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14.04.2016, 14:09

VfL unterliegt Egestorf-Langreder in Landespokal

Osnabrück muss es nun über die Liga richten

Auch ein Zwei-Klassen-Unterschied reichte am Mittwochabend nicht. Der VfL Osnabrück verspielte im Halbfinale des niedersächsischen Landespokals gegen den Oberligisten 1. FC Germania Egestorf-Langreder die Chance, sich einen Platz in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals 2016/17 zu sichern. Es bleibt der Weg über die Liga, in der am Samstag die zweite Mannschaft von Mainz 05 an der Bremer Brücke gastiert.

Michael Hohnstedt
Sein Treffer war zu wenig gegen Egestorf-Langreder: Osnabrücks Michael Hohnstedt.
© imagoZoomansicht

Es klingt nach einer klaren Sache, wenn ein Drittligist auf einen Fünftligisten trifft. Doch die wurde es am Mittwochabend nicht, obwohl Osnabrücks Trainer in der Landespokalpartie seine erste Garde aufs Feld schickte und nicht etwa mit Blick auf die weiteren Aufgaben einigen Spielern Schonung verordnete.

Dabei ging der VfL durch Michael Hohnstedt sogar früh in Führung (11.). Doch vor 1200 Zuschauern im ausverkauften Stadion "An der Ammerke" konnte der Favorit nicht nachlegen. Im Gegenteil. Sebastian Bönig traf zum 1:1-Ausgleich für den Underdog (28.), Egestorfs Schlussmann Markus Straten-Wolf half seinem Team unter anderem mit einer Parade bei einem Schuss von David Pisot, den er an die Latte lenkte (59.), ins Elfmeterschießen, dass sich ohne eine Verlängerung an die 90 Minuten anschloss.

In diesem zeigte sich der Oberligist treffsicher. Alle fünf Schützen verwandelten ihre Versuche, auf Seiten der Osnabrücker trafen Tobias Willers, Pisot und Hohnstedt, ehe Marcel Kandziora an Straten-Wolf scheiterte - der einzige und damit entscheidende Fehlschuss.

Während der 1. FC Germania Egestorf-Langreder sich damit über den Finaleinzug im Landespokal und gleichzeitig die Qualifikation für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals 2016/17 freuen konnte, erlebte der VfL Osnabrück eine bittere Niederlage, wie auch Trainer Joe Enochs eingestand.

Volle Konzentration auf die 3. Liga

Richtung DFB-Pokal haben die Osnabrücker aber noch eine zweite Chance: Über einen der ersten vier Ränge in der 3. Liga könnte das Ticket auch noch gebucht werden. Dafür muss der derzeit drittplatzierte VfL aber die letzten Rückschläge - am Wochenende hatte es nach 1:0-Führung eine 2:4-Schlappe in Erfurt gegeben - verarbeiten und sich wieder zielstrebiger präsentieren. Kommt Mainz II da gerade recht? Die Nullfünfer warten seit fünf Ligaspielen auf einen Sieg, nur zwei Zähler fuhr der FSV-Nachwuchs, der noch sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge hat, in dieser Zeit ein.

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