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SpVgg Greuther Fürth

SpVgg Greuther Fürth

1
:
3

Halbzeitstand
0:1
1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg


SPVGG GREUTHER FÜRTH
1. FC NÜRNBERG
15.
30.
45.


60.
75.
90.











FCN gewinnt mit 3:1 bei Greuther Fürth

Dank Ishak, Teuchert und Behrens: Club ist Derbysieger

Exakt 7293 Tage nach dem letzten Auswärts-Erfolg gegen Fürth ging der 1. FC Nürnberg im 263. Frankenderby als Sieger hervor und bezwang die SpVgg Greuther Fürth mit 3:1. Der Club, der bereits früh in Führung gegangen war, hatte mit dem Kleeblatt, das mit der Mehrheit an Ballbesitz nicht wirklich viel anzufangen wusste, keine Probleme und schraubte im zweiten Durchgang das Ergebnis zwar weiter in die Höhe, musste in der Schlussphase jedoch noch einmal zittern.

Cedric Teuchert
Die Nummer eins in Franken: Nürnbergs Cedric Teuchert erzielt das 2:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth.
© imagoZoomansicht

Fürths Trainer Damir Buric schickte die identische Elf auf den Rasen, die auch bei der 0:3-Niederlage in Braunschweig auf dem Feld gestanden hatte.

Nürnbergs Trainer Michael Köllner veränderte sein Team im Vergleich zum 3:1-Sieg gegen Bochum auf zwei Positionen: Möhwald und Teuchert verdrängten Hufnagel und Werner auf die Reservebank.

Beide Teams ließen von Beginn an den Worten der Trainer Taten folgen und agierten mit großem Engagement. Trotz anfänglicher Ballverluste im Mittelfeld meldeten sich sowohl Fürth (Green, 5.) als auch Nürnberg früh in der Offensive an. Deutlich erfolgreicher stellten sich hierbei jedoch die Gäste aus der Noris an, bei denen Löwen zunächst am Aluminium scheiterte (4.). Besser machte es in der neunten Minute Ishak, der, schön von Teuchert bedient, zunächst Narey entwischte und Kleeblatt-Keeper Megyeri aus elf Metern keine Abwehrchance ließ - 1:0 für den FCN.

Fürth mit mehr Ballbesitz

Vom Rückstand angestachelt, suchte die Spielvereinigung weiter den Weg in die Spitze, gegen eine gut gestaffelte Nürnberger Hintermannschaft sprang bis auf zwei Green-Abschlüsse (14./31.) und einen Freistoß von Cigerci (21.) nicht wirklich viel heraus. Der Club agierte defensiver, überließ dem Gegner den Ball und lauerte auf Konter. Und die wurden in der Regel gefährlich, brachten aber nicht den gewünschten Erfolg. So fehlte es sowohl Löwen (24.), Ishak (34.) und Möhwald (35.) an Präzision.

SpVgg drängt nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel hatte Green die bis dato wohl größte Chance der Fürther, allerdings scheiterte der US-Amerikaner im Eins-gegen-eins an Bredlow (47.). Insgesamt kam das Kleeblatt besser aus der Kabine und drängte den Gast aus der Noris tief in die eigene Hälfte. Die Buric-Elf fand allerdings keine Lücke und probierte es erfolglos aus der Distanz (Narey, 51.).

Teuchert schraubt auf 2:0

Der FCN befreite sich in der Folge spielerisch und agierte, Werner war für den entkräfteten Erras gekommen, wieder offensiver. Während Ishak (52.) und Teuchert (53.) aus der Distanz scheiterten, zeigte sich Zweiterer in der 59. eiskalt, umkurvte Megyeri nach schönem Außenrist-Zuspiel von Behrens und schob aus spitzem Winkel zum 2:0 für den Club ein. Der zweite Gegentreffer zeigte Wirkung bei den Hausherren: Es lief nicht mehr viel zusammen bei der Spielvereinigung, stattdessen hatte Teuchert die Chance auf den Doppelpack, behielt diesmal aber nicht die Nerven (63.).

Gjasula bringt Fürth ran - Behrens mit dem Schlusspunkt

Dass die Schlussphase in diesem Derby noch einmal spannend wurde, dafür sorgte Schiedsrichter Felix Zwayer, der nach einem Kontakt von Bredlow am eingewechselten Hofmann auf den Punkt zeigte. Gjasula stellte sich der Verantwortung und verkürzte - nur noch 1:2 aus Fürther Sicht (79.). In den finalen Minuten bügelte der 22-jährige Schlussmann der Nürnberger seinen Fauxpas jedoch aus, hielt den knappen Sieg mit starken Paraden gegen Dursun (83./87.) und Hofmann (85.) fest. In der vierten Minute der Nachspielzeit sorgte FCN-Kapitän Behrens für die Entscheidung, als er aus 14 Metern den 3:1-Endstand markierte und damit für den ersten Auswärtssieg seit 20 Jahren - 1997 trug die SpVgg ihr Heimspiel im Nürnberger Frankenstadion aus - und dem ersten Dreier im Fürther Rohnhof nach knapp 38 Jahren sorgte.

Fürth ist am kommenden Freitag (18.30 Uhr) in Kaiserslautern gefordert. Nürnberg spielt zu Hause am Samstag (13 Uhr) gegen Bielefeld.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Megyeri (4)    
Narey (4,5) , 
Maloca (4,5) , 
M. Caligiuri (4)    
Wittek (3,5) - 
J. Gjasula (4)    
Cigerci (4)    
Sontheimer (4)    
Aycicek (4,5) , 
Green (2,5) - 
Dursun (4,5)

Einwechslungen:
46. P. Hofmann (4) für Sontheimer
70. Raum     für Cigerci

Trainer:
Buric
1. FC Nürnberg
Aufstellung:
Bredlow (2,5) - 
Valentini (3) , 
Mühl (3) , 
Ewerton (3,5) , 
Leibold (3,5) - 
Erras (3)    
Behrens (2)        
Teuchert (2)        
Möhwald (3)    
Löwen (2,5) - 
Ishak (2,5)        

Einwechslungen:
54. To. Werner (4) für Erras
64. Petrak     für Teuchert
87. Brecko für Möhwald

Trainer:
Köllner

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Ishak (9., Rechtsschuss, Teuchert)
0:2
Teuchert (58., Rechtsschuss, Behrens)
1:2
J. Gjasula (79., Foulelfmeter, Rechtsschuss, P. Hofmann)
1:3
Behrens (90. + 3, Linksschuss, Ishak)
Gelbe Karten
Fürth:
M. Caligiuri
(2. Gelbe Karte)
,
Raum
(1.)
Nürnberg:
Petrak
(1. Gelbe Karte)
,
Ishak
(2.)

Spieldaten

SpVgg Greuther Fürth       1. FC Nürnberg
Tore 1 : 3 Tore
 
Torschüsse 20 : 13 Torschüsse
 
gespielte Pässe 452 : 315 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 363 : 211 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 89 : 104 Fehlpässe
 
Passquote 80% : 67% Passquote
 
Ballbesitz 60% : 40% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 50% : 50% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 14 : 16 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 15 : 14 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 0 Abseits
 
Ecken 10 : 4 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
24.09.2017 13:30 Uhr
Zuschauer:
13550
Spielnote:  2,5
intensives und umkämpftes Derby, das nicht hochklassig, aber in der Schlussphase spannend war.
Chancenverhältnis:
5:7
Eckenverhältnis:
10:4
Schiedsrichter:
Felix Zwayer (Berlin)   Note 3
hatte das Spiel im Griff, der Elfmeter war vertretbar. Muss Behrens für das Foul an Wittek aber zwingend die Gelbe Karte zeigen (40.).
Spieler des Spiels:
Cedric Teuchert
legte den ersten Treffer auf und erzielte den zweiten selbst.

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