Abwehr wirklich. Doch mehr als ein fulminanter Schuss von Kamper, den der starke Nikolov parierte (87.), sprang für die Middendorp-Elf nicht mehr heraus, die nach einem Konter durch Heller noch das vierte Gegentor schlucken musste (90.+2).

Am nächsten Samstag tritt Bielefeld in Wolfsburg an. Auf Frankfurt wartet am Dienstag in Nürnberg das DFB-Pokal-Halbfinale, danach am Samstag das Heimspiel gegen Bochum.

14.04.07
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Arminia Bielefeld
Aufstellung:
M. Hain (3,5) - 
Korzynietz (4,5) , 
Westermann (4) , 
Gabriel (5)        
Schuler (4) - 
Kauf (3,5) - 
Zuma (4) , 
Kucera (3)    
Böhme (3,5) , 
D. Kobylik (4,5)    
Wichniarek (4,5)        

Einwechslungen:
60. Kamper (4) für Gabriel
69. Masmanidis für D. Kobylik
71. Eigler         für Wichniarek

Trainer:
Middendorp
Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Nikolov (4) - 
Rehmer (4) , 
Russ (4) , 
Vasoski (2)    
Spycher (4) - 
Huggel (3,5) - 
M. Fink (3,5) , 
Köhler (4) - 
Meier (4)    
Amanatidis (2)            
Takahara (4,5)

Einwechslungen:
69. Heller     für Amanatidis
84. Chris für Meier

Trainer:
Funkel

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Amanatidis (10., Rechtsschuss, Huggel)
1:1
Kucera (28., Rechtsschuss, Böhme)
1:2
Vasoski (33., Kopfball, Köhler)
1:3
Amanatidis (47., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Amanatidis)
2:3
Eigler (81., Kopfball, Zuma)
2:4
Heller (90. + 2, Linksschuss, Chris)
Gelbe Karten
Bielefeld:
Wichniarek
(4. Gelbe Karte)
,
Gabriel
(2.)
,
Eigler
(2.)
Frankfurt:
-

Spielinfo

Anstoß:
14.04.2007 15:30 Uhr
Stadion:
Schüco-Arena, Bielefeld
Zuschauer:
24349
Spielnote:  4
Chancenverhältnis:
5:6
Eckenverhältnis:
9:5
Schiedsrichter:
Dr. Helmut Fleischer (Sigmertshausen)   Note 4
mit einer guten Leistung, lag aber beim Strafstoß trotz Körperkontakts zwischen Gabriel und Amanatidis daneben.
Spieler des Spiels:
Ioannis Amanatidis
Effektiv wie ein Stürmer sein muss. Klasse sein Treffer zum 0:1. Zudem nervenstark beim Verwandeln des an ihm verursachten Strafstoßes.
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